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Aktuelles
März 2008
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Thüringen-Kliniken beteiligen sich
erneut an Jobbörsen in Österreich
Saalfeld. Gerade ist ein Team der
Thüringen-Kliniken aus Österreich zurückgekehrt. In den
Universitätsstädten Innsbruck, Graz und Wien beteiligte es
sich das Unternehmen an den diesjährigen Jobbörsen. „Unser
Ziel bestand darin, Ärzte für eine Tätigkeit in den neuen
Bundesländern und speziell an den Standorten der
Thüringen-Kliniken zu gewinnen“, erklärte Prokuristin
Manuela Faber nach ihrer Rückkehr aus der Alpenrepublik.
Gemeinsam mit Dr. Thomas Krönert, Oberarzt der Klinik für
Allgemein- und Visceralchirurgie, und Dr. Petra Haselwanter
von der Klinik für Anästhesie, Intensivtherapie und
Schmerztherapie führte die Stellvertreterin des
Geschäftsführer mehr als einhundert Gespräche mit
interessierten Ärztinnen und Ärzten.
Von ganz besonderem Interesse bei den österreichischen
Studenten waren die Erfahrungsberichte von Dr. Petra
Haselwanter, die über die Jobbörse in Innsbruck vor zwei
Jahren den Weg nach Saalfeld gefunden hatte. Seit 21 Monaten
wird sie am Klinikstandort Saalfeld zur Fachärztin für
Anästhesie ausgebildet. „Ich kann die Studenten zu dem
Schritt, nach Deutschland zu gehen, nur ermutigen“, sagte
sie. Sie sei in Saalfeld freundschaftlich aufgenommen worden
und erfahre ein hervorragende Ausbildung an den
Thüringen-Kliniken. Dies freute sich auch Thüringens
Soziaminister Dr. Klaus Zeh zu hören, der der Jobbörse in
Wien am Mittwoch einen Besuch abstattete. Am Saalfelder
Stand kam er mit Dr. Haselwanter und ihrem Kollegen ins
Gespräch, der nach dem Studium in der Hauptstadt Österreichs
nun in Eisenach arbeitet.
„Natürlich macht die EU-weite Öffnung der Märkte auch vor
dem Klinikbereich nicht Halt“, sagte Klinik-Geschäftsführer
Hans Eberhardt. Insofern sei er erfreut über die hohe Zahl
der Interessenten der Jobbörsen: „Approbierte junge Ärzte
müssen in Österreich mitunter zwei und mehr Jahre auf eine
Stelle für die Facharztweiterbildung warten, viele tragen
sich deshalb mit dem Gedanken einer Ausbildung in der
Bundesrepublik Deutschland.“ Ein Teil der interessierten
Ärztinnen und Ärzte wollen in den nächsten Wochen die
Thüringen-Kliniken kennenlernen, um sich vor Ort ein Bild
über die Ausbildungsmöglichkeiten zu machen.
Die Thüringen-Kliniken waren bereits zum dritten Mal
Teilnehmer der Jobbörsen, die gemeinsam von der
österreichischen Ärztekammer, der Beratungsfirma „Doc and
Doc“ sowie den Krankenhausgesellschaften Thüringen und
Sachsen organisiert worden sind. Neben den
Thüringen-Kliniken stellten sich acht weitere Kliniken aus
Thüringen sowie fünf sächsische vor.
Neben der Information über die Arbeitsbedingungen in
Thüringen warben die Thüringen-Kliniken auch für die Region:
Sie stellten die Feengrottenstadt Saalfeld und die
Miniaturwelt „Rococo en miniature“ der Heidecksburg
Rudolstadt vor.

Thüringens Sozialminister Dr. Klaus Zeh besuchte die
Jobbörse in Wien und kam am Stand der Thüringen-Kliniken
auch mit Dr. Petra Haselwanter (rechts) ins Gespräch.
(14.03.2008, Stephan Breidt)
Kooperationsvereinbarung
unterzeichnet
Saalfeld. Am 3. März 2008 haben
die Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt und das
Erasmus-Reinhold-Gymnasium Saalfeld einen
Kooperationsvertrag unterzeichnet. „Das Unternehmen soll den
Schülerinnen und Schülern der Partnerschule im Verlaufe
ihrer Schullaufbahn als Modell der unternehmerischen
Arbeitswelt in unterschiedlichen Fächern begegnen“,
informierten Schulleiterin Monika Tippelt und
Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt über die didaktische
Konzeption des Vertrages. Die Aktivitäten sollen Bestandteil
der schulinternen Lehrpläne werden.
Vorstellbare Kooperationsformen für Lernpatenschaften
zwischen den Thüringen-Kliniken und dem
Erasmus-Reinhold-Gymnasium sind Betriebserkundungen, die
Betreuung bei Seminarfacharbeiten und das Bereitstellen von
Praktikantenplätzen im Rahmen der Berufs- und
Studienorientierung. „Eines unserer Anliegen besteht auch
darin“, erklärten Monika Tippelt und Hans Eberhardt, „den
jungen Menschen berufliche Perspektiven in der Region
aufzuzeigen.“ So sollen die jährliche Beratung über Berufs-
und Studienmöglichkeiten im pflegerischen, therapeutischen
und ärztlichen Bereich fester Bestandteil gemeinsamer
Aktivitäten werden.
Zu den Grundlagen des Kooperationsvertrages gehören die
Initiativen „Profilierung Schule & Wirtschaft“ des
Landkreises Saalfeld-Rudolstadt sowie „Kurs 21 Thüringen“ –
Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schulen der IHK
Ostthüringen zu Gera. Die IHK Ostthüringen zu Gera ist
Träger des Projektes und initiiert die Netzwerkarbeit. Zu
Beginn des Schuljahres 2007/2008 arbeiteten in Ostthüringen
86 Unternehmen verschiedener Branchen mit 54 Schulen
unterschiedlicher Schulformen auf der Grundlage eines
Kooperationsvertrages zusammen.

Unterzeichnet haben den
Kooperationsvertrag (von links) Birgit Fleischer von der
IHK, Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt und Schulleiterin
Monika Tippelt.

Für den festlichen Rahmen zur
Vertragsunterzeichnung sorgten die Schüler des
Erasmus-Reinhold-Gymnasiums – und erfüllten schon einen
Inhalt der Vereinbarung mit Leben: Die Schule unterstützt
die Klinik auch auf musikalischem und künstlerischem Gebiet.
(04.03.2008, Stephan Breidt)
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