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Aktuelles

Dezember 2007


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Schauspieler lesen in der Kinderklinik

Saalfeld. Bereits zum zweiten Mal war Katharina Voß, Schauspielerin am Theater Rudolstadt, zu Gast in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Rayk Gaida las sie aus verschiedenen Kinderbüchern vor und unterhielt die jüngsten Patienten der Thüringen-Kliniken. Nach einer ersten Lesung am Nikolaustag des vergangenen Jahres waren sich Katharina Voß und Dr. med. Lutz Hempel, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, über eine Fortsetzung einig.

Der dreijährige Niklas hat Katharina Voß seinen Weihnachtswunsch verraten, nachdem beide gemeinsam mit Petterson und Findus im weihnachtlichen Wald unterwegs waren.

Auch aus den Geschichten von Sven Nordqvist über den schrulligen alten Mann Petterson und seinen quirligen Kater Findus hat Rayk Gaida vorgelesen.

(13.12.2007, Stephan Breidt)


Seniorenweihnachtsfeiern der Thüringen-Kliniken

Saalfeld/Pößneck.

Mit einem kleinen Programm begeisterten die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte der Thüringen-Kliniken die Gäste in Saalfeld.

Der Einladung zur diesjährigen Weihnachtsfeier waren Senioren der Standorte Saalfeld und Rudolstadt gefolgt – wie auch die „Grünen Damen“ aus Rudolstadt. Das Restaurant in Saalfeld war während der Ansprache von Geschäftsführer Hans Eberhardt und während des Programmes der Kinder bis auf den letzten Platz gefüllt.

Gemeinsam mit den Senioren der Thüringen-Klinik Pößneck feierten Geschäftsleitung, Betriebsrat und Klinikseelsorgerein Pastorin Thalmann in dieser Woche – im vorweihnachtlichen Ambiente der neuen Cafeteria.

(13.12.2007, Stephan Breidt)


Erfolgreicher Abschluss der Weiterbildung
zur Leitung einer Station oder Pflegegruppe

Saalfeld/Neuwied. In Kooperation zwischen dem Deutschen Pflegeverband DPV e.V. und den Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt GmbH endete heute das erste Weiterbildungsprojekt. 13 Pflegefachkräfte aus dem Krankenhaus, aus dem ambulanten und dem Altenpflege-Bereich aus Thüringen nahmen an dieser Weiterbildungsmaßnahme teil.

Schwerpunkte der 500 Stunden umfassenden Weiterbildung waren:
• Management der Organisation und Qualitätssteigerung des Pflegedienstes,
• Grundlagen der Personalführung,
• Gesundheits- und Pflegewissenschaft,
• Inhalte aus Ökonomie, Ethik, Anthropologie, Pädagogik, Psychologie, Soziologie,
   Kommunikation und rechtliche Aspekte.

Ziele der Weiterbildung waren die integrierte Versorgung und Beratung der Patienten und Heimbewohner, die Verbesserung der Versorgungsqualität und Zusammenarbeit unter den aktuellen und perspektivischen Veränderungen im Gesundheits- und Pflegewesen sowie die Sicherung und Perspektive von Gesundheits- und Pflegeleistungen unter künftigen strukturellen ökonomischen Rahmenbedingungen.

Die Weiterbildung als ein Projekt der Kooperation zwischen den Thüringen-Kliniken und dem Deutschen Pflegeverband stand unter dem Motto „Pflege im Netzwerk der Gesundheitsfachberufe. Eine Überlebensstrategie für alle Beteiligten – Heraus aus dem Jammertal“

Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken, und der Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes, Rolf Höfert, zeigen anlässlich der Zertifikatübergabe an die Teilnehmerinnen die aktuelle gesundheitspolitische Situation und die anstehenden Herausforderungen zur Sicherung- bzw. Optimierung der Versorgungsstrukturen für Patienten und Heimbewohner auf.

Erfolgreich abgeschlossen haben: Solveig Aßmann (Schleiz), Katja Busse (Saalfeld), Andrea Conrad (Saalfeld), Corina Dietrich (Saalfeld), Andrea Enke (Saalfeld), Bettina Erdmann (Pößneck), Monique Freundel (Saalfeld), Elke Gottschalk (Arnstadt), Jaqueline Jaeschke (Saalfeld), Beatrix Licht (Schleiz), Jana Schulze (Saalfeld), Kerstin Steiner (Saalfeld), Heike Weidermann (Pößneck).

Die Teilnehmerinnen der Weiterbildung mit einem Teil der Dozenten sowie mit Rolf Höfert, Geschäftsführer des DPV (links), und Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken (zweiter von links). Foto: Thüringen-Kliniken

(12.12.2007, Stephan Breidt)


Engagiert und motiviert über viele Jahrzehnte

Saalfeld. „Zu einer guten Tradition ist es geworden, einmal im Jahr unseren Jubilaren für ihr Engagement und ihre Motivation zu danken.“ Mit diesen Worten eröffnete Geschäftsführer Hans Eberhardt die Feierstunde am Jahresende. An allen Klinikstandorten wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt, die seit 25 beziehungsweise 40 Jahren in den Thüringen-Kliniken tätig sind. Außerdem verabschiedete die Geschäftsleitung im Rahmen dieser Feier Angestellte in den Ruhestand oder in die Altersteilzeit.

In seiner Ansprache blickte der Geschäftsführer auch auf die Entwicklung der Thüringen-Kliniken zurück. Er beschrieb das Wachsen des Gesundheitszentrums und nannte als ein Beispiel für den neuen Bereich der Kurzzeit- und Tagespflege das frühere Krankenhaus in Ranis: Dort werden zu Beginn des Jahres 2008 mehrere Pflegeplätze sowie Angebote für das betreute Wohnen verfügbar sein. Möglich geworden sei dies durch die gute und enge Kooperation mit einem ambulanten Pflegedienst aus Neustadt/Orla, der das umgebaute und sanierte Haus unterhalb der Burg Ranis angemietet hat.

(11.12.2007, Stephan Breidt)


Klinik für Orthopädie feierte 55-jähriges Bestehen

Saalfeld. In diesen Tagen blickt die Klinik für Orthopädie an den Thüringen-Kliniken auf ihr 55-jähriges Bestehen zurück. Am hohen Ufer in Saalfeld hatte 1952 der aus Magdeburg kommende Orthopäde Dr. med. Reinhard Fengler erstmals ambulante und stationäre orthopädische Leistungen angeboten. Da anfangs die Bettenkapazität in der Saalestadt fehlte, nutzte er das Krankenhaus Ranis, bevor er 1958 in das neue Krankenhaus in Saalfeld einziehen konnte.

Bis in das Jahr 1985 leitete Dr. Fengler – später mit dem Titel eines Obermedizinalrates (OMR) geehrt – die Orthopädische Klinik, die er dann an Dr. med. Reinhard Heerdegen, den heutigen Chefarzt, übergab. Dieser erinnerte kürzlich im Kreise früherer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem ärztlichen und aus dem Pflegedienst an die vergangenen Jahre und Jahrzehnte. Illustriert wurde dies auch durch einen Film, den zwischen Juni und September1978 ein ehemaliger Patient gedreht hatte. Darin ist der Alltag in der Ambulanz und auf der Station zu sehen.

Chefarzt Dr. Heerdegen konnte, auch durch Neubauten am Klinikstandort Saalfeld, das operative Spektrum erweitern. So wurde im Sommer 1986 das erste so genannte künstliche Hüftgelenk, eine Endoprothese, eingesetzt; vier Jahre später die erste Knie-Endoprothese. Heute erhalten etwa 600 Patienten pro Jahr ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk implantiert. Daneben hat sich auch die Kinderorthopädie als ein fester Bestandteil der klinischen Arbeit entwickelt, sagte Chefarzt Dr. Heerdegen.

Zu den Besonderheiten gehört seit jüngster Zeit der Einsatz der computergestützer Navigationssysteme zum noch präziseren Anpassen der Implantate an die Knochen im Becken- oder Beinbereich. „Dies hat jedoch nichts mit den als Robodocs bekannten Operations-Robotern zu tun“, stellte der Saalfelder Cheforthopäde klar. Vielmehr unterstütze das System den Operateur. Etwa ein Drittel der Kliniken in der Bundesrepublik wende diese Navigation bereits beim Einsetzen der Gelenkprothesen an.

Die Zahl der Operationen der Orthopädischen Klinik Saalfeld liegt – so ist es unter anderem im neuen Qualitätsbericht nachzulesen – bei 1.000 pro Jahr. Neben den genannten Implantierungen gehören zum Spektrum auch Operationen am Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenk sowie Korrekturen der knöchernen Struktur des Fußes.

Chefarzt Dr. Heerdegen in der Bildmitte.

(11.12.2007, Stephan Breidt)


Patienten-Info-Gespräch zum ambulanten Operieren

Pößneck. Dank zukunftsweisender Verfahren erfordert eine Reihe von Operationen heute keinen Klinikaufenthalt mehr. Viel mehr können diese Operationen ambulant geleistet werden: Der Patient wird vor und nach der Operation von versiertem ärztlichen und pflegerischen Personal betreut und verlässt nach einer bestimmten Zeit wieder die Klinik.

Möglichkeiten ambulanter Operationen an der Thüringen-Klinik stellt das nächste Pößnecker Patienten-Info-Gespräch am kommenden Montag vor. Dr. med. Thomas Weidermann, Chefarzt der Unfallchirurgie, spricht über das Spektrum der operativen Möglichkeiten bei akuten Erkrankungen und Verletzungen der Hand und des Fußes. Dabei werden auch konservative Therapien sowie die Nachbehandlung eingehend erläutert.

„Die schöne ambulante Narkose“ ist der zweite Vortrag des Nachmittags überschrieben. Referent ist Dr. med. Frieder G. Knebel, Chefarzt der Anästhesie/Intensivmedizin. Moderiert wird dieses Patienten-Info-Gespräch von Christian Fischer, Leiter des Medizincontrollings.

Die Veranstaltung, die sich an Patienten, Angehörige und Interessierte wendet, beginnt um 16 Uhr im Konferenzraum der Thüringen-Klinik Pößneck.

(Presseinformation vom 5. Dezember 2007, Stephan Breidt)


Dialysezentrum in Pößneck eröffnet

Pößneck. Am vergangenen Wochenende stellte sich das neue Dialysezentrum in Pößneck vor. Die Nephrologische Gemeinschaftspraxis bezog ihre Räumlichkeiten im zweiten Obergeschoss des im Juni 2007 eingeweihten zentralen Eingangsgebäudes der Thüringen-Klinik Pößneck. „Als Hausherr freue ich mich, dass nun das gesamte Gebäude mit Leben erfüllt“, sagte Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken. In seinem Grußwort verwies er auf die Fortsetzung der bisherigen Kooperation: Die Gemeinschaftspraxis ist bereits seit mehr als einem Jahrzehnt am Klinikstandort Saalfeld vertreten.

Für Hans Eberhardt bedeutet die Eröffnung des Dialysezentrums einerseits die Sicherstellung der wohnortnahen Versorgung der Patienten, auf der anderen Seite auch eine Stärkung der Thüringen-Klinik Pößneck.

Das Hauptaugenmerk der Gemeinschaftspraxis liege in der Verbesserung der ambulanten Betreuung während der Prädialysephase sowie nach erfolgter Nierentransplantation, so Dipl.-Med. Olaf Richter, der gemeinsam mit Dr. med. Roger Hartung, Dr. med. Thoralf Wendt und Dr. med. Ulrich Hoffmann diese Praxis führt.

(03.12.2007, Stephan Breidt)


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