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Aktuelles
Mai 2010
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Pößneck. Bereits zum dritten Mal
lädt die Klinik für Innere Medizin Pößneck zum Diabetikertag
ein. Diese Patienteninformationsveranstaltung gestalten das
Team der Klinik sowie als Referenten die Podologin Sylvia van
der Sandt und der Orthopädieschuhmachermeister Axel
Pfannenschmidt. Außerdem werden Fußuntersuchungen, Blutdruck-
und Blutzuckermessungen und eine Ernährungsberatung angeboten.
Weitere Informationen finden Sie
hier.
(27. Mai 2010, Stephan Breidt)
Saalfeld. Einen unfreiwilligen
Zwischenstopp auf ihrer Deutschlandreise musste Sharon A.
Parks aus San Francisco in Saalfeld einlegen. „Beim Umsteigen
am Saalfelder Bahnhof bin ich auf der Treppe umgeknickt und
habe mir den Knöchel gebrochen“, sagte sie kurz vor ihrer
Entlassung aus der Unfallchirurgischen Klinik der
Thüringen-Kliniken. Nach der Notfallversorgung entschieden die
Saalfelder Unfallchirurgen, den verletzten Knochen zu
operieren – die Reise von München nach Berlin, zur der Sharon
Parks mit ihrem Mann und ihrer Tochter aufgebrochen war,
musste unterbrochen werden.
Dankbar und glücklich trat sie nach knapp einwöchigem
Klinikaufenthalt die Rückreise nach San Francisco an – auf
Unterarmstützen und voll des Lobes: „Die Behandlung in
Saalfeld war optimal, das Team um Oberarzt Uwe Röhner hat mich
bestens betreut.
Das Leistungsspektrum der Unfallchirurgischen Klinik Saalfeld
(Chefarzt: Dr. med. Uwe Petereit) umfasst die ambulante sowie
stationäre operative und konservative Behandlung von
Handverletzungen und -erkrankungen, Knochenbruchbehandlungen
jeglicher Art nach modernsten Heilverfahren,
Gelenkspiegelungen (Arthroskopie) mit und ohne
minimal-invasivem Eingriff an Schulter, Ellenbogen,
Handgelenken, Kniegelenken, Sprunggelenken, Endoprothetik des
Schultergelenkes, des Hüftgelenkes sowie der Fingergelenke,
korrigierende Eingriffe an Knochen und Weichteilen sowie die
septische Knochenchirurgie.

Sharon A. Parks lässt sich von Oberarzt Uwe
Röhner die aktuellen Röntgenbilder ihres Knöchels erklären.
(25. Mai 2010, Stephan Breidt)
Ärztliche Weiterbildung am 10. Juni 2010 in
Saalfeld zum Thema:
* Leitliniengerechte Therapie des COPD
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der
Einladung.
(25. Mai 2010, Stephan Breidt)
Ärztliche Weiterbildung am 9. Juni 2010 in
Rudolstadt mit diesen Themen:
* Neue Standards für die medikamentöse Sekundärprävention von
Schlaganfallerkrankungen
* Neuropsychologische Störungen beim Schlaganfall – Diagnostik
und Therapie
* Neurogene Dysphagie
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der
Einladung.
(25. Mai 2010, Stephan Breidt)
Saalfeld. Seelische Erkrankungen
gehen häufig mit körperlichen Symptomen einher. So leiden
viele Betroffene unter Rückenschmerzen, Spannungskopfschmerz,
Magendrücken, Hautjucken und Schwächezuständen, um nur einige
Symptome zu nennen. Das medizinische Fachgebiet, das sich mit
diesen Erkrankungen und Zusammenhängen befasst, heißt
Psychosomatik.
Am Standort Saalfeld der Thüringen-Kliniken „Georgius
Agricola“ GmbH wurde nun eine psychosomatische Station in
Betrieb genommen. „Wir sehen diese zweite
Psychotherapiestation als ein neues Behandlungsangebot“,
erklärte Dr. med. Thomas Sobanski, Chefarzt der Klinik für
Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin,
„welches die bereits etablierte Verhaltenstherapiestation in
idealer Weise ergänzt“. Während auf letzterer Station vor
allem jüngere Patienten behandelt würden, richte sich das
neugeschaffene Therapieangebot vor allem an Patienten ab 60
Jahren. Ziel sei es, für die Gruppe der älteren Patienten ein
spezifisches therapeutisches Milieu zu schaffen, welches der
Genesung zuträglich sei. Auf der „Psychosomatik“ kämen im
Grunde genommen die gleichen
kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlungskonzepte zum
Tragen wie auf der Verhaltenstherapiestation, das Vorgehen sei
jedoch an die etwas älteren Patienten angepasst worden. Neuere
Forschungsergebnisse zeigten, dass das menschliche Gehirn bis
ins hohe Alter lern- und veränderungsbereit sei, so dass sich
die Psychotherapie auch bei dieser Patientengruppe als hoch
wirksam erweise.
Auf der neuen „Psychosomatik“ werden vor allem Patienten mit
Depressionen, Angsterkrankungen und Somatisierungsstörungen
behandelt. Ganz bewusst wurde eine räumlich kleine Einheit
gewählt, die insgesamt 13 Patienten Platz bietet. Diese
Stationsgröße ermöglicht ein besonders intensives
Therapieangebot. Die psychotherapeutische Behandlung findet
einzeln und in der Gruppe statt. Als zusätzliche
Behandlungsformen bietet die Klinik unter anderem
Ergotherapie, Gestaltungs- und Kunsttherapie, Physiotherapie
sowie verschiedene Entspannungsverfahren an. Betreut werden
die Patienten von einem aus psychotherapeutisch qualifizierten
Ärzten, Psychologen und Pflegekräften bestehenden
interdisziplinären Behandlungsteam.
Anmeldungen für den stationären Aufenthalt sind über den Haus-
oder Facharzt sowie über das Chefarztsekretariat der Klinik
für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
möglich.

Visite auf der neuen Station mit (von
links): Chefarzt Dr. med. Thomas Sobanski, Oberärztin Dr. med.
Berit Wenda, Diplom-Psychologin Claudia Gieß, Stationsarzt
Igor Olchowski und Schwester Jana Schultz.
(18. Mai 2010, Stephan Breidt)
Saalfeld. Zum zweiten Treffen der
neuen Selbsthilfegruppe Adipositas sind Interessierte herzlich
eingeladen. Die Selbsthilfegruppe trifft sich am kommenden
Montag, 17. Mai 2010, ab 18 Uhr, im co.med-Hotel Saalfeld (an
den Thüringen-Kliniken), gründen. Initiiert wurde dies im
Rahmen einer Patienten-Informationsveranstaltung im März,
während der Chirurgen, Internisten und Psychologen der
Thüringen-Kliniken auf verschiedene Aspekte des Adipositas
eingegangen waren. Sehr eindringlich hatte Ramona Gerbing,
Gruppenleiterin des Adipositasverbandes International, ihre
Erfahrungen mit dem Übergewicht und deren Folgen geschildert.
Neben einer medizinischen Behandlung ist der
Erfahrungsaustausch in einer Selbsthilfegruppe von besonderer
Wichtigkeit: „In der Selbsthilfegruppe wird eine authentische
Hilfestellung von Patient zu Patient geleistet, das
Selbstwertgefühl gestärkt, ihnen über viele Frustrationsphasen
hinweg Unterstützung gewährt“, so Ramona Gerbing im Vorfeld
der Gründung.
(12. Mai 2010, Stephan Breidt)
Saalfeld. Mit dem Planungsaufruf des
Freistaates Thüringen zum Neubau der Klinik für Psychiatrie,
Psychotherapie und Psychosomatische Medizin am Klinikstandort
Saalfeld rückt der Baubeginn näher. Ende April war aus Erfurt
der Planungsaufruf eingegangen, mit dem die bisherige
Modulvariante der Klinik abgelöst werden soll: „Die
Erwachsenenpsychiatrie und die Tagesklinik sind zu einem
großen Teil in einem Containergebäude aus dem Jahr 1994
untergebracht, dessen Nutzungszeit nicht weiter verlängert
werden kann“, heißt es in dem offiziellen Schreiben aus dem
Thüringer Sozialministerium.
Die Thüringen-Kliniken begrüßen diesen Planungsaufruf,
unterstreicht er doch eine qualitativ hochwertige medizinische
Betreuung: „Mit diesem Neubau sichern wir nicht nur die
Zukunft der Klinik, sondern sorgen auch weiter für eine
wohnortnahe Behandlung der Patienten“, so die Vorsitzende des
Aufsichtsrates, Landrätin Marion Philipp.
Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt rechnet mit einem
Baubeginn im Jahr 2011. Bis zum Einzug in den Neubau solle die
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische
Medizin das Interimsquartier am alten Standort in der
Jenaischen Straße in Rudolstadt beziehen. Die dortigen
Kliniken für Innere Medizin und Geriatrie waren vor einem Jahr
in den Neubau an der Volkstedter Leite umgezogen.
Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und
Psychosomatische Medizin der Thüringen-Kliniken betreut
derzeit auf vier Stationen unter anderem Patienten im akuten
psychiatrischen Krankheitsstadium, Patienten mit Depressionen,
Angst- und Zwangserkrankungen sowie anderen neurotischen und
belastungsbedingten Störungen. Erst im vergangenen Jahr war
eine psychosomatische Station eröffnet worden, deren
neugeschaffenes Therapieangebot sich vor allem an Patienten ab
60 Jahren richtet.
(Gemeinsame Presseinformation des Landratsamtes
Saalfeld-Rudolstadt und der Thüringen-Kliniken)
(03. Mai 2010, Stephan Breidt)
Saalfeld. Die nächste Veranstaltung
zur Erweiterung des Informations- und Beratungsangebotes der
Frauenstation I für die Patientinnen steht unter dem Thema
„Behandeln, Schützen, Vorbeugen – Kosmetik erlaubt?“ Fragen zu
diesem Themenkomplex beantwortet Kosmetikerin Kathrin Bohn.
Weitere Gesprächspartner des Nachmittages sind Chefarzt Dr.
med. Dietrich Hager und Oberarzt Dipl.-Med. Jürgen
Hebenstreit.
Beginn ist am Dienstag, 18. Mai 2010, um 15 Uhr, im
Ärztekasino der Thüringen-Kliniken (Standort Saalfeld, Rainweg
68). Die monatliche Informationsveranstaltung bietet den
betroffenen Frauen die Möglichkeit, in ungezwungenem Rahmen
Antworten sowie Empfehlungen für sich zu sichern. Weitere
Termine in diesem Jahr sind: 22. Juni / 20. Juli / 24. August
/ 21. September / 26. Oktober / 30. November und 14. Dezember
2010. Die Themen werden rechtzeitig veröffentlicht.
Für weitere Informationen steht Ihnen das Sekretariat der
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Verfügung.
Ansprechpartnerin: Frau Wagner
Telefon: 03671 54-1460
Fax: 03671 54-1488
e-Mail:
frauen@thueringen-kliniken.de.
(03. Mai 2010, Stephan Breidt)
Saalfeld. Bundesweit lädt die
Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin
(DGG) am kommenden Sonnabend zum 1. nationale Screening-Tag
zur Vorbeugung gegen das Bauchaortenaneurysma (BAA) ein.
„Diese Möglichkeit der Früherkennung ist ein fester
Bestandteil unseres klinischen Konzeptes“, sagte Professor Dr.
med. Hutschenreiter, Chefarzt der
Gefäßchirurgischen Klinik Saalfeld. So werde über das
Thema seit Jahren zu den regelmäßigen Gefäßtagen im Oktober
informiert. Interessierte können die
gezielte Frühuntersuchung jederzeit von den Gefäßchirurgen
erhalten.
Unter einem Aneurysma versteht man die Erweiterung einer
Schlagader (Arterie). Aneurysmen können angeboren sein oder
sich im Laufe des Lebens bilden. Die Hauptgefahr besteht
darin, dass ein solches Aneurysma plötzlich platzt und es zu
einer inneren Verblutung kommen kann. Am häufigsten ist von
einer solchen Aussackung die Bauchschlagader betroffen. Dieses
Krankheitsbild wird als Bauchaortenaneurysma (BAA) bezeichnet.
Das Tückische an dieser lebensbedrohlichen Krankheit ist, dass
sie im Vorfeld meistens keine Beschwerden bereitet und die
Menschen völlig ahnungslos sind.
Der nächste Saalfelder Gefäßtag ist für Sonnabend, 30. Oktober
2010, geplant.
(03. Mai 2010, Stephan Breidt)
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