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Aktuelles
Januar 2010
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Saalfeld. Im vergangenen Jahr war
erstmals ein Schwerpunktthema zum bundesweiten „Gefäßtag“
gesetzt: das Bauchaortenaneurysma, eine krankhafte Erweiterung
der Hauptschlagader. Die Erkrankung tritt bei fünf Prozent der
über 65-jährigen auf. Männer sind viermal häufiger betroffen
als Frauen.
Da derartige Aneurysmen platzen können, stellen sie ein
potentiell lebensbedrohliches Risiko dar. Zum Anderen kann es
zu Gerinnselverschleppungen aus dem Aneurysma in die Beine und
damit zu einer gravierenden Durchblutungsstörung und
Amputationsbedrohung kommen.
Während beim Notfalleingriff im Stadium der Ruptur das
Sterblichkeitsrisiko nach wie vor bei etwa 30 bis 50 Prozent
liegt, besteht beim Wahleingriff lediglich ein Risiko von drei
bis fünf Prozent.
Neben der offenen Operation steht heute ein minimal-invasives
Verfahren zur Verfügung, welches auch betagten und so
genannten Hochrisikopatienten (zum Beispiel nach Herzinfarkt
etc.) die Chance auf eine erfolgreiche Behandlung des
Aortenaneurysmas eröffnet. Im Gegensatz zur offenen Operation
(großer Bauchschnitt und Ersatz der Hauptschlagader durch eine
sogenannte Y-Prothese) wird das Aneurysma von zwei kleinen
Leistenschnitten aus durch eine im Gefäßsystem eingebrachte
Spezialprothese (Stentgraft) ausgeschaltet.
Entscheidend für die Prognose einer Aneurysmaerkrankung ist
die rechtzeitige Erkennung. Häufig wird es als „Zufallsbefund“
bei einer Ultraschalluntersuchung des Bauches und der Nieren
(vom Hausarzt, Internisten, Urologen etc.) entdeckt. Die
weiterführende Diagnostik erfolgt dann beim Spezialisten
(Gefäßchirurg, Radiologe, Angiologe). Sollte eine Operation
noch nicht erforderlich sein, würde dieser Spezialist die
weitere Überwachung in regelmäßigen Abständen übernehmen.
Von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie wurde ein
Screening-Pass entwickelt, der jedem Aneurysmaträger
ausgehändigt wird und damit dem weiterbehandelnden Arzt
(insbesondere bei eventuellen Notfallsituationen) eine
wertvolle Schnellinformation liefert.
Prof. Dr. med. Hutschenreiter

Diesen Screening-Pass erhalten
Aneurysmaträger von den Gefäßchirurgen der Thüringen-Kliniken.

Bauchaortenaneurysma im seitlichen
Strahlengang

und als virtuelle Rekonstruktion der
Schichtaufnahmen

sowie ein Kontroll-CT nach drei Jahren
mit korrekt sitzendem Stentgraft.

Ein Stentgraft schaltet das Aneurysma aus –
hier in Form einer so genannten Y-Prothese.

Bei entspannten Bauchdecken ist das
Aneurysma sowohl tastbar als auch von außen sichtbar.

Das Aneurysma (Querdurchmesser: acht
Zentimeter) ist freigelegt.

Nach Resektion wird der Gefäßdefekt durch
eine so genannte Y-Prothese überbrückt.
(21.01.2010, Stephan Breidt)

Saalfeld. Seit Jahresbeginn ist ein
öffentliches Internetterminal am Klinikstandort Saalfeld
nutzbar. Patienten, Besucher und Gäste können dort zum
Beispiel ihre Mails abrufen, aktuelle Fahrpläne einsehen oder
Grüße versenden. Die Nutzung ist kostenfrei, lediglich für
Ausdrucke wird eine geringe Pauschale erhoben. Unser Bild
zeigt IT-Leiter Lars Frenzel (links) und seinen Mitarbeiter
Christian Berger beim Einrichten des Terminals.
(21.01.2010, Stephan Breidt)
Saalfeld. Zum 14. Saalfelder
Berufsinfomarkt im „Meininger Hof“ waren die
Thüringen-Kliniken auch in diesem Jahr mit einem Stand
vertreten. Maximilian Müller, Auszubildender im Pflegebereich,
sowie Ines Böhm und Angelika Rösner vom
Pflegedienst-Konzernmanagement informierten über die
Ausbildungsberufe des Unternehmens. Insgesamt präsentierten
nach Angaben der Stadtverwaltung Saalfeld 65 Aussteller mehr
als 300 Berufe, die in Deutschland ausgebildet werden. Gut
1.600 Besucher (Schüler, Eltern, Lehrer, aber auch Großeltern
gemeinsam mit ihren Enkelkindern) wurden gezählt.

(14.01.2010, Stephan Breidt)
Saalfeld. Die Klinik für
Geburtshilfe und Gynäkologie der Thüringen-Kliniken ist nach
DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Das Zertifikat haben
Geschäftsführer Hans Eberhardt und Chefarzt Dr. med. Dietrich
Hager jetzt erhalten, nachdem beide Audits im November
erfolgreich absolviert wurden.
Der Aufbau und die Zertifizierung eines
Qualitätsmanagementsystems war die konsequente Umsetzung des
hohen Anspruchs, den Chefarzt Dr. Hager an die eigene Klinik
stellt. Gewürdigt wurden die patientenorientierten Abläufe in
der Früherkennung, der Diagnostik, der Therapie und Nachsorge
von Erkrankungen der Frau sowie der Geburtshilfe. Besonders
hervorgehoben hat der Auditor das starke persönliche
Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik
für Geburtshilfe und Gynäkologie.
Geschäftsführer Hans Eberhardt verwies darauf , dass ein
Qualitätsmanagement heute in der Medizin unverzichtbar sei. Es
komme der optimalen Behandlung sowie der Sicherheit von
Patienten und Mitarbeitern zugute. Gleichzeitig dankte er für
die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten an der Vorbereitung
der Zertifizierung: „Nur dadurch war es möglich, beide Audits
in Rekordzeit zu bestehen.“ Im Normalfall liegen zwischen
beiden Audits mehrere Wochen. Dank der ausgezeichneten
Vorbereitung in den Thüringen-Kliniken konnten die beiden
unabhängigen Untersuchungen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen
absolviert werden.
Erst im Herbst vergangenen Jahres war die Zentrale
Sterilgutversorgung (ZSVA) der Thüringen-Kliniken in Saalfeld
mit dem Gütesiegel entsprechend der DIN EN ISO 9001:2008
ausgezeichnet worden.

Chefarzt Dr. med. Dietrich Hager (dritter
von rechts) nahm stellvertretend für sein Team das Zertifikat
von Geschäftsführer Hans Eberhardt (fünfter von rechts)
entgegen. Foto: Thüringen-Kliniken
(12.01.2010, Stephan Breidt)
Saalfeld. Die nächste Veranstaltung
zur Erweiterung des Informations- und Beratungsangebotes der
Frauenstation I für die Patientinnen steht unter dem Thema
„Aktiv bleiben – aktiv werden“. Fragen zu diesem Themenkomplex
beantworten die Physiotherapeutinnen Annette Haun und Ulrike
Ender. Weitere Gesprächspartner des Nachmittags sind Chefarzt
Dr. med. Dietrich Hager und Oberarzt Dipl.-Med. Jürgen
Hebenstreit.
Beginn ist am Dienstag, 26. Januar 2010, um 15 Uhr, im
Ärztekasino der Thüringen-Kliniken (Standort Saalfeld, Rainweg
68). Die monatliche Informationsveranstaltung bietet den
betroffenen Frauen die Möglichkeit, in ungezwungenem Rahmen
Antworten sowie Empfehlungen für sich zu sichern. Weitere
Termine in diesem Jahr sind: 23. Februar / 23. März / 20.
April / 18. Mai / 22. Juni / 20. Juli / 24. August / 21.
September / 26. Oktober / 30. November und 14. Dezember 2010.
Die Themen werden rechtzeitig veröffentlicht.
Für weitere Informationen steht Ihnen das Sekretariat der
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Verfügung.
Ansprechpartner: Frau Wagner
Telefon: 03671 54-1460
Fax: 03671 54-1488
e-Mail:
frauen@thueringen-kliniken.de.
(11.01.2010, Stephan Breidt)
Saalfeld. Mit einer Übersicht über
den aktuellen Stand der Therapie und die neuesten
Entwicklungen auf dem Gebiet der Venenthrombosen starten die
„Saalfelder Gespräche“ in diesem Jahr. In der ersten
Veranstaltung am 20. Januar 2010 widmet sich Dr. med. Gerald
Grohmann, Leitender Abteilungsarzt Angiologie/Diabetologie an
den Thüringen-Kliniken, mit seinen Gästen der Venenthrombose.
Auch wenn sich die therapeutischen Möglichkeiten in den
vergangenen Jahren deutlich verbessert hätten, sei die
Erkennung der Venenthrombose nach wie vor ein Problem, so Dr.
Grohmann.
Priv.-Doz. Dr. med. habil. Günter Syrbe aus Stadtroda wird
über die medikamentöse Prophylaxe und Therapie von
Venenthrombosen sprechen. Anschließend referiert Dr. med.
Katharina Madlener aus Bad Nauheim über neue Entwicklungen auf
dem Gebiet der Antikoagulantientherapie.
Beginn des 58. Saalfelder Gespräches ist am Mittwoch, 20.
Januar 2010 um 18 Uhr im Restaurant der Thüringen-Kliniken in
Saalfeld. Die Reihe der Saalfelder Gespräche wendet sich an
niedergelassene Ärzte in der Region sowie an interessierte
Mediziner benachbarter Kliniken.
Für die Veranstaltung liegt eine Zertifizierung durch die
Landesärztekammer Thüringen vor.
(06.01.2010, Stephan Breidt)

Saalfeld. Zum 1. Januar 2010
ernannte Geschäftsführer Hans Eberhardt drei neue Oberärzte
für die Klinik für Unfallchirurgie Saalfeld: Dr. med. Ina
Bruns (dritte von links), Dr. med. Ulf Hagen (zweiter von
links) und Dr. med. Philippus El Helou (dritter von rechts).
Dr. med. Ina Bruns ist seit 1996 – zunächst
als Ärztin im Praktikum – in den Thüringen-Kliniken tätig. Sie
ist seit sechs Jahren Fachärztin für Chirurgie. Dr. med. Ulf
Hagen begann, ebenfalls als Arzt in Praktikum, 1998 seine
Tätigkeit in den Thüringen-Kliniken. Er ist Facharzt für
Orthopädie und Unfallchirurgie. Dr. med. Philippus El Helou,
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, arbeitet seit
Jahresbeginn 2001 in den Thüringen-Kliniken.
Zu den ersten Gratulanten gehörten (von
rechts) Prokuristin Manuela Faber, Chefarzt Dr. med. Uwe-M.
Petereit sowie der Leitende Oberarzt der Klinik für
Unfallchirurgie, Dipl.-Med. Klaus Merkel.
(04.01.2010, Stephan Breidt)
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