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Aktuelles
September 2009
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Pößneck. An
ihrem 60. Geburtstag verabschiedete sich Dr. med. Christiane
Klinge, Chefärztin der Radiologie in Pößneck, in den
Vorruhestand. Vorher hatten Geschäftsführer Hans Eberhardt und
der frühere leitende Chefarzt der Klinik in Pößneck, Dr. med.
Ullrich Bauer, das Wirken der Radiologin an den Standorten
Ranis und Pößneck gewürdigt.
(21.09.2009, Stephan Breidt)
Pößneck. Mit großer Freude nahm
Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt eine Information aus
Jena auf: Der Klinikstandort Pößneck ist ab sofort - wie
bereits die Kliniken Saalfeld und Rudolstadt - akademisches
Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Jena. Damit können
Studierende der Humanmedizin im Praktischen Jahr auch in
Pößneck zum Einsatz kommen und dort an der täglichen
ärztlichen Praxis teilhaben.
Koordinator und Ansprechpartner für potentielle Nutzer dieser
Angebote ist Dr. med. Michael Otto, Chefarzt der Abteilung
Allgemein- und Visceralchirurgie. Alle Informationen zum
Praktischen Jahr sind auf der Homepage der Thüringen-Kliniken
unter dem Stichwort „Ausbildung“ nachzulesen.
Dr. med. Frieder G. Knebel, leitender Chefarzt und Chefarzt
der Anästhesiologie und Intensivtherapie, äußerte sich sehr
zufrieden über „diesen wichtigen Schritt“ und dankte Patienten
und Zuweisern, „ohne die eine solche kontinuierliche
Entwicklung, wie in den letzten Jahren mit erlangter
wirtschaftlicher Stabilität und Ausweitung des
Leistungsspektrums nicht möglich gewesen wäre“.
Als positive Zukunftsorientierung sieht Chefarzt Dr. Knebel
auch die Option, jungen Ärzten den Saale-Orla-Kreis
nahezubringen: „Der bundesweit drohende Ärztemangel könnte
somit zumindest für unser Territorium im niedergelassenen und
Krankenhausbereich abgemildert werden, was wiederum den
gemeinsamen Bemühungen von Lokalpolitik, dem Verband Leitender
Krankenhausärzte, der Landesärztekammer Thüringen und der
Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen entgegenkommen würde.“
Das Praktische Jahr (PJ) am Ende des Medizinstudiums gliedert
sich in drei Ausbildungsabschnitte von je 16 Wochen: Die
Studierenden müssen die Fächer Innere Medizin, Chirurgie sowie
ein Wahlfach belegen. In diesem Ausbildungsabschnitt steht die
Ausbildung am Patienten im Mittelpunkt. Die Studierenden
sollen die während des vorhergehenden Studiums erworbenen
ärztlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vertiefen
und erweitern. Dabei bestehen vielfältige Möglichkeiten, das
während des Studiums erworbene theoretische Wissen zu
vertiefen und mit Hilfe der Klinikärzte in praktische
Fähigkeiten und Fertigkeiten umzusetzen. Die Studenten werden
in die tägliche Stationsarbeit an den Thüringen-Kliniken unter
Anleitung von Mentoren voll einbezogen.
(09.09.2009, Stephan Breidt)
Saalfeld. Der strukturierte
Qualitätsbericht für das Berichtsjahr 2008 der
Thüringen-Kliniken ist veröffentlicht. Auf der Homepage (www.thueringen-kliniken.de)
sind die Berichte für die Klinikstandorte Saalfeld-Rudolstadt
und Pößneck abzurufen.
Zu lesen sind unter anderem Informationen über
Versorgungsschwerpunkte, über medizinisch-pflegerische
Leistungsangebote der Thüringen-Kliniken und über
Spezialsprechstunden der verschiedenen Kliniken und
Abteilungen der Thüringen-Kliniken. Bestandteil der vom
Gesetzgeber vorgegeben Struktur des Qualitätsberichtes sind
auch Daten über die Häufigkeit von Diagnosen, Operationen und
Behandlungen.
(08.09.2009, Stephan Breidt)
Rudolstadt. Mit einem neuen Angebot
starten die Thüringen-Kliniken in den Spätsommer: Am
Altstandort in Rudolstadt entsteht eine Hebammenpraxis nach
dem Vorbild der ersten Hebammenpraxis in Pößneck, die vor
wenigen Tagen ihr vierjähriges Bestehen feierte. „Wir laden
werdende Eltern ein zu einem vielfältigen Kurs- und
Informationsangebot vor und nach der Geburt ihres Kindes ein“,
berichtete Hebamme Denise Henkel. Gemeinsam mit Elisabeth
Blecks ist sie das „Storchenduo“, das der neuen Hebammenpraxis
auch den Namen gibt.
In der neuen Hebammenpraxis in Rudolstadt werden ab dem 12.
September Kurse wie Geburtsvorbereitung, Rückbildung,
Babymassage und ein Mutter-Kind-Kurs stattfinden. Auch ein
gemütlicher „Schwangerenraum“ bietet eine angenehme
Atmosphäre, um eventuelle Untersuchungen und Beratungen in der
Schwangerschaft von den Hebammen genießen zu können. Darüber
hinaus entsteht in Rudolstadt ein Stilltreff. Zu diesem sind
an jedem ersten und dritten Dienstagvormittag stillende Mütter
eingeladen, um bei Kaffee und Tee über Stillthemen und Fragen
rund um dieses Thema zu plaudern.
Mit einem Tag der offenen Tür stellen sich die beiden Hebammen
und die Thüringen-Kliniken vor : Am Sonnabend, 12. September,
sind zwischen 10 und 17 Uhr werdende und junge Eltern
eingeladen, die neuen Räume der Hebammenpraxis kennenzulernen.
Vorgesehen sind ein Kaffee- und Kuchenbasar, ein Flohmarkt für
Schwangere und Kinder, Kinderschminken und zwei Workshops.
Diese vermitteln die Klangschalenmeditation und den Bauchtanz
in der Schwangerschaft. Werdende Väter und Geschwister können
das Baby im Bauch der Mutter abtasten – die ganze Familie kann
dann die Herztöne des ungeborenen Kindes hören. Außerdem
warten auf die Gäste am Sonnabend eine Fotografin für
Babyfotografie und eine Heilpraktikerin aus Jena.
Die neue Hebammenpraxis wird am bisherigen Standort Rudolstadt
der Thüringen-Kliniken in der Jenaischen Straße untergebracht
sein. In den bisherigen Räumen der Cafeteria entsteht nun die
Praxis des „Storchenduos“ Denise Henkel und Elisabeth Blecks.
Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt wird die Praxis in
Rudolstadt am kommenden Sonnabend gemeinsam mit den beiden
Hebammen sowie mit dem geburtshilflichen Team der
Thüringen-Kliniken eröffnen. Der Geschäftsführer freut sich,
dass nach der vom Land verordneten Kreißsaal-Schließung In
Rudolstadt vor einigen Jahren nun wieder ein Anlaufpunkt für
werdende und junge Eltern (und Großeltern) geschaffen wird.
Hebammenpraxis „Storchenduo“ Rudolstadt
(07.09.2009, Stephan Breidt)
Saalfeld. Die nächste Veranstaltung zur
Erweiterung des Informations- und Beratungsangebotes der
Frauenstation I für die Patientinnen steht unter dem Thema
„Krankheitsbewältigung im Alltag“. Die Fragen zu diesem
Themenkomplex beantwortet Diplom-Psychologin Lenk. Weitere
Gesprächspartner des Nachmittags sind Chefarzt Dr. med.
Dietrich Hager und Oberarzt Dipl.-Med. Jürgen Hebenstreit.
Beginn ist am Dienstag, 29. September 2009, um 15 Uhr, im
Ärztekasino der Thüringen-Kliniken (Standort Saalfeld, Rainweg
68). Die monatliche Informationsveranstaltung bietet den
betroffenen Frauen die Möglichkeit, in ungezwungenem Rahmen
Antworten sowie Empfehlungen für sich zu sichern.
Für weitere Informationen steht Ihnen das Sekretariat der
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Verfügung.
Ansprechpartner: Frau Wagner
Telefon: 03671 54-1460
Fax: 03671 54-1488
e-Mail:
frauen@thueringen-kliniken.de.
(07.09.2009, Stephan Breidt)
Saalfeld. Ausbildungsbeginn an den
Thüringen-Kliniken: Für 33 junge Frauen und Männer beginnt in
diesen Tagen ein neues Lebensabschnitt. 15 von ihnen
absolvieren eine dreijährige Ausbildung zum Gesundheits- und
Krankenpfleger, 13 starten einen einjährigen
Ausbildungsabschnitt zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer.
Darüber hinaus bilden die Thüringen-Kliniken eine medizinische
Fachangestellte im Medizinischen Versorgungszentrums, eine
Kauffrau im Gesundheitswesen, eine Restaurantfachfrau sowie
zwei Köche aus. Für die beiden Koch-Azubis begann die Lehre
bereits Anfang August.
Die theoretischen Grundlagen der Gesundheits- und
Krankenpflege werden in der Medizinischen Fachschule „Georgius
Agricola“ in Saalfeld vermittelt. Das praktische Wissen
erwerben die Auszubildenden auf den verschiedenen Stationen
der Thüringen-Kliniken in Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck.
Nach ihren ersten Unterrichtswochen sollen alle neuen
Auszubildenden Anfang Oktober von Geschäftsführer Hans
Eberhardt und Pflegedienst-Konzernmanager Jörg Richter begrüßt
werden.
Erst vor wenigen Tagen war die Geschäftsleitung Gast der
Zeugnisausgabe der Medizinischen Fachschule. Neun bisherige
Auszubildende der Thüringen-Kliniken haben zum Zeugnis auch
die Bestätigung erhalten, in ein Anstellungsverhältnis zu
wechseln.
Der Alltag in der Gesundheits- und Krankenpflege ist geprägt
durch vielfältige und sich ständig verändernde Begegnungen mit
Patienten und Angehörigen. „Um diese Aufgaben zu bewältigen,
werden vom angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger
vielseitige menschliche und fachliche Fähigkeiten verlangt wie
Einfühlungsvermögen, Engagement und Charakterstärke sowie eine
schnelle Auffassungsgabe“, sagte Hans Eberhardt zum
Ausbildungsbeginn. Diese Eigenschaften seien grundlegende
Voraussetzungen für eine Ausbildungsstelle an den
Thüringen-Kliniken: „Nur so können wir auch in Zukunft die
hohe Qualität der medizinischen wohnortnahen Versorgung
gewährleisten.“
(04.09.2009, Stephan Breidt)
Thüringen-Klinken
sind zu einer Gesellschaft verschmolzen
Saalfeld. Mit der Eintragung im
Handelsregister ist die Verschmelzung der Thüringen-Klinik
Pößneck mit den Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt nun
amtlich. Das Unternehmen mit Standorten in Saalfeld,
Rudolstadt und Pößneck fungiert ab sofort unter dem Namen
Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ GmbH.
„Für unsere Mitarbeiter und für unsere Patienten ändert sich
nichts“, bekräftigte Geschäftsführer Hans Eberhardt. Das
Zusammengehen der beiden Unternehmen gebe vielmehr
Handlungsspielräume für künftige Planungen.
(02.09.2009, Stephan Breidt)
56. Saalfelder Gespräch: „Komplikationsmanagement in der Unfallchirurgie“
Saalfeld. Vor einem Zwiespalt sehen
sich Unfallchirurgen und Orthopäden heute oft: „Patienten
haben selbstverständlich heute den Wunsch nach vollständiger
Wiederherstellung jedweder Verletzungen in kürzester Zeit. Der
behandelnde Arzt muss abwägen zwischen dem Machbaren und
Sinnvollen.“ Darauf verwies Dr. med. Uwe-M. Petereit, Chefarzt
der Klinik für Unfallchirurgie Saalfeld. Kommt es aber trotz
Einhaltung aller Regeln zu einem unerwünschten
Heilungsverlauf, dann ist dieser für alle Beteiligten
zeitraubend und erfordert ein entsprechendes
Behandlungsmanagement. Vor diesem Hintergrund lädt der
Chefarzt zu einer Diskussion über verschiedene Verfahrenswege
in der Unfallchirurgie ein.
Zum 56. Saalfelder Gespräch mit diesem Thema hat er unter
anderem Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Gunther O. Hofmann von
der Klinik für Unfall-, Hand- u. Wiederherstellungschirurgie
des Universitätsklinikums Jena eingeladen, der das
Behandlungsmanagement der akuten, posttraumatischen und
postoperativen Weichteil- und/oder Knocheninfektion vorstellt.
Weitere Referenten sind Stationsärztin Antje Sommer und
Oberarzt Uwe Röhner von der Klinik für Unfallchirurgie
Saalfeld. Am Ende stellt Chefarzt Dr. Petereit selbst seinen
Blick auf die Thematik dar – unter dem Titel „Warum musste ich
auf meinen Oberarm fallen?“
Die genauen Vortragstitel finden sich auf der Homepage der
Thüringen-Kliniken.
Beginn des 56. Saalfelder Gespräches ist am 16. September 2009
um 18 Uhr im Restaurant Saalfeld der Thüringen-Kliniken. Die
Reihe der Saalfelder Gespräche wendet sich an niedergelassene
Ärzte in der Region, an interessierte Mediziner benachbarter
Kliniken, an Therapeuten und Pflegende .
Für die Veranstaltung ist eine Zertifizierung durch die
Landesärztekammer Thüringen beantragt.
(02.09.2009, Stephan Breidt)
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