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Aktuelles
Dezember 2009
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Saalfeld. Mit Dankesworten für das
langjährige Engagement eröffnete Geschäftsführer Hans
Eberhardt die Jubilarsfeier: Traditionell lädt die
Geschäftsleitung am Jahresende die Mitarbeiter der
Thüringen-Kliniken ein, die im Laufe des Jahres ihr 40- oder
25-jähriges Dienstjubiläum feierten sowie alle, die den
wohlverdienten Ruhestand angetreten haben. „Sie haben sich
engagiert, haben sich jeden Tag aufs Neue motiviert – und Sie
haben auch andere motiviert“, lobte Hans Eberhardt während der
Feierstunde im Restaurant.

Vier Mitarbeiterinnen wurden in diesem Jahr
in den Ruhestand verabschiedet, eine weitere Mitarbeiterin
feierte gleichzeitig ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Außerdem
ehrte Hans Eberhardt (Mitte) neun Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, die in die Freizeitphase ihrer Altersteilzeit
gehen.

Glückwünsche für das vier Jahrzehnte
währende Engagement nahmen zwölf Mitarbeiterinnen entgegen.

Geehrt wurden jetzt 24 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter aller drei Klinikstandorte anlässlich des
25-jährigen Dienstjubiläums.
(16.12.2009, Stephan Breidt)
Rudolstadt. Insbesondere ältere
Menschen leiden oft gleichzeitig an mehreren Krankheiten und
benötigen speziell ausgebildetes Fachpersonal. In der Klinik
für Geriatrie der Thüringen-Kliniken betreut ein
therapeutisches Team, bestehend aus Ärzten, Pflegenden,
Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden und
Neuropsychologen, die Patienten. Die interdisziplinäre
Zusammenarbeit und die Aufgaben im Bereich der Geriatrie
stellen besondere Anforderungen an dieses Team. Diese werden
während der Ausbildung nicht immer vermittelt.
Der Bundesverband Geriatrie hat deshalb ein „Zertifiziertes
Curriculum Geriatrie“ (Zercur Geriatrie) als
Grundlagenlehrgang entwickelt. Als erste Klinik im Freistaat
bieten die Thüringen-Kliniken nun diesen Lehrgang an, mit
dessen interdisziplinären Ansatz Ärzte, Pflegekräfte,
Mitarbeiter des Sozialdienstes und der therapeutischen
Fachrichtungen die Perspektiven der einzelnen Professionen
besser verstehen und die Teamarbeit optimaler gestalten lernen
sollen.
„Zercur Geriatrie“ ist unterteilt in sechs Module und gibt zum
Beispiel Einblicke in Ethik und Palliativmedizin, beantwortet
Fragen zur Mobilität und zu mobilitätseinschränkenden
Erkrankungen im Alter, stellt Therapie und Diagnostik bei
Harninkontinenz oder chronischen Wunden vor, beschäftigt sich
mit der Prothesenversorgung nach Amputationen sowie mit der
Ernährung älterer Menschen.
Angeboten wird dieser Lehrgang am Klinikstandort Rudolstadt –
in enger Zusammenarbeit mit dem Pflegedienst-Konzernmanager
der Thüringen-Kliniken, Jörg Richter, sowie der Klinik für
Geriatrie und dessen Chefarzt Dr. med. Burkhard Braun. Er ist
stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes Geriatrie
Hessen-Thüringen. Alle geriatrischen Einrichtungen Thüringens
sind an dieser erstmals für dieses Bundesland angebotenen
Weiterbildung mit Referenten und Teilnehmern beteiligt.
Weitere Informationen zum im Januar 2010 beginnenden Kurs
„Zercur Geriatrie“ sind erhältlich im
Pflegedienst-Konzernmanagement der Thüringen-Kliniken. Dort
können sich Interessierte auch anmelden.
(16.12.2009, Stephan Breidt)

Geschäftsführer Hans Eberhardt (Mitte)
ernannte Petra Bautz zur Oberärztin der Klinik für Anästhesie,
Intensivtherapie und Schmerztherapie. Nach ihrer
Facharztausbildung, die Petra Bautz 2002 abschloss, erwarb sie
im November vergangenen Jahres die Zusatzbezeichnung
Notfallmedizin. Seit April 1995 ist Petra Bautz in den
Thüringen-Kliniken tätig. Herzliche Glückwünsche zur
Oberarzternennung überbrachte Chefarzt Dr. med. Eberhard
Köhler.
(16.12.2009, Stephan Breidt)

Zur Weihnachtsfeier waren wieder viele
frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Restaurant
Saalfeld gekommen. Nach einem kurzen Rückblick von
Geschäftsführer Hans Eberhardt auf das zu Ende gehende Jahr
sprach Klinikseelsorger Pfarrer Christian Sparsbrod zu den
Gästen.

Viel Beifall bekamen die Kinder der
Kindertagesstätte der Thüringen-Kliniken für ihr Programm zur
diesjährigen Weihnachtsfeier.
(10.12.2009, Stephan Breidt)

Saalfeld. Seit wenigen Tagen sind am
Klinikstandort Saalfeld Bilder des gebürtigen Rudolstädters
Martin Mantsch zu sehen. Die gemeinsam mit der Saale-Galerie
gestaltete Ausstellung zeigt Arbeiten, die zwischen 2006 und
2009 entstanden sind. Martin Mantzsch hat nach seinem Abitur
im Sommer 2008 eine Ausbildung zum Fotografen bei „Dahmke
Photographie" im niedersächsischen Otterndorf begonnen.
Ausstellungen seiner Werke waren bislang unter anderem im
Heinrich-Böll-Gymnasium Saalfeld und im Landratsamt zu sehen.
(09.12.2009, Stephan Breidt)
Saalfeld. Kranke Kinder gehören in
Kinderkliniken. Das wissen betroffene Eltern seit langem. Ihr
Wunsch ist die bestmögliche stationäre Versorgung ihres
kranken Kindes in einer angemessenen Entfernung zum Wohnort.
Ab sofort können Eltern nun selbst prüfen, ob es in ihrem
Umfeld eine Kinderklinik gibt, die die Qualitätskriterien
einer guten Kinderklinik erfüllt. Das Gütesiegel
„Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ macht dies möglich.
Das Gütesiegel ist jetzt an die Klinik für Kinder- und
Jugendmedizin der Thüringen-Kliniken verliehen worden. „Ich
sehe diese einerseits als Lob für unsere bisherige Arbeit,
andererseits auch als Anerkennung der Strategie, die kinder-
und jugendmedizinische Versorgung in der Region weiter zu
verbessern“. So äußerte sich Dr. med. Lutz Hempel, Chefarzt
der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Er machte auf die
Besonderheiten seiner Klinik aufmerksam, die als eine der
wenigen in Thüringen eine Neonatologie vorhält sowie
Spezialisten in den Bereichen Kinderrheumatologie,
Kinderkardiologie und Diabetologie im Team hat. „Das
Gütesiegel ist für uns auch Ansporn, die medizinische
Versorgung für Kinder und Jugendliche in und um Saalfeld auf
einem hohen Niveau zu halten“, so der Chefarzt.
Entwickelt wurde das Gütesiegel „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“
von der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und
Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD), der
Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (BaKuK) und der
Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ).
Die Thüringen-Kliniken zählen zu einer von 181 deutschen und
sechs thüringischen Kliniken, die „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“
sind.

Chefarzt Dr. med. Lutz Hempel (Mitte) zeigt
auf der neuen Station der Kinder- und Jugendmedizin das
Gütesiegel „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“, das zwei Jahre gilt.
Foto: Thüringen-Kliniken
(02.12.2009, Stephan Breidt)
57. Saalfelder Gespräch:
„Diagnostik und Pathologie der Infektionskrankheiten“
Saalfeld. Die Möglichkeit von
Infektionen und damit verbundenen Beeinträchtigungen oder auch
schwerwiegenden Erkrankungen sind ein ständiges Thema in allen
Bereichen der ärztlichen Tätigkeit. Dabei ist die Abschätzung,
ob es sich hierbei um eine eher leichte Erkrankung handelt,
die vielleicht gar nicht behandelt werden muss oder mit
einfachen Mitteln beherrscht wird oder ob sie sich zu einer
lebensbedrohlichen ausweitenden Infektion entwickeln kann, in
der tagtäglichen Praxis nicht immer einfach zu treffen. Darauf
verweist Dr. med. Karl-Heinz Berghäuser, Chefarzt des
Institutes für Pathologie der Thüringen-Kliniken, in
Vorbereitung des 57. Saalfelder Gespräches: „Ich bin froh,
dass es mir gelungen ist, für diese Veranstaltung einen
ausgewiesenen Fachmann für schwere Infektionen zu gewinnen“.
Professor Dr. med. Frank Martin Brunkhorst, Oberarzt der
Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie am
Universitätsklinikum Jena, wird zum Thema
„Differentialdiagnostische Abgrenzung bedrohlicher
Infektionen“ sprechen.
Den Beitrag der Pathologen hinsichtlich der Behandlung von
Infektionskrankheiten wird Chefarzt Dr. Berghäuser in einem
weiteren Vortrag übernehmen, schließlich habe die Pathologie
lange Zeit die Erforschung der Infektion angeführt.
Beginn des 57. Saalfelder Gespräches ist am 9. Dezember 2009
um 18 Uhr im Restaurant Saalfeld der Thüringen-Kliniken. Die
Reihe der Saalfelder Gespräche wendet sich an niedergelassene
Ärzte in der Region sowie an interessierte Mediziner
benachbarter Kliniken.
Für die Veranstaltung erhalten Sie 3 Weiterbildungspunkte der
Landesärztekammer Thüringen.
(01.12.2009, Stephan Breidt)
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