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Aktuelles

Februar 2012


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Saalfelder Schüler zeigen ihre Bilder
in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Saalfeld. Schließlich ist auch Keya glücklich – die Neunjährige hat ihre beiden Bilder entdeckt: Ein Chamäleon und eine Schildkröte, beide mit kunstvoll gestalteten Buchstaben in Szene gesetzt. Keyas Bilder sind – wie die von vielen anderen Schülern der ersten bis vierten Klassen der Staatlichen Grundschule „Caspar Aquila“ sowie der Klassenstufen fünf bis zwölf des Erasmus-Reinhold-Gymnasiums – auf der Station der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Saalfeld zu sehen. Mit viel Engagement haben die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern Bilder ausgewählt, die im Kunstunterricht entstanden sind, und präsentieren sie seit wenigen Tagen in der Klinik.

Als eine gute Gelegenheit, die Zeichnungen auch außerhalb der Schule zu zeigen, bezeichnete Chefarzt Dr. med. Lutz Hempel die neue Ausstellung: „Mit dem Einzug auf unsere neue Station haben wir uns zum Ziel gesetzt, regelmäßig in den Zimmern und auf dem Flur unserer Station Schülerarbeiten zu zeigen.“ Die neue Ausstellung ist bereits die zweite in der Klinik. Angesprochen werden der Chefarzt und sein Team immer wieder auf die vielfältigen Bilder – von den Mitschülern der Künstler, doch auch von erwachsenen Besuchern. „Das zeigt uns, dass die Idee der wechselnden Ausstellung absolut richtig war.“

Die Aktion „Kinder malen für Kinder“ gehört zum Konzept der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Thüringen-Kliniken: „Neben einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung gehört das Schaffen einer familienfreundlichen Atmosphäre, in der sich Kinder und Eltern geborgen fühlen, zu den Voraussetzungen einer erfolgreichen Arbeit“, so Chefarzt Dr. Hempel.

 

Die Kinder und Jugendlichen der beiden Saalfelder Schulen
haben Chefarzt Dr. Hempel ihre Bilder gezeigt.

(29. Februar 2012, Stephan Breidt)


Dr. Raetz in MVZ-Hautarztpraxis

Pößneck. Die Haut ist mit einer Fläche von etwa zwei Quadratmetern das größte Organ des menschlichen Körpers. Neben einer Schutz- und Immunfunktion dient sie der Temperaturregulation, dem Wasserhaushalt, der Sinnesempfindung und zur Kommunikation. Insofern kommt der Behandlung verschiedener Hauterkrankungen eine hohe Bedeutung zu. Dies zeigt sich zum Beispiel in der Hautärztlichen Praxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) der Thüringen-Kliniken in Pößneck.

In der Patientenversorgung kommt es trotz des vorübergehenden Ausfalls der Praxisinhaberin zu keinen größeren Lücken: „Wir konnten mit Dr. med. Hans-Friedrich Raetz einen erfahrenen Hautarzt als Vertretung gewinnen“, so Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt. Dr. Raetz war bis zu seinem Rentenbeginn viele Jahre Chefarzt der Klinik für Dermatologie der Thüringen-Kliniken. In diesem Jahr begeht er sein 50. Dienstjubiläum.

Bis auf weiteres behandelt Dr. Raetz die Patienten der MVZ-Hautpraxis am Montag und Donnerstag von 8 bis 13 Uhr, am Dienstag von 14 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr. Das Praxisteam steht unter der Telefonnummer (0 36 47) 4 36-15 20 für Informationen zur Sprechstunde zur Verfügung.

(Stephan Breidt, 28. Februar 2012)


18 Praxisanleiter erhalten Zertifikate

Saalfeld. Auszubildenden in der Pflege einen erfahrenen Mitarbeiter zu Seite zu stellen – das ist das Ziel der Praxisanleiter. Sie sind der erste Ansprechpartner für die Azubi während des praktischen Teils der Ausbildung auf den Stationen. Um die Praxisanleiter fit für den Einsatz zu machen, bieten die Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ und die Medizinische Fachschule „Georgius Agricola“ einen berufsbegleitenden Kurs an, der sich nach den Vorgaben des Landesverwaltungsamtes richtet und 208 Unterrichtsstunden umfasst. Ende Februar 2012 ging die aktuelle Weiterbildung mit 18 Teilnehmern aus Kliniken, Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten in Saalfeld zu Ende.

„Alle Teilnehmer haben die Prüfung bestanden und somit ihre staatliche Anerkennung erhalten“, freute sich Dr. Jörg Richter, Pflegedienst-Konzernmanager der Thüringen-Kliniken und einer der Initiatoren des Kurses. In den vergangenen Monaten hatten sich die angehenden Praxisanleiter mit den Themenfeldern Kommunikation und Gesprächsführung, ethische Entscheidungsfindung, Grundlagen des Pflegeprozesses und der Pflegedokumentation, rechtliche Grundlagen, Einführung in das Qualitätsmanagement, Methodik und Didaktik der Anleitung sowie Grundlagen der Pflegewissenschaft beschäftigt.

Die Thüringen-Kliniken gehören mit fast 100 Auszubildenden in der Pflege zu einem der größten Ausbildungsbetriebe in Ostthüringen. „Dies sehen wir als Verpflichtung für eine qualitativ hochwertige Ausbildung an unseren drei Standorten an und sind froh, dass wir in diesem Kurs viele Praxisanleiter für die Thüringen-Kliniken weiterbilden konnten“, so Dr. Richter.

Der nächste Kurs startet im November diesen Jahres in Saalfeld.

(Stephan Breidt, 28. Februar 2012)

 

Nach den Prüfungen zeigen die neuen Praxisanleiter ihre Zertifikate. Die Teilnehmerin mit der weitesten Anreise kam aus dem ambulanten Pflegedienst der Johanniter aus Friedrichroda. Foto: Thüringen-Kliniken


MRT für MVZ-Praxis geliefert

Am letzten Februarmontag erhielt die Radiologische Praxis Dr. med. Guido Mehne des MVZ in Bad Lobenstein ihren Magnetresonanztomografen (MRT). Das Gerät, ein „Magnetom Espree“ aus dem Hause Siemens, wird in Räumen der  MEDIAN Klinik installiert und soll spätestens Mitte März die ersten Patientenuntersuchungen ermöglichen. Mit einem Spezialkran wurde der gut fünf Tonnen schwere MRT vom LKW abgeladen und Meter für Meter an seinen künftigen Standort im Untergeschoss der Klinik transportiert.

(27. Februar 2012, Stephan Breidt)


Närrischer Besuch

Saalfeld. Am Rosenmontag besuchte das Saalfelder Prinzenpaar, Ihre Lieblichkeit Prinzessin Lisa I. und seine Tollität Prinz Danny I. vom 1. Saalf`d-Rolschter-Carnevals-Club, den Standort Saalfeld die Thüringen-Kliniken. Im Gefolge des Prinzenpaares waren ein Clown und ein Gardemädchen. Stimmungsvoll wurden die Karnevalshoheiten zunächst in der Tagesklinik der Klinik für Psychiatrie,  Psychotherapie und Psychosomatische Medizin begrüßt und reihten sich direkt in die Polonaise ein. Nach einer Büttenrede eines Patienten ging es für die närrischen Hoheiten direkt weiter auf die Station der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Die kleinen Patienten freuten sich über den bunt kostümierten Besuch. Auch der Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Dr. med. Lutz Hempel, ließ es sich nicht nehmen, das Prinzenpaar persönlich zu begrüßen und bedankte sich für die Zeit, da er weiß, wie beschäftigt die Narren am Rosenmontag sind.

Aber auch die Kinder der klinikeigenen Kindertagesstätte fieberten dem Besuch des Prinzenpaares entgegen und begrüßten diese schon mit lauten Rufen vor der Tür. Mit viel Konfetti und Luftschlangen sangen und tanzten die Kinder gemeinsam mit Lisa I. und Danny I.  zu dem Faschingshit „Rucki-Zucki“ und übten den Schlachtruf des 1. Saalf´d-Rolschter-Carneval-Clubs mit einem dreifachen „Saalf´d Gelle!“.

Kleine und große Narren feiern Rosenmontag stimmungsvoll mit Tanz und Gesang – wie hier in der Kindertagesstätte der Thüringen-Kliniken.

(Juliane Ilg, 20. Februar 2012)


Funktionsoberarzt für Neonatologie

Saalfeld. Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt hat zum 1. März 2012 Robert Kästner zum Funktionsoberarzt für die Neonatologie ernannt. Damit folgte er dem Wunsch von Chefarzt Dr. med. Lutz Hempel sowie von Dr. med. Dirk Wetzel, leitender Abteilungsarzt Neonatologie. Der Geschäftsführer und der Chefarzt würdigten die Leistungen der Neonatologie der Thüringen-Kliniken. Sie zähle nach den Level-I-Zentren Erfurt und Jena zu den wichtigsten Partnern für die spezialisierte Behandlung kranker Neugeborener in Thüringen.

Robert Kästner ist seit 2005 an den Thüringen-Kliniken tätig. Er erwarb vor fünf Jahren die Teilgebietsbezeichnung Neonatologie im Gebiet Kinder- und Jugendmedizin.

 

Beglückwünscht wurde Robert Kästner (zweiter von rechts) von Chefarzt Dr. med. Lutz Hempel, Geschäftsführer Hans Eberhardt und dem leitenden Abteilungsarzt Dr. med. Dirk Wetzel (von rechts).

(Stephan Breidt, 20. Februar 2012)


Patienteninformation am 22.Februar zur Schultererkrankungen

Pößneck. Frakturen an der Schulter und dem Handgelenk sind in dieser Jahreszeit häufige Aufnahmegründe für Patienten in der Notfallaufnahme - „auch wenn wir bislang in diesem Winter vergleichsweise wenige Patienten mit diesen Gelenkbrüchen behandelt haben“, wie Dr. med. Thomas Weidermann, Chefarzt der Unfallchirurgie am Pößnecker Standort der Thüringen-Kliniken, einschätzt.

Weniger durch Verletzungen, vielmehr aufgrund von Verschleiß und Entzündungen werden viele Schulterschmerzen hervorgerufen, die die betroffenen Menschen oft monate- und jahrelang quälen. Aus diesem Grund wird sich Chefarzt Dr. Weidermann im ersten Patienten-Info-Gespräch in Pößneck diesem Thema annehmen. Unter der Überschrift „Wenn die Schulter schmerzt: Schultererkrankungen und modere Therapieoptionen“ erklärt der Unfallchirurg, welche Ursachen Schultererkrankungen haben und welche Möglichkeiten der Behandlung in Pößneck angewandt werden.

Außerdem wird der Chefarzt BG-Untersuchungen kurz vorstellen: „Mehr als 1.100 Patienten, die einen Arbeitsunfall erlitten haben, wandten sich im vergangenen Jahr ans uns.“ Zu diesem Ergebnis kommt Dr. med. Thomas Weidermann, der von den Berufsgenossenschaften (BG) vor einigen Jahren eine besondere Zulassung erhalten. hat In dieser Funktion nimmt Dr. Weidermann den Arbeitsunfall auf und übernimmt die Behandlung des Verletzten. Umgehend wird die zuständige Berufsgenossenschaft der betreffenden Firma informiert. „Dies trifft auch auf Unfälle auf dem Schulweg oder in der Schule sowie in Kindereinrichtungen (Horte, Kindergärten) zu“, so Dr. Weidermann.

Um am berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren teilnehmen zu können, sind neben den fachlichen persönlichen Voraussetzungen des Unfallchirurgen auch bauliche Vorgaben zu erfüllen. Dazu zählen nach Angaben von Chefarzt Dr. Weidermann unter anderem Größe und Anzahl der Behandlungsräume sowie eine Trennung in aseptische und septische Bereiche. Die Pößnecker Notfallaufnahme erfüllt alle diese Voraussetzungen.

Mit den gegenwärtigen Einschränkungen der ambulanten radiologischen Leistungen in Pößneck ergeben sich für BG-Patienten keine Änderungen: „Diese Patienten werden weiterhin rund um die Uhr über unsere Notfallaufnahme ohne Einschränkung behandelt.“ Darauf verwies noch einmal Dr. Weidermann.

Beginn des Patienten-Info-Gesprächs im Konferenzraum der Pößnecker Klinik ist am Mittwoch, 22. Februar 2012, um 17 Uhr.

 

(15. Februar 2012, Stephan Breidt)


Honigfrühstück im Kindergarten

Saalfeld. Über ein ganz besonders süßes Frühstück freuten sich am Mittwoch die Kinder der Kindertagesstätte am Standort Saalfeld der Thüringen-Kliniken. Günter Beyer vom „Imkerverein Saalfeld 1903 e.V.“ brachte einen Korb verschiedener Honigsorten mit und lud die Kinder ein, diesen süßen Brotaufstrich zu probieren. „Wir wollen den Kindern die Naturprodukte unserer Region nahebringen“ unterstrich der Imker seine Idee zu diesem Honig-Frühstück.

Das kleine Multitalent Honig schmeckte nicht nur den Kleinen, auch die Erzieherinnen naschten von der süßen Köstlichkeit. Doch Honig ist nicht nur lecker, er fördert auch dank seiner bakterientötenden Eigenschaften die Abwehrkräfte und das allgemeine Wohlbefinden, wusste Beyer zu berichten: „Honig unterstützt die Verdauung und die Nervenfunktionen sowie die Blutbildung. Er ist auch ein unübertroffener Energiespender.“

Bereits einige Zeit zuvor hatten die Kinder mit Unterstützung des Imkervereins Kerzen aus Bienenwachs gegossen und gerollt – diese strahlten auch beim Honig-Frühstück und zauberten eine gemütliche Stimmung bei dem kalten Winterwetter.

 

Linus und Aleksander schmeckt das Honigbrötchen

(9. Februar 2012, Juliane Ilg)



Hebammensprechstunde im Kreißsaal

Saalfeld. Während einer Schwangerschaft kreisen den werdenden Eltern eine Menge Fragen durch den Kopf: „Wird die Geburt schmerzhaft sein? Welche Mittel gibt es gegen Schmerzen?“ Diese und andere Fragen zur Geburt werden in der neuen Hebammensprechstunde im Kreißsaal der Thüringen-Kliniken beantwortet. Neben einer individuellen und einfühlsamen Beratung können sich die Schwangeren den Kreißsaal anschauen und sich über die möglichen Gebärpositionen im runden Kreißsaalbett oder in der Gebärwanne informieren.

„Mit diesem neuen Service schaffen wir eine begleitende Betreuung während der Schwangerschaft, die auch ein wenig die Angst vor der Geburt und dem Kreißsaal nehmen soll“, so Carmen Ilg, leitende Hebamme der Thüringen-Kliniken. Natürlich sind auch die werdenden Väter herzlich willkommen, die sich in den vergangenen Jahren einen festen Platz im Kreißsaal geschaffen haben.

In der neuen Sprechstunde können auch bereits erste Formalitäten erledigt werden, damit kurz vor der Geburt der meist aufwendige „Papierkram“ bereits „Geschichte“ ist. Die Hebammen bieten ihre Sprechstunde montags und freitags von 10 bis 18 Uhr im Saalfelder Kreißsaal an. Termine können telefonisch vereinbart werden: 03671  541485 oder 541486.

 

Hebamme Sonja Dünger betreut während der Hebammensprechstunde
Ute Glaubitz.

(2. Februar 2012, Juliane Ilg)


Zweites Gynäkologisches Krebszentrum in Thüringen

Saalfeld. Das Gynäkologische Krebszentrum der Thüringen-Kliniken ist von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. „Ziel ist es, die Versorgung der an Krebs erkrankten Menschen weiter zu verbessern“, sagte Dr. med. Dietrich Hager, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe nach der Zertifizierung. So werden Patientinnen und deren Angehörige beim emotionalen Verarbeiten der Krebsdiagnose unterstützt, Nebenwirkungen und Folgeerscheinungen der Erkrankung und der Therapie sollen reduziert, die Re-Integration in das berufliche und soziale Umfeld gefördert werden. „Wir nehmen uns Zeit“, so der Chefarzt, „denn der fürsorgliche Umgang mit den erkrankten Patientinnen ist uns ein wichtiges Anliegen.“

Möglich wird dies durch Kooperationen des Zentrums, dessen Leitung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Thüringen-Kliniken obliegt. Partner sind Psychoonkologen, Selbsthilfegruppen, Physiotherapeuten, Sozialarbeiter, Sanitätshäuser, Seelsorger und Palliativmediziner. Darüber hinaus sollen immer mehr ambulant betreuende Frauen- und Hausärzte eingebunden werden. Eine Mappe, die alle Patientinnen des Gynäkologischen Krebszentrums zur Aufnahme erhalten, stellt sehr anschaulich das Zentrum, dessen Kooperationspartner sowie weitergehende Angebote dar.

Übergeben hat Geschäftsführer Hans Eberhardt das Zertifikat an Chefarzt Dr. Hager und sein Team sowie an die Hauptkooperationspartner im Rahmen des diesjährigen Neujahrsempfangs für niedergelassene Ärzte in dieser Woche.

Die Thüringen-Kliniken sind die zweite Klinik in Thüringen, die von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert wurde.

 

Für die sehr engagierte Arbeit dankte Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt Chefarzt Dr. med. Dietrich Hager und seinem Team (Mitte, hier mit Landrätin Marion Philipp), die nun das Zertifikat „Gynäkologisches Krebszentrum“ erhalten haben.

(2. Februar 2012, Stephan Breidt)  


Fast 30 Millionen Euro für Psychiatrieneubau

Saalfeld. Am 31. Januar 2012 hat Thüringens Sozialministerin Heike Taubert den Thüringen-Kliniken einen Fördermittelbescheid über 25,3 Millionen Euro übergeben. Damit können die Arbeiten für den Neubau der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin in Saalfeld beginnen. Ein weiterer Bescheid über 2,3 Millionen Euro sichert die Interimsunterbringung der Klinik am Altstandort in Rudolstadt während der Bauphase.

Die Aufsichtsratsvorsitzende der Thüringen-Kliniken, Landrätin Marion Philipp, zeigte sich erfreut über den Förderbescheid: „Damit geht endlich die Zeit der Provisorien  zu Ende – die Behandlungs- und Arbeitsbedingungen werden deutlich besser.“ Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielten zukunftsfähige Arbeitsplätze, den Patienten ständen dann moderne Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten zur Verfügung, so die Landrätin

Laut Gesundheitsministerin ist der Ausbau von Kapazitäten in der Psychiatrie dringend angebracht. „Unsere Gesellschaft altert immer stärker. Die Lebenserwartung wird immer höher. Das ist einerseits eine gute Entwicklung. Andererseits steigt dadurch die Wahrscheinlichkeit, im Alter an einer psychischen oder psychosomatischen Erkrankung zu leiden. Allerdings sind auch immer mehr junge Menschen durch Drogen- und Alkoholmissbrauch von diesen Leiden betroffen. Es ist deshalb umso wichtiger, eine entsprechend dem Bedarf ausgebaute Versorgungsstruktur mit guten Fachkräften zu haben. Das wollen wir mit dieser Förderung gewährleisten“, sagte Heike Taubert.

Für die Zeit des Neubaus in Saalfeld werden die psychiatrischen Patienten am Altstandort in der Jenaischen Straße in Rudolstadt betreut, berichtete Klinikgeschäftsführer Hans Eberhardt. Am medizinischen Portfolio gebe es keine Abstriche, ebenso wenig bei den tagesklinischen Angeboten.

Mitte der neunziger Jahre war die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin in Module eingezogen, die an das Klinikhauptgebäude angedockt sind. Seit dieser Zeit haben sich das Behandlungs- und Therapieangebot sowie die Bettenzahl der Klinik deutlich erweitert. Nach dem aktuellen Thüringer Krankenhausplan von 2011 verfügt die Klinik über 129 Betten sowie 20 Tagesklinikplätze. Insgesamt zählen die Thüringen-Kliniken an den Standort Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck fast 900 Betten.

 

Thüringens Sozialministerin Heike Taubert (zweite von links) übergab die beiden Fördermittelbescheide an Geschäftsführer Hans Eberhardt, die Aufsichtsratsvorsitzende Marion Philipp sowie den leitenden Chefarzt Dr. med. Herry Helfritzsch.

(31. Januar 2012, Peter Lahann / Stephan Breidt)


Informationsnachmittag der Station Frauen I:
„Diagnose Lymphödem - Therapiemöglichkeiten“

Saalfeld. Die nächste Veranstaltung zur Erweiterung des Informations- und Beratungsangebotes der Frauenstation I für die Patientinnen steht unter dem Thema „Diagnose Lymphödem - Therapiemöglichkeiten“. Physiotherapeutin Annette Haun wird einige Informationen geben.

Beginn dieser Veranstaltung ist am Dienstag, 28. Februar 2012, um 15 Uhr, im Tagungsraum des co.med-Gesundheitshotels. Die monatliche Informationsveranstaltung bietet den betroffenen Frauen die Möglichkeit, in ungezwungenem Rahmen Antworten sowie Empfehlungen für sich zu sichern. Weitere Termine in diesem Jahr sind am 20. März 2012, 17. April 2012, 15. Mai 2012, 19. Juni 2012, 24. Juli 2012, 28. August 2012, 18. September 2012, 23. Oktober 2012, 20. November 2012, 11. Dezember 2012. Die Themen dieser Nachmittage wird rechtzeitig veröffentlicht.

Für weitere Informationen steht Ihnen das Sekretariat der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Verfügung.

Ansprechpartnerin: Frau Wagner

Telefon: 03671 54-1460
Fax: 03671 54-1488

e-Mail: frauen@thueringen-kliniken.de

(2. Februar 2012, Schwester Kerstin Steiner)


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