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Aktuelles
September 2008
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Rudolstadt. „Ich esse meine Suppe nicht…!“
– ist eine Weiterbildungsveranstaltung der Thüringen-Kliniken
überschrieben. Dr. med. Christine Wagner, Ärztin für
Neurologie /Psychiatrie aus Lößnitz, spricht auf Einladung von
Dr. med. Burkhard Braun, Chefarzt der Geriatrischen Klinik
über Ernährungsprobleme bei Demenzkranken in der
hausärztlichen und in klinischen Versorgung.
Chefarzt Dr. Braun verweist auf den Gewichtsverlust als ein
häufiges Frühsymptom der Krankheit. Die Ursachen selbst sind
an fortschreitenden kognitiven Einschränkungen,
Verhaltensstörungen, einer zunehmenden Hilfsbedürftigkeit,
aber vielfach auch an Begleiterkrankungen und
Medikamentennebenwirkungen festzumachen. Dies führe im Verlauf
der Krankheit auf eine häufig anzutreffende
„Nahrungsverweigerung“ bei den Patienten. Die Bewertung aller
Faktoren zum frühestmöglichen Zeitpunkt sieht Dr. Braun als
„Basis einer effektiven Prävention“.
Über ihre klinische Erfahrung wie auch über ihre Sicht als
niedergelassene Ärztin zum Umgang mit Ernährungsproblemen bei
Demenzkranken spricht Frau Dr. Christine Wagner.
Beginn dieser ärztlichen Weiterbildung im Speisesaal der
Thüringen-Klinik Rudolstadt ist am Mittwoch, 1. Oktober 2008,
um 18 Uhr. Die Veranstaltung ist durch die Landesärztekammer
Thüringen zertifiziert.
(29.09.2008, Stephan Breidt)
Saalfeld. Die AG
Sanitäter des Arnold-Gymnasiums Neustadt bei Coburg besuchte
in dieser Woche die Thüringen-Kliniken. Dabei interessierten
sich die Schüler der neunten bis 13. Klassen vor allem für die
Abläufe in der interdisziplinären Notfallaufnahme. Chefarzt
Dr. med. Uwe-M. Petereit erklärte zum Beispiel den Aufbau des
so genannten Schockraumes zur Erstversorgung bei akuten
Notfällen. Außerdem stellte er die Möglichkeiten der digitalen
Röntgen- und CT-Aufnahmen vor.

(23.09.2008, Stephan Breidt)
Saalfeld. Heute hat Geschäftsführer
Hans Eberhardt 27 neue Auszubildende begrüßt. Während die
künftigen Gesundheits- und Krankenpfleger sowie die
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer bereits zwei Wochen
Unterreicht in der Medizinischen Fachschule hinter sich und
die praktische Arbeit auf den Stationen der Thüringen-Kliniken
in Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck noch vor sich haben,
konnten die Azubis des Ausbildungsberufes Köchin/Koch bereits
erste praktische Erfahrungen in der Klinikküche sammeln.
Gemeinsam mit den Pflegedienstleitungen aller Klinikstandorte
sowie mit den zuständigen Abteilungsleitern empfing Hans
Eberhardt die neuen Auszubildenden und stellte ihnen das
Unternehmen vor.
Zwölf junge Frauen und Männer – davon zehn in Saalfeld und
Rudolstadt und weitere zwei in Pößneck – starteten ihre
dreijährige Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger.
Die selbe Zahl junger Menschen hat sich für den Beruf des
Gesundheits- und Krankenpflegehelfers entschieden. Hier werden
ebenso an allen Standorten der Thüringen-Kliniken die
Praxisteile der zwölfmonatigen Ausbildung angeboten. Die
beiden Auszubildenden in der Klinikküche haben eine
Lehrlingszeit von jeweils drei Jahren vor sich. Drei Jahre
dauert die Ausbildung der pharmazeutisch-kaufmännischen
Angestellten, die ebenfalls jetzt in den Thüringen-Kliniken
begonnen hat.
Zu weiteren Ausbildungsberufen in den Thüringen-Kliniken
gehören Restaurantfachfrau, Hotelfachfrau/Hotelfachmann und
Kaufmann im Gesundheitswesen. Außerdem werden Studenten der
Berufsakademie im Studienfach „Management im Gesundheitswesen“
praktisch in Saalfeld unterwiesen. Darüber hinaus nutzen viele
Schüler die Möglichkeit eines Praktikums in den
Thüringen-Kliniken.
Als Partner der Medizinischen Fachschule Saalfeld werden auch
angehenden Physio- und Ergotherapeuten, Diätassistenten,
Podologen, medizinische Bademeistern und Masseuren Angebote
unterbreitet, Teile ihrer praktischen Ausbildung in den
Thüringen-Kliniken zu absolvieren.
Als akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums
Jena nutzen viele Medizinstudenten auch das Angebot, ihr so
genanntes „Praktisches Jahr“ in Saalfeld, Rudolstadt und
Pößneck zu leisten. Eine Reihe von Absolventen der Universität
beginnt anschließend auch eine Facharztausbildung in den
Thüringen-Kliniken. Dabei liegt der Vorteil des Hauses darin,
dass alle Chefärzte eine Weiterbildungsermächtigung besitzen.
Damit kann die gesamte Facharztweiterbildung in den
Thüringen-Kliniken absolviert werden, ohne das Unternehmen
wechseln zu müssen.
In der Begrüßung der neuen Auszubildenden verwies Hans
Eberhardt darauf, dass die Thüringen-Kliniken zu den
Unternehmen der Region mit der höchsten Zahl an
Ausbildungsstellen gehören: „Wir stehen auch in diesem Jahr zu
unserem Wort, jungen Menschen eine von der fachlichen Seite
sehr anerkannte Ausbildung zu gewähren.“
Die Thüringen-Kliniken haben an allen Standorten derzeit etwa
1.100 Mitarbeiter und rund 100 Auszubildende, Praktikanten und
Studenten.

Fast alle Auszubildenden versammelten sich
mit Geschäftsführer Hans Eberhardt (Mitte), Prokuristin
Manuela Faber (links) sowie den zuständigen Abteilungsleitern
und Vertretern der Medizinischen Fachschule zum Gruppenbild
vor dem Haupteingang des Klinikstandortes Saalfeld. Foto:
Thüringen-Kliniken
(15.09.2008, Stephan Breidt)
Saalfeld. Musik und Tanz zum
Sommerausgang – so war das diesjährige Sommerfest der Klinik
für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
überschrieben. Die Patienten aller Stationen sowie der
Tagesklinik waren in den nachmittäglichen Workshops
eingeladen, verschiedene Tänze zu lernen. Wer zwischen dem
Kaffeetrinken im Innenhof der Klinik und dem Abendessen keine
Tanzschritte von Sitzpolka, Line Dance oder Rock'n'Roll
ausprobieren wollte, der konnte die Fragen des Musik- und des
Tanzquiz beantworten.
Chefarzt Dr. med. Thomas Sobanski erinnerte in seiner
Begrüßung an die Geschichte der Klinik für Psychiatrie,
Psychotherapie und Psychosomatische Medizin in Saalfeld und
blickte auch voraus: "Wir werden heute wahrscheinlich zum
letzten Mal ein Sommerfest in unseren bisherigen
Räumlichkeiten feiern", sagte er. Voraussichtlich im nächsten
Jahr werde die Klinik ihr Interimsquartier in Rudolstadt
beziehen. In Saalfeld sollen dann die Module zurückgebaut und
ein Neubau errichtet werden, informierte Chefarzt Dr.
Sobanski.

Zu Country-Klängen zeigten Ergo- und
Physiotherapeuten den Line Dance, eine ursprünglich aus den
USA stammende Tanzform.
(11.09.2008, Stephan Breidt)
Saalfeld. Mit Fragen zur Zukunft der
Unfallchirurgie setzt sich das 51. Saalfelder Gespräch am
Mittwoch, 17. September 2008, auseinander. „Die orthopädische
und traumatologische Chirurgie erlebte in den vergangenen drei
Jahrzehnten einen rasanten Wandel“, blickt Dr. med. Uwe-M.
Petereit, Chefarzt der Unfallchirurgischen Klinik Saalfeld und
Einlader dieser Veranstaltung, zurück. So werden etwa seit 15
Jahren Roboter zur Operationsunterstützung eingesetzt und seit
den 90er Jahren die computergestützte Navigation in der
Wirbelsäulen- und Gelenkchirurgie angewendet. Wie der Alltag
in einem intelligenten Operationssaal heute aussieht und sich
in Zukunft gestalten wird, diskutieren die Referenten mit dem
Publikum. Außerdem ist erneut eine Live-Operation im Rahmen
dieses Saalfelder Gespräches vorgesehen: Oberarzt Dr. med.
Axel Böhme und Dr. med. Ulf Hagen stellen die Kyphoplastie,
die Stabilisierung von Wirbelkörperfrakturen mittels
Knochenzement, vor.
Für die Vorträge vor diese Live-Demonstration hat Chefarzt Dr.
Petereit Referenten des Universitätsklinikums Jena, des
Krankenhauses Dresden-Friedrichstadt sowie des Unternehmens
Trumpf Medizinsysteme aus Saalfeld eingeladen.
Beginn des 51. Saalfelder Gespräches ist am 17. September 2008
um 18 Uhr im Restaurant Saalfeld der Thüringen-Kliniken. Die
Reihe der Saalfelder Gespräche wendet sich an niedergelassene
Ärzte und Therapeuten in der Region sowie an interessierte
Mediziner benachbarter Kliniken.
Für die Veranstaltung ist eine Zertifizierung durch die
Landesärztekammer Thüringen beantragt.
(08.09.2008, Stephan Breidt)
Fünftes Sommerfest der Geriatrische Klinik

Am ersten Donnerstag im September feierte
die Geriatrische Klinik der Thüringen-Kliniken ihr fünftes
Sommerfest ein. Musikalisch gestaltet wurde der Nachmittag
unter anderem von einem Posaunenchor.

Zu den Gästen des Sommerfestes gehörte auch
die mit ihren Kinderstimmen-Imitationen bekannt gewordene Leni
Statz (Mitte), hier eingerahmt von Chefarzt Dr. med. Burkhard
Braun und Geschäftsführer Hans Eberhardt.

Die Kindertanzgruppe aus Etzelbach sorgte
für Begeisterung - nicht nur, weil sich vor ihrem Auftritt die
Regenwolken verzogen hatten.
(04.09.2008, Stephan Breidt)
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