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August 2009


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Thüringen-Kliniken bestellen Konzern-Betriebsbeauftragten für Abfall

Pößneck. Zum 1. September 2009 hat die Geschäftsleitung Kai Günther zum Konzern-Betriebsbeauftragten für Abfall bestellt. „Der Umgang mit Abfällen im Krankenhaus ist eine komplexe Angelegenheit. Eigene Abfallbeauftragte überwachen die korrekte Entsorgung und ersparen dem Krankenhaus durch gutes Abfallmanagement auch einiges an Kosten“, begründete Prokuristin Manuela Faber die Bestellung, die durch gesetzliche Vorgaben untermauert ist.

Der Konzern-Betriebsbeauftragte für Abfall ist verantwortlich für alle Standorte und für alle Praxen des Medizinischen Versorgungszentrums der Thüringen-Kliniken. Zu seinen Aufgaben gehören zum Beispiel das Überwachen relevanter Gesetze und Rechtsvorschriften, das Aufklären der Mitarbeiter über schädliche Umwelteinwirkungen in Zusammenhang mit Abfällen sowie das Entwickeln und Einführen umweltfreundlicher Verfahren zur Reduzierung der Abfälle. Außerdem erteilt er telefonisch, schriftlich oder persönlich Auskünfte zu Fragen der Abfallwirtschaft in den Thüringen-Kliniken.

Kai Günther gehört zum Team der Werkstatt Technik in Pößneck. Zu erreichen ist er unter der Telefonnummer 03647 436-1333 sowie unter der Handynummer 0174 3396123.

Damit in den Thüringen-Kliniken umweltgerecht gearbeitet wird, ernannte Prokuristin Manuela Faber Kai Günther zum Konzern-Betriebsbeauftragten für Abfall. Rechts im Bild der Technische Leiter, Jürgen Hundt.

(28.08.2009, Stephan Breidt)


Patienteninformation zum künstlichen Gelenk

Pößneck. Die Möglichkeiten und die Grenzen eines künstlichen Gelenks zeigt das nächste Patienten-Info-Gespräch in der Thüringen-Klinik auf. Dr. med. Thomas Weidermann, Chefarzt der Unfallchirurgischen Abteilung, sagte im Vorfeld der Informationsveranstaltung: „Seit etwa einem Jahr haben wir in Pößneck das operative Spektrum der Endoprothetik ausgeweitet.“ In der Thüringen-Klinik Pößneck werden Gelenkersätze in Hüfte, Knie und Schulter implantiert.

In Kooperation mit niedergelassenen Orthopäden sei darüber hinaus eine ausgezeichnete Versorgung der Patienten möglich, die von der Vorbereitung auf die Operation über die OP selbst bis hin zur Nachsorge reicht.

Das Patienten-Info-Gespräch gibt Einblicke in die Arbeit der Orthopäden und Unfallchirurgen und soll, so Chefarzt Dr. Weidermann, „unseren Patienten die Angst vor einer Operation am Gelenk nehmen“. Der Chefarzt wird in die Thematik einführen, bevor sein Oberarzt Dr. med. Andreas Themel erklärt, wann ein Gelenkersatz implantiert werden muss und für wen eine Operation notwendig sein könnte. Anschließend informiert der niedergelassene Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. med. Sebastian Mohr aus Saalfeld, über das künstliche Kniegelenk. Im Anschluss an die Vorträge können die Interessenten mit den Ärzten ins Gespräch kommen und individuelle Fragen beantworten lassen.

Beginn dieses Patienten-Info-Gesprächs ist am Mittwoch, 9. September 2009 um 16.00 Uhr im Konferenzraum der Thüringen-Klinik Pößneck.

Chefarzt Dr. med. Thomas Weidermann zeigt ein künstliches Hüftgelenk.

(27.08.2009, Stephan Breidt)


Dreidimensionale Bilder aus dem OP

Saalfeld. Herkömmliche Röntgenbilder bieten keine optimale Qualitätssicherheit bei der Wiederherstellung von Gelenkbrüchen. Bisher war deshalb eine aufwendige computertomographische Untersuchung im Nachhinein erforderlich. „Dies führte gelegentlich zu Korrekturen – mit der dreidimensionalen Darstellung kann bereits während der Operation das Ergebnis optimiert werden“, sagte Dr. med. Uwe-M. Petereit, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie. Seit wenigen Tagen setzen die Thüringen-Kliniken einen 3D-Bildwandler ein, der herkömmliche Röntgenbilder in dreidimensionale Aufnahmen umwandelt. So kann der Operateur das betroffene Gelenk oder den gewünschten Skelettabschnitt während der Operation aus verschiedenen Ebenen betrachten und die Wiederherstellung verbessern. Das Verfahren reduziert wesentliche Kosten, die zum Beispiel durch Zusatzeingriffe oder durch eine längere Behandlungsdauer erforderlich gewesen wären.

Mit dem neuen System ist eine Verbesserung der Präzision vor allem bei unfallchirurgischen Eingriffen möglich. „Die besonders detail- und kontrastreichen Bilder machen beispielsweise winzige Fragmente von Knochenfrakturen noch besser sichtbar“, sagte Chefarzt Dr. Petereit. Eingesetzt wird die Technologie unter anderem bei Trümmerfrakturen des Sprunggelenkes und komplizierten Gelenkbrüchen.

Gleichzeitig ermöglich der Einsatz des mit dem 3D-Bildwandler verbundenen Kamerasystems eine Reduzierung der Strahlendosis für Patienten und Mitarbeiter. Die Thüringen-Kliniken gehören zu den wenigen Kliniken im Freistaat, die dieses dreidimensionale Verfahren einsetzen. Neben dem Klinikstandort Saalfeld der Thüringen-Kliniken ist nur in zwei weiteren Kliniken des Freistaates dieses Verfahren in Anwendung.

Chefarzt Dr. Petereit betrachtet die dreidimensionale Darstellung eines Kniegelenkes.

(20.08.2009, Stephan Breidt)


Thüringen-Kliniken führen digitales Diktieren ein

Saalfeld. Die Thüringen-Kliniken führen an allen Standorten das digitale Diktieren ein. Anders als bisher werden künftig Arztbriefe und Operationsberichte nicht mehr auf herkömmliche Kassetten gesprochen und im jeweiligen Sekretariat bearbeitet, sondern digitale Dateien erzeugt, die über den ärztlichen Schreibdienst zugeordnet und erfasst werden. „Wir versprechen uns von der neuen Technik vor allem eine Zeitersparnis, wichtige Dokumente stehen schneller zur Verfügung“, sagte Geschäftsführer Hans Eberhardt. In Saalfeld nutzen bereits alle Kliniken das digitale Diktieren, in Rudolstadt und Pößneck werde es in wenigen Tagen eingeführt.

Die Ärzte der Klinikstandorte Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck erstellen an ihren Arbeitsplätzen digitale Diktate, die ein zentrales internes Schreibbüro in kürzester Zeit bearbeitet. Die Audiodaten besitzen eine höhere Qualität als die analog erstellten Diktate. Der Patient oder der überweisende Arzt erhält zeitnah einen Befund beziehungsweise den Arztbrief. Vor allem nach ambulanten Operationen können die OP-Berichte und Briefe zur besseren Weiterbetreuung des Patienten schneller als bisher zur Verfügung gestellt werden.

Nach einigen Tests mit dem digitalen Diktieren in der ersten Jahreshälfte 2009 wurden nun alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult, die Einführung in den Standorten Pößneck und Rudolstadt wird angeschlossen. Der ärztliche Schreibdienst der Thüringen-Kliniken unter Leitung von Manuela Krauspe setzt pro Jahr etwa 35.000 Diktate in Briefe und Berichte um.

(13.08.2009, Stephan Breidt)


Ehemalige Justizministerin zu Gast in Rudolstadt

Rudolstadt. Prominenter Besuch im Neubau der Thüringen-Kliniken in Rudolstadt: Am Montag machte die ehemalige Bundesjustizministerin und Bundestagsabgeordneter, Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin zusammen mit dem SPD-Landtagskandidaten Christoph Majewski, Station im 165-Betten-Haus. Landrätin Marion Philipp stellte als Aufsichtsratsvorsitzende der Thüringen-Kliniken das im April eröffnete Krankenhaus vor.

Chefarzt Privat-Dozent Dr. med. habil Friedrich Meier (rechts) und Oberärztin Dr. med. Renate Müller übernahmen die Führung durch den modernen Standort. Bei einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Patientenverfügungen“ zeigte sich Däubler-Gmelin, selbst Rechtsanwältin, versiert in Detailfragen. Durch das neue Gesetz seien viele Zuständigkeiten nun verbindlich festgelegt. Die Kommunikation sei allerdings auf allen Ebenen – von Patienten über Angehörige bis zu Ärzten und Krankenkassen – noch verbesserungsbedürftig. Weitere Diskussionsthemen waren das Transplantationsgesetz mit dem ärztlichen Wunsch nach einer Neuregelung von Organspenden sowie der Ausbau von Hospizstrukturen.

(Robin Kraska, Fachdienst Medien und Kultur, Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt)

(13.08.2009)


Informationsnachmittag der Station Frauen I:

Welche Effekte haben komplementäre und alternative Therapien bei Krebserkrankungen?

Saalfeld. Die nächste Veranstaltung zur Erweiterung des Informations- und Beratungsangebotes der Frauenstation I für die Patientinnen steht unter dem Thema „Welche Effekte haben komplementäre und alternative Therapien bei Krebserkrankungen?“ Die Fragen zu diesem Themenkomplex beantwortet Dipl.-Med. Jürgen Hebenstreit.

Beginn ist am Dienstag, 25. August 2009, um 15 Uhr, im Ärztekasino der Thüringen-Kliniken (Standort Saalfeld, Rainweg 68). Die monatliche Informationsveranstaltung bietet den betroffenen Frauen die Möglichkeit, in ungezwungenem Rahmen Antworten sowie Empfehlungen für sich zu sichern.

Für weitere Informationen steht Ihnen das Sekretariat der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Verfügung.

Ansprechpartner: Frau Wagner
Telefon: 03671 54-1460
Fax: 03671 54-1488
e-Mail: frauen@thueringen-kliniken.de.

(11.08.2009, Stephan Breidt)


Neue Oberärzte in Saalfeld

Saalfeld. Zum 1. August ernannte Geschäftsführer Hans Eberhardt (zweiter von rechts) neue Oberärzte: Adina Ludwig (links) wurde Oberärztin, Dr. med. Erik Erler (dritter von links) und Toralf Wolkersdörfer (dritter von rechts) Funktionsoberärzte der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Glückwünsche übermittelten Chefarzt Dr. med. Herry Helfritzsch und Prokuristin Manuela Faber.

Adina Ludwig, Fachärztin für Chirurgie und für Gefäßchirurgie ist seit 2006 in den Thüringen-Kliniken tätig.
Seine Tätigkeit begann Dr. Erler zunächst als Arzt im Praktikum vor zehn Jahren in Saalfeld, seine Facharztprüfung legte er vor vier Jahren ab.
Vor drei Jahren absolvierte Toralf Wolkersdörfer seine Facharztprüfung, in den Thüringen-Kliniken arbeitet er seit Sommer 2004.

(06.08.2009, Stephan Breidt)


Staatssekretär Dr. Schröder besucht Pößneck

Pößneck. Staatssekretär Dr. Klaus-Theo Schröder aus dem Bundesgesundheits-ministerium besuchte am Mittwoch die Thüringen-Klinik Pößneck. Während eines Rundganges durch das Haus überzeugte er sich von den zahlreichen Neubaumaßnahmen – er hatte die Klinik bereits in seiner Zeit als Thüringer Gesundheitsstaatssekretär Mitte der neunziger Jahre kennengelernt.

In der anschließenden Gesprächsrunde mit niedergelassenen und angestellten Ärzten diskutierten Schröder und die Landtagsabgeordnete Dagmar Künast über den Ärztemangel in der ländlichen Region und über den Gesundheitsfonds.

Geschäftsführer Hans Eberhardt sprach mit Staatssekretär Dr. Schröder über die Entwicklung der Thüringen-Kliniken, im Hintergrund die Landtagsabgeordnete Dagmar Künast und der leitende Chefarzt der Thüringen-Klinik Pößneck, Dr. med. Frieder G. Knebel.

(06.08.2009, Stephan Breidt)


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