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Thüringen-Kliniken bestellen Konzern-Betriebsbeauftragten für AbfallPößneck. Zum 1. September 2009 hat
die Geschäftsleitung Kai Günther zum
Konzern-Betriebsbeauftragten für Abfall bestellt. „Der Umgang
mit Abfällen im Krankenhaus ist eine komplexe Angelegenheit.
Eigene Abfallbeauftragte überwachen die korrekte Entsorgung
und ersparen dem Krankenhaus durch gutes Abfallmanagement auch
einiges an Kosten“, begründete Prokuristin Manuela Faber die
Bestellung, die durch gesetzliche Vorgaben untermauert ist.
Damit in den Thüringen-Kliniken umweltgerecht gearbeitet wird, ernannte Prokuristin Manuela Faber Kai Günther zum Konzern-Betriebsbeauftragten für Abfall. Rechts im Bild der Technische Leiter, Jürgen Hundt. (28.08.2009, Stephan Breidt) Patienteninformation zum künstlichen GelenkPößneck. Die Möglichkeiten und die Grenzen
eines künstlichen Gelenks zeigt das nächste
Patienten-Info-Gespräch in der Thüringen-Klinik auf. Dr. med.
Thomas Weidermann, Chefarzt der Unfallchirurgischen Abteilung,
sagte im Vorfeld der Informationsveranstaltung: „Seit etwa
einem Jahr haben wir in Pößneck das operative Spektrum der
Endoprothetik ausgeweitet.“ In der Thüringen-Klinik Pößneck
werden Gelenkersätze in Hüfte, Knie und Schulter implantiert.
Chefarzt Dr. med. Thomas Weidermann zeigt ein künstliches Hüftgelenk. (27.08.2009, Stephan Breidt) Dreidimensionale Bilder aus dem OPSaalfeld. Herkömmliche Röntgenbilder
bieten keine optimale Qualitätssicherheit bei der
Wiederherstellung von Gelenkbrüchen. Bisher war deshalb eine
aufwendige computertomographische Untersuchung im Nachhinein
erforderlich. „Dies führte gelegentlich zu Korrekturen – mit
der dreidimensionalen Darstellung kann bereits während der
Operation das Ergebnis optimiert werden“, sagte Dr. med. Uwe-M.
Petereit, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie. Seit
wenigen Tagen setzen die Thüringen-Kliniken einen
3D-Bildwandler ein, der herkömmliche Röntgenbilder in
dreidimensionale Aufnahmen umwandelt. So kann der Operateur
das betroffene Gelenk oder den gewünschten Skelettabschnitt
während der Operation aus verschiedenen Ebenen betrachten und
die Wiederherstellung verbessern. Das Verfahren reduziert
wesentliche Kosten, die zum Beispiel durch Zusatzeingriffe
oder durch eine längere Behandlungsdauer erforderlich gewesen
wären.
Chefarzt Dr. Petereit betrachtet die dreidimensionale Darstellung eines Kniegelenkes. (20.08.2009, Stephan Breidt) Thüringen-Kliniken führen digitales Diktieren einSaalfeld. Die Thüringen-Kliniken
führen an allen Standorten das digitale Diktieren ein. Anders
als bisher werden künftig Arztbriefe und Operationsberichte
nicht mehr auf herkömmliche Kassetten gesprochen und im
jeweiligen Sekretariat bearbeitet, sondern digitale Dateien
erzeugt, die über den ärztlichen Schreibdienst zugeordnet und
erfasst werden. „Wir versprechen uns von der neuen Technik vor
allem eine Zeitersparnis, wichtige Dokumente stehen schneller
zur Verfügung“, sagte Geschäftsführer Hans Eberhardt. In
Saalfeld nutzen bereits alle Kliniken das digitale Diktieren,
in Rudolstadt und Pößneck werde es in wenigen Tagen
eingeführt. Ehemalige Justizministerin zu Gast in RudolstadtRudolstadt. Prominenter Besuch im Neubau der Thüringen-Kliniken in Rudolstadt: Am Montag machte die ehemalige Bundesjustizministerin und Bundestagsabgeordneter, Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin zusammen mit dem SPD-Landtagskandidaten Christoph Majewski, Station im 165-Betten-Haus. Landrätin Marion Philipp stellte als Aufsichtsratsvorsitzende der Thüringen-Kliniken das im April eröffnete Krankenhaus vor.
Chefarzt Privat-Dozent Dr. med. habil
Friedrich Meier (rechts) und Oberärztin Dr. med. Renate Müller
übernahmen die Führung durch den modernen Standort. Bei einer
Diskussionsveranstaltung zum Thema „Patientenverfügungen“
zeigte sich Däubler-Gmelin, selbst Rechtsanwältin, versiert in
Detailfragen. Durch das neue Gesetz seien viele
Zuständigkeiten nun verbindlich festgelegt. Die Kommunikation
sei allerdings auf allen Ebenen – von Patienten über
Angehörige bis zu Ärzten und Krankenkassen – noch
verbesserungsbedürftig. Weitere Diskussionsthemen waren das
Transplantationsgesetz mit dem ärztlichen Wunsch nach einer
Neuregelung von Organspenden sowie der Ausbau von
Hospizstrukturen.
Informationsnachmittag der Station Frauen I:
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www.thueringen-kliniken.de |
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