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Juli 2010


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Ärztliche Weiterbildung Allgemeinmedizin

Saalfeld. An den Thüringen-Kliniken ist ab sofort eine Weiterbildung im Fachgebiet Allgemeinmedizin möglich. Die drei Standorte Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck der Thüringen-Kliniken beteiligen sich an dem Programm zur Blockweiterbildung Allgemeinmedizin, das die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen, die Landesärztekammer Thüringen und verschiedene Krankenhäuser aufgelegt haben. Dieses Konzept beinhaltet eine strukturierte und gut organisierte Weiterbildung für zukünftige Allgemeinmediziner (Hausarzt). Der Arzt durchläuft eine persönlich zugeschnittene Weiterbildung, die seinen Interessen entspricht und die komplette Weiterbildung an einem Ort ermöglicht. Im Rahmen der Blockweiterbildung kann der stationäre Teil der Weiterbildung durchgängig an den Thüringen-Kliniken abgeleistet werden, wobei der ambulante Teil in einer Arztpraxis oder einem Medizinischen Versorgungszentrum in territorialer Nähe zum Krankenhaus fortgeführt werden kann. "Durch die Teilnahme an dem Programm erhält der Arzt eine langfristige Planungssicherheit", so die Landesärztekammer Thüringen.

Ansprechpartner für interessierte Ärzte ist an den Thüringen-Kliniken Dr. med. Herry Helfritzsch, leitender Chefarzt am Klinikstandort Saalfeld. Weitere Details lesen Sie hier.


Weiterbildung: Aktuelle Therapie der Hepatitis B

Saalfeld. Ärztliche Weiterbildung am 5. August 2010 in Saalfeld zum Thema:

* Aktuelle Therapie der Hepatitis B

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung.

(08. Juli 2010, Stephan Breidt)


OP-Checklisten stärken Patientensicherheit

Saalfeld. Seit wenigen Tagen stehen den Operateuren der Thüringen-Kliniken Checklisten zur OP-Vorbereitung zur Verfügung. „Wir haben gemeinsam mit dem IT-Management unseres Hauses bisher vorhandene Listen zusammengeführt“, sagte Oberarzt Thomas Krauspe von der Orthopädischen Klinik. Er hat das „Formular Eingriffsverwechslung“ erstellt. Vor einer Operation werden durch die zuständige Pflegekraft alle erforderlichen Unterlagen auf Vollständigkeit kontrolliert. Erst beim Vorliegen aller Daten, wie zum Beispiel Röntgenbilder, Laborwerte, vom Patienten unterzeichnete Aufklärungsbögen, Implantate, kann die Operationsvorbereitung beginnen. Unmittelbar vor dem Eingriff erfragt dann der diensthabende Anästhesist vom Operateur noch einmal die Patientendaten und schließt dann die Checkliste ab. Anschließend werden die Bögen der Patientenakte beigelegt.

Dr. med. Herry Helfritzsch, leitender Chefarzt, sieht diese Checklisten nicht nur als eine wertvolle Präventionsmaßnahme: „Wir stärken damit auch die Patientensicherheit“, sagte er. Außerdem führe die Checkliste auch zu einer verbesserten Teamarbeit im Operationssaal. Erst zu Jahresbeginn hatte die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie das Einführen derartiger Dokumente empfohlen und dabei Hinweise der Weltgesundheitsorganisation WHO aufgegriffen.

Die neuen Checklisten stehen fachübergreifend im Krankenhausinformationssystem der Thüringen-Kliniken zur Verfügung.

(08. Juli 2010, Stephan Breidt)


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www.thueringen-kliniken.de