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Aktuelles
April 2008
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Thüringen-Kliniken
sind erstes
koloproktologisches Kompetenzzentrum Thüringens
Saalfeld. Die Deutsche
Gesellschaft für Viszeralchirurgie und die Deutsche
Gesellschaft für Koloproktologie haben die Saalfelder Klinik
für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Thüringen-Kliniken
zum Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie
ernannt.
Mit dieser Zertifizierung sind die Thüringen-Kliniken das
erste Kompetenzzentrum dieser Art in Thüringen und eines von
wenigen in Mitteldeutschland. „Die Koloproktologie behandelt
alle gutartigen Erkrankungen und bösartigen Tumoren im
Dickdarm, im Mastdarm und in der Analregion“, erklärte Dr.
med. Herry Helfritzsch, Chefarzt der Klinik für Allgemein-
und Viszeralchirurgie. Er hatte die Zertifizierungsurkunde
auf dem Kongress der Dt. Gesellschaft für Chirurgie in
Berlin entgegengenommen.
Gewürdigt wurde von beiden Gesellschaften die
interdisziplinäre Arbeit nach entsprechenden Standards in
Saalfeld, von der sich die Auditoren vor Ort überzeugten. Um
als Kompetenzzentrum zu gelten, musste die Klinik strenge
Maßstäbe erfüllen: Etwa eine Mindestzahl von Operationen pro
Jahr, eine Sprechstunde für koloproktologische Patienten und
die Ausstattung mit speziellen Geräten und Instrumenten für
die Diagnose und Therapie.
Die Zertifizierung seiner Klinik als Kompetenzzentrum wertet
Chefarzt Dr. Helfritzsch als einen Beleg für die gute
Qualität der chirurgischen Therapie auf diesem Gebiet in
Saalfeld. Sie unterstreicht das Vorhandensein von speziellen
Betreuungsangeboten in der Region mit qualitativ
hochwertigen Versorgungsmöglichkeiten, die auch überregional
bedeutsam sind.
In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am
Standort Saalfeld wird das gesamte Spektrum der
Bauchchirurgie inklusive der Leber- und
Bauchspeicheldrüsenchirurgie angeboten. Im vergangenen Jahr
wurden unter anderem etwa 250 Darmoperationen und 30
Leberoperationen durchgeführt. Weitere Schwerpunkte der
Klinik sind die minimal invasive Chirurgie (Entfernung von
Gallenblase, Blinddarm, Dickdarmteilentfernung, OP bei
Refluxerkrankung des Magens und Leistenbruchoperationen).
Zudem führt die Klinik in hoher Anzahl Eingriffe an
Schilddrüse und Nebenschilddrüse aus. Als weiterer
Schwerpunkt ist die Adipositas-Chirurgie im Aufbau.
(30.04.2008, Stephan Breidt)
Thüringen-Kliniken begrüßen russische Gäste
Saalfeld. Mehrere Tage weilten
russische Gäste am Wochenbeginn in Saalfeld. Auf Einladung
der Thüringen-Kliniken informierten sich die
Unfallchirurgen, Orthopäden und Wissenschaftler aus Moskau,
Kazan und Sagorsk über die therapeutischen und
diagnostischen Möglichkeiten in Akut- und Rehakliniken
Deutschland. So stellten die Thüringen-Kliniken unter
anderem das Prinzip des Gesundheitszentrums vor, das unter
einem Dach stationäre und ambulante Angebote vereint.
Außerdem wurde mit einem Besuch der Median-Klinik in
Lobenstein am Beispiel der orthopädischen Rehabilitation die
so genannte Anschlussheilbehandlung nach einer
Gelenkoperation vorgestellt.
Den Besuch in den Saalfelder Feengrotten nutzte die Gruppe
um Professor Dr. Vitaly Epifanov aus Moskau und Professor
Dr. Erik Aukhadeev aus Kazan zu einem regen
Informationsaustausch über die Heilstollentherapie, die den
Gästen aus Russland in dieser Form nicht bekannt war.
Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt kündigte nach der
positiven Resonanz dieses Treffens in Saalfeld an, viele
weitere Plattformen für den Austausch zwischen Medizinern
beider Länder in Thüringen schaffen zu wollen. Dies werde er
auch in einem Gespräch in der kommenden Woche im
Bundesgesundheitsministerium in Berlin verdeutlichen.


Neben einer Führung durch das Medizinische
Versorgungszentrum und die Klinik in Pößneck lernten die
Gäste aus Russland auch den Standort Saalfeld der
Thüringen-Kliniken kennen. Nach einer kurzen Einführung am
Modell der Klinik konnten sie unter anderem die
Notfallaufnahme und eine Station der Medizinischen Klinik
besichtigen, bevor sie in einen Erfahrungsaustausch mit
Chefärzten traten.
Fotos: Thüringen-Kliniken
(30.04.2008, Stephan Breidt)
Sozialminister übergibt Fördermittel
für Klinikneubau in Rudolstadt
Rudolstadt. Heute hat Thüringens
Sozialminister Dr. Klaus Zeh einen Bewilligungsbescheid an
die Thüringen-Kliniken überbracht. Mit diesem Bescheid über
gut 4,5 Millionen Euro steigen die Landeszuschüsse für den
Neubau des Klinikstandortes Rudolstadt auf nun 31 Millionen
Euro. „Wir haben bewiesen, dass wir als kommunaler Träger
erfolgreich Kliniken betreiben können und sehen diese
Zuweisung auch als Bestätigung unserer guten Arbeit“, so
Landrätin Marion Philipp.
Während eines Rundgangs informierten die Landrätin und
Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt den Minister über den
Baufortschritt. So ist der Rohbau im wesentlichen
fertiggestellt. Derzeit laufen Trockenbau-, Dachdecker- und
Fassadenarbeiten. Die Inbetriebnahme des Neubaus wird
voraussichtlich im März 2009 sein. Geplant sind die
Einrichtung einer Klinik für Innere Medizin mit einer
angeschlossenen internistischen Intensivstation mit
insgesamt 80 Betten sowie einer Geriatrischen Klinik mit 74
Betten und Tagesklinikplätzen. Darüber hinaus wird das neue
Klinikgebäude auch ambulante Bereiche berherbergen.
„Wir stärken mit diesem Neubau die medizinische Versorgung
vor Ort“, erklärte Hans Eberhardt. Er skizzierte im Gespräch
mit Minister Dr. Zeh auch die geplante Nachnutzung für die
bisherigen Klinikgebäude in der Rudolstädter Oststraße. Dort
werde als Interimsmaßnahme die Klinik für Psychiatrie,
Psychotherapie und Psychosomatische Medizin einziehen, bevor
die Nutzung für Altenpflege und Rehabilitation einsetzen
wird.
Der Neubau an der Volkstedter Leite war notwendig geworden,
da die Kosten für eine Sanierung des Altstandortes um
mehrere Millionen höher gelegen hätten. Insgesamt werden in
Rudolstadt etwa 33 Millionen Euro investiert, davon sind
etwa 1,5 Millionen Euro Eigenmittel der Thüringen-Kliniken.
Ein erster Bescheid über Fördermittel in Höhe von 26,5
Millionen Euro wurde bereits 2005 bewilligt. Im Vorfeld des
Neubaus war ein europaweiter Architektenwettbewerb
ausgeschrieben worden.
Die Thüringen-Kliniken sind seit 2003 an den Standorten
Saalfeld und Rudolstadt vertreten. Im Jahr 2005 wurde die
Thüringen-Klinik Pößneck als eigenständige Tochter
gegründet. Am Standort Rudolstadt hat sich die Klinik für
Innere Medizin (Chefarzt: Privat-Dozent Dr. med. habil.
Friedrich Meier) mit einem Schlaganfallzentrum
spezialisiert. Die Geriatrische Klinik (Chefarzt: Dr. med.
Burkhard Braun) betreut auf vier Stationen und in einer
Tagesklinik vor allem ältere Patienten aus der Region sowie
aus dem gesamten Bundesland.

Thüringens Sozialminister Dr. Klaus Zeh
(zweiter von rechts) überbrachte die Fördermittel an Hans
Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken (links),
Landrätin Marion Philipp und Privat-Dozent Dr. med. habil.
Friedrich Meier, leitender Chefarzt des Klinikstandortes
Rudolstadt der Thüringen-Kliniken.
(25.04.2008, Stephan Breidt)
Neuer
Service der Thüringen-Kliniken:
„Hitliste“ der beliebtesten Vornamen
Saalfeld. Einen neuen Service
bieten die Thüringen-Kliniken auf ihrer Homepage
(www.thueringen-kliniken.de)
an: Über die Linkseite der Babygalerie sind die am
häufigsten gewählten Vornamen der in den Kliniken geborenen
Kinder abzurufen. Angeführt wird die „Hitliste“ des Jahres
2007 von Leonie (sieben Kinder) und Paul (zwölf Kinder).
Danach folgen als beliebteste Vornamen bei den Mädchen Lena
und Alina sowie Lukas und Jason bei den Jungen.
Die Thüringen-Kliniken aktualisieren die Liste jährlich und
veröffentlichen sie auf der Homepage. Vielleicht finden
junge Eltern beim Lesen dieser Seite den Vornamen für ihr
Kind?
Die Hitliste der Vornamen ist auf den Startseiten aller
Klinikstandorte unter dem auf der linken Seite der Homepage
stehenden Link „Babygalerie“ einzusehen. In der Babygalerie
sind die Bilder von den Neugeborenen zu finden, deren Eltern
einer Veröffentlichung zugestimmt haben.
(23.04.2008, Stephan Breidt)
Neuer leitender Chefarzt in
Thüringen-Klinik Saalfeld
Saalfeld. Turnusgemäß wurde zum 1.
April 2008 Dr. med. Herry Helfritzsch zum Leitenden Chefarzt
des Klinikstandortes Saalfeld der Thüringen-Kliniken
berufen. Er übernahm den Staffelstab von Professor Dr. med.
Siegfried Hutschenreiter. „Ich sehe meine Hauptaufgabe in
der Fortsetzung des eingeschlagenen Kurses der
Thüringen-Kliniken, die vorhandenen Strukturen bestmöglich
auszunutzen und konsequent die Übernahme moderner Therapie-
und Diagnostikmethoden in die Klinik in allen Bereichen zu
fördern. In der weiteren optimalen Gestaltung der
Zusammenarbeit mit den Haus- und Fachärzten in der
Niederlassung, sehe ich einen weiteren Schwerpunkt“, sagte
der neue leitende Chefarzt.
Geschäftsführer Hans Eberhardt dankte Professor Dr.
Hutschenreiter für sein außergewöhnliches Engagement. Er hat
mehr als zwei Perioden als leitender Chefarzt die heutige
Struktur der Thüringen-Kliniken maßgeblich mit entwickelt
und seine fachliche Kompetenz richtungweisend eingebracht.
Professor Dr. med. Hutschenreiter wird künftig als
Stellvertreter dem leitenden Chefarzt zur Seite stehen. Dies
unterstreicht, dass der Wechsel in der ärztlichen Leitung
einvernehmlich erfolgt und die Kontinuität dieser positiven
Entwicklung dadurch fortgesetzt wird.
Dr. med. Herry Helfritzsch ist Chefarzt der Klinik für
Allgemein- und Viszeralchirurgie am Standort Saalfeld der
Thüringen-Kliniken. In dieser Klinik wird das gesamte
Spektrum der Bauchchirurgie inklusive der Leber- und
Bauchspeicheldrüsenchirurgie angeboten. Im vergangenen Jahr
wurden unter anderem etwa 250 Darmoperationen und 30
Leberoperationen durchgeführt. Weitere Schwerpunkte der
Klinik sind die minimal invasive Chirurgie (Entfernung von
Gallenblase, Blinddarm, Dickdarmteilentfernung, OP bei
Refluxerkrankung des Magens und Leistenbruchoperationen).
Zudem führt die Klinik in hoher Anzahl Eingriffe an
Schilddrüse und Nebenschilddrüse aus. Als weiterer
Schwerpunkt ist die Adipositas-Chirurgie im Aufbau.

Der neue leitende
Chefarzt des Klinikstandortes Saalfeld der
Thüringen-Kliniken,
Dr. med. Herry Helfritzsch (rechts), und sein
Stellvertreter, Professor Dr. med. Siegfried Hutschenreiter.
Foto: Thüringen-Kliniken
(23.04.2008, Stephan Breidt)
Darmkrebs-Informationstag
an den Thüringen-Kliniken
Saalfeld. „Meist wird der
Darmkrebs zu spät entdeckt – dabei gehört er mit jährlich
30.000 Todesfällen zu den häufigsten Todesursachen bei
Krebs.“ Mit diesen Zahlen veranschaulicht Dr. med. Klaus
Fenchel, Chefarzt der Medizinischen Klinik Saalfeld, die
Problematik. Für die Betroffenen und auch für deren
Angehörige sei die Diagnose ein tiefer Einschnitt in das
Leben. Vielen Fragen würden sich bei den 57.000
Neuerkrankten pro Jahr in der Bundesrepublik stellen, der
Bedarf an Informationen wachse stetig. Vor diesem
Hintergrund wollen Chef- und Oberärzte der
Thüringen-Kliniken sowie deren Kollegen Antworten auf die
häufigsten Fragen zur Diagnose Darmkrebs geben und haben
einen Informationstag vorbereitet.
Am Sonnabend, 12. April 2008, werden sich ab 14 Uhr Vorträge
aus verschiedenen Blickwinkeln dem Thema annähern. „Neben
Informationen zu konkreten Behandlungsmöglichkeiten
berichten wir auch über Rehabilitationsmöglichkeiten, über
die Ernährung sowie über soziale und medizinische
Hilfestellungen für die Zeit einer Krebserkrankung“, blickt
Dr. Fenchel auf den Nachmittag. Parallel zu den
Expertenvorträgen beantworten Fachleute der Klinik sowie
Palliativmediziner, Selbsthilfegruppen und die Thüringische
Krebsgesellschaft Fragen der Besucher. Außerdem wird an
einem Phantom eine Darmspiegelung gezeigt.
Chefarzt Dr. Fenchel möchte mit diesem Tag dem hohen Bedarf
nach Informationen rund um die Diagnose begegnen, denn: „Bei
rechtzeitiger Diagnose liegen die Heilungschancen in
Deutschland bei nahezu 100 Prozent.“
Detaillierte Informationen zu den Vorträgen entnehmen Sie
bitte der Homepage der Thüringen-Kliniken:
www.thueringen-kliniken.de.
(02.04.2008, Stephan Breidt)
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