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April 2009


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Wochenende der offenen Tür
im Klinikneubau Rudolstadt

Rudolstadt. An diesem Wochenende stellen die Thüringen-Kliniken ihren Neubau in Rudolstadt vor. Am Sonnabend und Sonntag können die Besucher die neue Klinik kennenlernen, angefangen in der beeindruckenden Eingangshalle über die neue Intensivstation bis hin zu den Patientenzimmern sowie den Räumlichkeiten der Physio- und Ergotherapeuten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Thüringen-Kliniken führen zwischen 10 und 17 Uhr durch das Haus. Außerdem übernehmen Architekt Michael Wilkins und sein Team jeweils zwei Führungen an beiden Tagen. Start für diese Touren ist um 11 und 14 Uhr am Empfangstresen im Erdgeschoss.

Während des gesamten Wochenendes laden die Ergotherapeuten zur Kinderbetreuung ein. Vor dem Haupteingang wird eine Hüpfburg für die jüngsten Besucher aufgebaut sein. Auch um das leibliche Wohl der Gäste kümmern sich die Thüringen-Kliniken: In der neuen Cafeteria und auf der Terrasse werden Snacks und Getränke angeboten.

Zum Parken stehen auf den gegenüberliegenden Flächen (der früheren so genannten „Russenblöcke“) kostenfrei Plätze bereit.

(23.04.2009, Stephan Breidt)


Thüringen-Kliniken weihen Neubau in Rudolstadt ein

Rudolstadt. Heute haben die Thüringen-Kliniken den Neubau in Rudolstadt eingeweiht. Das neue Haus mit 165 Betten beherbergt künftig die Klinik für Innere Medizin, die Klink für Geriatrie sowie die Physio- und Ergotherapie-Zentren. Thüringens Ministerpräsident würdigte während der Feierstunde die Thüringen-Kliniken als eine der modernsten Kliniken im Freistaat.
 
In den vergangenen 26 Monaten entstand der Neubau an der „Volkstedter Leite“. Insgesamt wurden etwa 35 Millionen Euro investiert, davon sind knapp 32 Millionen Fördermittel des Freistaates Thüringens. Der Neubau war notwendig geworden, da die Kosten für eine Sanierung des Altstandortes in der Jenaischen Straße um mehrere Millionen Euro höher gelegen hätten. Das ergab eine Studie des Thüringer Sozialministeriums.
 
Das zweite Obergeschoss beherbergt die zwei Stationen für die Klinik für Innere Medizin (Chefarzt: Privat-Dozent Dr. med. habil. Friedrich Meier) mit einigen speziell ausgestatteten Stroke-Unit-Zimmern für Schlaganfallpatienten. Im ersten Obergeschoss befinden sich neben den drei Stationen der Klinik für Geriatrie (Chefarzt: Dr. med. Burkhard Braun) die Chefarztbereiche, der Pflegedienst, der Sozialdienst und die Sekretariate. Alle Patientenzimmer orientieren sich ringsum zur freien Landschaft. Die ambulanten, diagnostischen, therapeutischen Einrichtungen und die Tageskliniken konzentrieren sich im Erdgeschoss, während die Kellergeschossebene der Versorgung, dem internen Betrieb und der Technik dient.
 
Für den Neubau hat das Planungsteam um den Architekten Michael Wilkins aus Stuttgart eine Reihe von innovativen Ideen umgesetzt: So schafft eine Massivholz-Fensterbank in jedem Patientenzimmer ausreichend Platz für Besucher. Speziell für die Patientenbäder wurde eine dreiteilige Glasduschwand entworfen, die die Unterstützung durch das Pflegepersonal erlaubt, ohne dass dieses dabei nass wird
 
Landrätin Marion Philipp, Aufsichtsratsvorsitzende der Thüringen-Kliniken sagte: „Unser Anspruch besteht darin, als kommunaler Gesellschafter Medizin auf höchstem Niveau wohnortnah und sektorenfrei anzubieten.“ Dafür biete der Neubau ausgezeichnete Voraussetzungen, war von Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt zu erfahren: „Durch die hohe Behandlungsqualität wollen wir die Patienten der Region und darüber hinaus überzeugen und langfristig an das Gesundheitszentrum Thüringen-Kliniken binden.“
 
Der Eigenanteil an der Investitionssumme ermögliche auch das weitere Schaffen ambulanter Strukturen am neuen Klinikstandort mit eigenen Arztpraxen und Ambulanzzulassungen der einzelnen Zentren.

Entscheidend für eine zukünftige ausgezeichnete medizinische Arbeit wird sein, die Betriebskosten unserer Klinik auf geringem Niveau zu halten. Deshalb setzen wir auf einen Energiemix aus Fernwärme, Erdwärme und Solarthermie und reduzieren damit gleichzeitig den CO2-Ausstoß, so die Landrätin.
 
Die Thüringen-Kliniken verfügen an ihren drei Standorten Rudolstadt, Saalfeld und Pößneck über mehr als 800 Betten. Pro Jahr werden mehr als 60.000 stationäre und ambulante Patienten behandelt.
 
Einziger Gesellschafter der gemeinnützigen Thüringen-Kliniken ist der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Mit gut 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört das Unternehmen zu einem der größten in der Region – außerdem ist es einer der größten Ausbildungsbetriebe Ostthüringens.
 
Zur Nachnutzung des Altstandort Rudolstadt erklärte Hans Eberhardt: „Wir wollen perspektivisch die Bausubstanz weitgehend erhalten und am bisherigen Klinikstandort betreutes Wohnen, Tages- und Kurzzeitpflege anbieten.“

(20.04.2009, Stephan Breidt)


Patientenforum zum Tumorschmerz in Vorbereitung

Saalfeld. Mit zahlreichen Vorträgen hat am 11. März in ganz Deutschland der nationale Tumorschmerztag 2009 stattgefunden. „Der Erfolg des Aktionstages im März hat uns bestärkt, dieses Thema auch weiterhin der interessierten Öffentlichkeit anzubieten“, sagte Oberärztin Dr. med. Gabriele Itting, Schmerztherapeutin der Thüringen-Kliniken. Mit ihren Jenaer Kollegen hatte sie dise Veranstaltung für Ostthüringen organisiert und plant mit ihren Kollegen in ganz Deutschland einen weiteren für das kommende Jahr.

„Anders als bisher wollen wir im nächsten Jahr direkt in Saalfeld eine Informationsveranstaltung für Patienten und deren Angehörige organisieren, begleitet von einer Weiterbildung für die ärztlichen Kollegen und Mitarbeiter der Pflege am Folgetag“, so die Schmerztherapeutin.

Aus den Gesprächen und Veranstaltungen der vergangenen Wochen schließt Oberärztin Dr. Itting, dass der Informationsbedarf über das Bekämpfen des Krebsschmerzes in der Region weiterhin hoch ist. Der 20. Deutsche Schmerz- und Palliativkongress in Frankfurt/Main, der den Nationalen Tumorschmerztag thematisierte, unterstützt sie in ihrer Einschätzung. Zahlreiche Schmerztherapeuten aus der gesamten Bundesrepublik berichteten von der hohe Resonanz am „Tag des Tumorschmerzes“.

Ein neues Faltblatt stellt die Schmerztherapie an den Thüringen-Kliniken vor und soll Patienten die Möglichkeit bieten, sich über die verschiedenen Optionen der Schmerztherapie zu informieren.

Erreichbar ist die Schmerztherapie der Thüringen-Kliniken unter der Telefonnummer (0 36 71) 54-13 15.

(07.04.2009, Stephan Breidt)


Staatssekretär Dr. Oesterheld übergibt Fördermittel
an Thüringen-Kliniken

Saalfeld. Die Thüringen-Kliniken haben weitere Fördermittel erhalten. Staatssekretär Dr. Falk Oesterheld vom Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit übergab einen Bescheid für die Einrichtung der urologischen Funktionsdiagnostik im vierten Obergeschoss des Klinikgebäudes in Saalfeld. „Damit kann der Umbau in Kürze beginnen, sodass zwischen der Station und dem endoskopischen sowie dem OP-Bereich der Urologie kurze Wege für Patienten und Mitarbeiter entstehen“, sagte Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken.

Im vierten Obergeschoss entsteht dann eine kompakte Einheit für die Urologische Klinik. „Damit kommen wir unserem Anspruch noch näher“, so Geschäftsführer Eberhardt, „eine am Patienten orientierte moderne Medizin anzubieten.“ Die Bildung weiterer derartiger Zentren sei in den Thüringen-Kliniken in Planung, so zum Beispiel in den Bereichen Chirurgie, Innere Medizin sowie Kinder- und Jugendmedizin. Auch der Klinikneubau in Rudolstadt stehe in dieser Entwicklung. Auf einer Ebene finden sich dort jeweils die Innere Medizin und die Geriatrie.

Landrätin Marion Philipp, Aufsichtsratsvorsitzende der Thüringen-Kliniken, würdigte die Bescheidübergabe: „Wir haben bewiesen, dass wir als kommunaler Träger erfolgreich Kliniken betreiben können und sehen die Fördermittel des Freistaates Thüringen auch als Bestätigung unserer guten Arbeit“.

Erst im Dezember vergangenen Jahres hatte die Urologische Klinik ihre neue Station im vierten Obergeschoss bezogen. Im Rahmen des „Tages der Männergesundheit“ wurde vor einem Vierteljahr die neue Einheit mit 30 Betten vorgestellt.

Im Rahmen der Fördermittelübergabe informierte Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt über eine weitere positive Entwicklung. Mit Einrichtung der Belegabteilung Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie wird eine optimale Verzahnung der ambulanten und stationären Patientenversorgung umgesetzt. Als Belegärzte werden die Saalfelder Fachärzte für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie Dr. med. Jörg-Ulf Wiegner und Dr. med. dent. Hans-Ulrich Reuter tätig sein.

Einen Bescheid über knapp 2,17 Millionen Euro übergab Thüringens Gesundheitsstaatssekretär Dr. Falk Oesterheld (links) an Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken.

(06.04.2009, Stephan Breidt)


Informationsnachmittag der Station Frauen I: "Soziale Beratung, Betreuung und Hilfsangebote für Patientinnen mit gynäkologischen Erkrankungen"

Saalfeld. Die nächste Veranstaltung zur Erweiterung des Informations- und Beratungsangebotes der Frauenstation I für die Patientinnen steht unter dem Thema Soziale Beratung, Betreuung und Hilfsangebote für Patientinnen mit gynäkologischen Erkrankungen". Dazu wird Andrea Brümmel vom Sozialdienst der Thüringen-Kliniken Informationen geben. Ein weiterer Gesprächspartner des Nachmittags ist Oberarzt Dipl.-Med. Jürgen Hebenstreit.

Beginn ist am Dienstag, 21. April 2009, um 15 Uhr, im Ärztekasino der Thüringen-Kliniken (Standort Saalfeld, Rainweg 68). Die monatliche Informationsveranstaltung bietet den betroffenen Frauen die Möglichkeit, in ungezwungenem Rahmen Antworten sowie Empfehlungen für sich zu sichern.

Für weitere Informationen steht Ihnen das Sekretariat der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Verfügung.

Ansprechpartner: Frau Wagner
Telefon: 03671 54 1460
Fax: 03671 54 1488
E-Mail: frauen@thueringen-kliniken.de.

(02.04.2009, Stephan Breidt)


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