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Juni 2008


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Seniorenwohnpark „Burgblick“ in Ranis eingeweiht

Ranis/Saalfeld. Neues Leben im alten Krankenhaus: Heute wurde der Seniorenwohnpark „Burgblick“ in Ranis eingeweiht. Im früheren Krankenhaus in der Burgstadt werden nun insgesamt 22 Kurzzeit- und Tagespflegeplätze angeboten sowie 14 betreute Wohnungen und zwei Senioren-Wohngemeinschaften mit jeweils acht Plätzen. In Kooperation mit den Thüringen-Kliniken betreiben der Pflegedienst Ricarda Böhme und die „Sich Wohlfühlen am Park“ gGmbH das in den vergangenen Monaten grundlegend sanierte und renovierte Haus.

Ihr Konzept stellten zur Einweihung des Seniorenwohnparkes „Burgblick“ dessen Leiterin Christiane Böhme und Daniel Böhme vor.

Das Besondere am Seniorenwohnpark „Burgblick“ ist das betreute Wohnen. Dort steht den älteren Menschen rund um die Uhr eine Schwester zur Verfügung. „Trotz Pflegebedürftigkeit ein eigenständiges Leben führen“ – so heißt die Maxime des betreuten Wohnens im Seniorenwohnpark.

In der Kurzzeitpflege werden Menschen betreut, die zum Beispiel nach einem Klinikaufenthalt noch nicht wieder in der Lage sind, den eigenen Haushalt selbständig zu führen. Die Tagespflege kann beispielsweise Entlastung für pflegende Angehörige bieten, die selbst berufstätig sind. Die Angehörigen werden dann tagsüber betreut – und abends sowie am Wochenende von ihrer Familie versorgt. „Alle Details besprechen wir mit den Interessenten und deren Angehörigen im persönlichen Gespräch“, erklärt Ricarda Böhme. Einbezogen werde ein von den Patienten möglicherweise bereits beauftragter Pflegedienst und der sie betreuende Hausarzt.

Die Thüringen-Kliniken stellen dem Seniorenwohnpark unter anderem physio- und ergotherapeutische Leistungen zur Verfügung. Außerdem bekocht die Pößnecker Klinikküche die Raniser Senioren.

Im Gespräch in den neuen Räumen für die Physiotherapie: Dr. med. Frieder G. Knebel, leitender Chefarzt der Thüringen-Klinik Pößneck, Kerstin Kaiser, Leiterin der Physiotherapie der Thüringen-Klinik Pößneck, und Medizinalrat Dr. med. Hans Fünfstück, der einst am Krankenhaus als Internist tätig war.

Das Krankenhaus Ranis, 1904 eingeweiht, beherbergte bis ins das Jahr 2003 die Innere Abteilung des Krankenhauses Pößneck. Heute ist die Thüringen-Klinik Pößneck GmbH eine einhundertprozentige Tochter der Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt GmbH und ein Krankenhaus der Grundversorgung. Vorgehalten werden die Klinik für Innere Medizin (Chefarzt Dr. med. Ralph Giese), die Chirurgische Klinik mit der Abteilungen Allgemein- und Visceralchirurgie (Chefarzt Dr. med. Michael Otto) und Unfallchirurgie (Chefarzt Dr. med. Thomas Weidermann), die Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie (Chefarzt Dr. med. Frieder G. Knebel) sowie die Radiologische Abteilung (Chefärztin Dr. med. Christiane Klinge).

(27.06.2008, Stephan Breidt)


Fernsehteam dreht im co.med

Saalfeld. Zu Gast im co.med Gesundheitszentrum war der Mittagskurier des mdr-Fernsehens: Der Schauspieler Dieter Bellmann (bekannt durch seine Rolle des Professor Simoni aus der Krankenhausserie "In aller Freundschaft", zweiter von links) stellte als Mittagskurier das co.med Medical Wellness-Zentrum und das co.med Gesundheitshotel vor. Vor Beginn der Dreharbeiten verständigte er sich mit Autorin Liane Steinbrecher und Stephan Breidt, Pressesprecher der Thüringen-Kliniken, über das Manuskript: In vier kurzen Episoden werden ab dem 7. Juli in der Sendung "mdr um zwölf" Hinweise zum Lösungswort gegeben, bevor mit einem längeren Filmbeitrag am 11. Juli das Rätsel aufgelöst wird.

(18.06.2008, Stephan Breidt)


Chefarzt Dr. Hempel
in Akademie für Kinder- und Jugendmedizin berufen

Saalfeld. Dr. med. Lutz Hempel, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Saalfeld, wurde jetzt in die Kommission für Weiterbildungs- und Strukturfragen der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ) berufen. Die Akademie ist der Dachverband der kinder- und jugendmedizinischen Gesellschaften und Vereine in der Bundesrepublik. Dr. Hempel folgt in der DAKJ auf Dr. med. Ernst Fukala, ehemaliger Chefarzt der Kinderklinik am Barbara-Krankenhaus Halle/Saale.

„Die wichtigste Aufgabe der Kommission für Weiterbildungs- und Strukturfragen war und ist die Erarbeitung und ständige Aktualisierung der Musterweiterbildungsordnung für die Ausbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sowie für den Erwerb von Zusatzbezeichnungen und Subspezialisierungen“, skizziert Dr. med. Lutz Hempel seine neue Tätigkeit als Kommissionsmitglied.

Chefarzt Dr. Hempel ist darüber hinaus Beisitzer des Vorstandes der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser Deutschlands, Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus sowie stellvertretender Obmann für Thüringen der Vereinigung leitender Kinderärzte und Kinderchirurgen Deutschlands.

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Thüringen-Kliniken verfügt über 40 Betten auf zwei Stationen. Sie deckt – bis auf die Onkologie – das komplette Spektrum der Kinder- und Jugendmedizin ab. Neben den Patienten mit denen für das Alter typischen Krankheiten werden auch alle Kinder mit operationspflichtigen Erkrankungen interdisziplinär behandelt. Außerdem stehen mehrere Fachambulanzen zur Verfügung.

(17.06.2008, Stephan Breidt)


Geriatrische Klinik mit besonderer Fachkompetenz

Saalfeld. Seit wenigen Tagen verfügt die Geriatrische Klinik Rudolstadt über eine in Thüringen bislang einmalige Fachkompetenz: Als eine der ersten Teilnehmerinnen hat Susanne Kaufmann, Gesundheits- und Krankenpflegerin in Rudolstadt, die Ausbildung zur Fachpflegekraft für Geriatrie und Gerontopsychiatrie erfolgreich abgeschlossen.

In ihrer Facharbeit beschäftigte sich Susanne Kaufmann mit dem Aufbau des Gesprächskreises „Lichtblicke“ an den Thüringen-Kliniken. Ziel dieses Kreises ist die Begleitung von pflegerischen und ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ständig mit schwerstkranken und sterbenden Patienten arbeiten. Mittlerweile ist dieser Gesprächskreis an den Thüringen-Kliniken etabliert; die regelmäßigen Treffen moderieren Pastorin Monika Kunt und Claudia Gieß.

Die zweijährige, berufsbegleitende Weiterbildung mit staatlicher Anerkennung wurde erstmals in Thüringen am Diakonischen Bildungsinstitut „Johannes Falk“ Eisenach als Pilotprojekt angeboten. Darüber informierte Dr. med. Burkhard Braun, Chefarzt der Geriatrischen Klinik Rudolstadt. Er ist als der für den Bereich Geriatrie verantwortlicher Dozent an dieser Weiterbildungsmaßnahme beteiligt ist. Mit Susanne Kaufmann freute sich der Chefarzt über die erfolgreiche Ausbildung: „Die Thüringen-Kliniken sind der einzige Geriatrie- und Gerontopsychiatrie-Standort im Freistaat, der diese besondere Fachkompetenz vorweisen kann.“

Die Klinik für Geriatrie in Rudolstadt verfügt über 69 Betten (auf vier Stationen) und sechs Tagesklinikplätze und ist spezialisiert auf die medizinisch-therapeutische Behandlung von Patienten im höheren Lebensalter. Sie wurde im Jahr 2003 in Rudolstadt etabliert.

Zum Abschluss ihrer Ausbildung erhielt Susanne Kaufmann auch Glückwünsche von Chefarzt Dr. med. Burkhard Braun.
Foto: Thüringen-Kliniken

(16.06.2008, Stephan Breidt)


Leitende Oberärztin ernannt

Saalfeld. Zum 1. Juni 2008 hat Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt eine leitende Oberärztin für die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin benannt: Dr. med. Berit Wenda, die bereits seit Oktober 2005 als Oberärztin in Saalfeld tätig ist. Nach ihrem Studium der Humanmedizin arbeitete sie zuvor über viele Jahre hinweg an der Klinik für Psychiatrie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Bevor sie in die Feengrottenstadt kam, war sie an die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie gewechselt und bekleidete dort bereits die Position einer Oberärztin. Dr. med. Berit Wenda ist seit 2005 Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Zusätzlich verfügt sie über die Fachkunde  „Suchtmedizinische Grundversorgung“  im Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie. Gegenwärtig absolviert sie beim Centrum für Integrative Psychotherapie (CIP) in München eine Ausbildung zur Supervisorin für Verhaltenstherapie, und sie wird voraussichtlich noch in diesem Jahr gemeinsam mit dem Chefarzt als Supervisorin von Assistenzärzten in der Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie tätig werden.

Hans Eberhardt dankte ihr im Beisein von Chefarzt Dr. med. Thomas Sobanski für das bisherige Engagement und verband die Wünsche für die berufliche Zukunft mit der Hoffnung, die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin in Saalfeld weiterzuentwickeln.

(12.06.2008, Stephan Breidt)


Rückblick auf US-amerikanische Onkologenkonferenz

Saalfeld. Die Ergebnisse sowie interessante Themen der diesjährigen Konferenz der „American Society of Clinical Oncology“ (ASCO) stellt Dr. med. Klaus Fenchel, Chefarzt der Medizinischen Klinik der Thüringen-Kliniken, vor. Im Rahmen der Sitzung des Arbeitskreises Onkologie Saalebogen will Chefarzt Dr. Fenchel ermöglichen, „dass wir mit diesem Rückblick an der weltweiten Spitzenforschung teilhaben“. Die Konferenz der im ASCO organisierten Krebsspezialisten gilt als weltweit größte Veranstaltung, zu der sich Onkologen aus allen Erdteilen in den USA treffen.

Beginn der Veranstaltung am 23. Juni (Montag) ist um 19 Uhr im Hotel „Tanne“ in Saalfeld.

Im Arbeitskreis Onkologie Saalebogen haben sich Mediziner der Region zusammengeschlossen, die sich mit onkologischen Behandlungen und Therapien beschäftigen.

Die Anrechnung der Veranstaltung auf das Fortbildungszertifikat ist beantragt.

(12.06.2008, Stephan Breidt)


Saalfelder Orthopäde zu Gast bei den AWO-Senioren

Saalfeld. Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es bei Hüft- und Kniebeschwerden? Dieser Frage ging eine Gesprächsrunde vor wenigen Tagen in der AWO-Seniorenbegegnungsstätte nach. Oberarzt Thomas Krauspe von der Orthopädischen Klinik der Thüringen-Kliniken informierte über aktuelle therapeutische und diagnostische Formen, insbesondere über die Implantation von Hüft- und Kniegelenkendoprothesen.

Der Bogen des nachmittäglichen Gespräches spannte sich von der so genannten konservativen Behandlung über das operative Spektrum bis hin zur Anschlussheilbehandlung (der Kur) nach der Implantation eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenkes.

Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken, und AWO-Geschäftsführer Andreas Krauße zeigten sich von der großen Resonanz auf die Veranstaltung sehr beeindruckt: "Wir wollen auch künftig mit vielfältigen Informationsangeboten die Möglichkeiten der medizinischen Versorgung vor Ort vorstellen."

(11.06.2008, Stephan Breidt)


50. Saalfelder Gespräch:
„Moderne Diagnostik und Therapie bei der chronischen Obstipation unter besonderer Berücksichtigung der Beckenbodeninsuffizienz“

Saalfeld. Die moderne Therapie setzt stets ein interdisziplinäres Konzept unter gleichwertiger Einbeziehung aller an der Behandlung beteiligten Partner voraus. Diesen Fakt, der eine optimale und erfolgreiche Patientenversorgung verspricht, belegt die Themenwahl der bislang 49 Saalfelder Gespräche.

So widmet sich auch das 50. Saalfelder Gespräch am 11. Juni einem über Klinikgrenzen reichenden Thema: Diskutiert werden aktuelle Trends der Diagnostik und Therapie der chronischen Verstopfung (Obstipation). Nach Information von Dr. med. Herry Helfritzsch, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Saalfeld, berührt das facettenreiche Krankheitsbild fast alle Bereiche der Medizin.

Die aus der Behandlung gewonnenen Erfahrungen aller Fachbereiche münden in neue interdisziplinäre Strukturen. So entsteht auch in Saalfeld ein „Beckenbodenzentrum“, um in der interdisziplinären Kooperation die Patienten optimal behandeln zu können. Schließlich zählt die chronische Verstopfung zu den häufigsten Symptomen im Bereich des Verdauungstraktes.

Einen systematischen Überblick über aktuelle therapeutische und diagnostische Aspekte bei der Obstipation geben Dr. med. Herry Helfritzsch, Dr. med. Wolfgang Christoph, Chefarzt der Radiologischen Klinik, und Dr. med. Dietrich Hager, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Operative Therapien stellt Dr. med. Sigmar Stelzner aus der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Klinikums Dresden-Neustadt vor.

Beginn des 50. Saalfelder Gespräches ist am 11. Juni 2008 um 18 Uhr im Restaurant Saalfeld der Thüringen-Kliniken. Die Reihe der Saalfelder Gespräche wendet sich an niedergelassene Ärzte in der Region sowie an interessierte Mediziner benachbarter Kliniken.

Für die Veranstaltung ist eine Zertifizierung durch die Landesärztekammer Thüringen beantragt.

(09.06.2008, Stephan Breidt)


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www.thueringen-kliniken.de