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Aktuelles

Oktober 2007


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Datenschützer zu Gast in Thüringen-Kliniken

Saalfeld. Im Rahmen ihrer 74. Konferenz besuchten die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder in dieser Woche die Thüringen-Kliniken. Geschäftsführer Hans Eberhardt stellte den Gästen das Unternehmen vor und diskutierte mit ihnen über Datenschutzanforderungen in Kliniken. Eingeladen dazu hatte der Thüringer Landesbeauftragte für Datenschutz, Harald Stauch (Bild oben). Nach der Diskussionsrunde sahen sich die Gäste im co.med Medical Wellness-Zentrum um (Bild unten), in dem vor allem das Schwebe-Therapie-Bad auf großes Interesse stieß.

(25.10.2007, Stephan Breidt)


10. Gesundheitswoche
in der Thüringen-Klinik Rudolstadt

Rudolstadt. Zum zehnten Mal laden die Thüringen-Kliniken zu einer Gesundheitswoche ein. „Wir möchten auch in diesem Jahr zwei aktuelle medizinische Themen mit unseren Gästen besprechen“, sagte Privat-Dozent Dr. med. habil. Friedrich Meier, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin Rudolstadt und Initiator dieses Tages. Zum Jubiläum gebe es in diesem Jahr eine Tombola, in der wertvolle Preise verlost werden.

Der erste Vortrag des Herztages am 3. November 2007, der in die bundesweite Herzwoche eingebettet ist, steht unter dem Titel „Wenn das Herz schmerzt – rasches Handeln“. Oberärztin Dr. med. Evelyn Schmidt wird die Wirkung verschiedener Medikamente an ausgewählten Beispiel vorstellen. Über die Ursache von Rückenerkrankungen und Möglichkeiten zur Selbsthilfe spricht anschließend Dr. med. Burkhard Braun, Chefarzt der Geriatrischen Klinik Rudolstadt. Den Tag eröffnen um 14 Uhr Landrätin Marion Philipp als Schirmherrin, Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt und Chefarzt Dr. Meier.

Nach den Vorträgen sind alle Interessenten eingeladen, die zahlreichen Informationsstände – unter anderem der Krankenkassen und von Selbsthilfegruppen – zu besuchen.

Traditionell stehen am Montag nach dem Herztag Ärzte der Klinik für telefonische Anfragen rund um die angebotenen Themen bereit. Interessenten können ihre Fragen unter der Nummer (0 36 72) 4 56-3 33 stellen.

Auch am Klinikstandort Saalfeld wird in diesem Jahr zum Herztag eingeladen: am 17. November 2007 ab 10 Uhr.

(25.10.2007, Stephan Breidt)


Historische Dokumente
in den Thüringen-Kliniken gefunden

Saalfeld. Als „Wahrzeichen unseres Aufbauwillens und als Marktstein in der Entwicklung unserer Heimatstadt Saalfeld“ sahen ihn die Hersteller vor einem guten halben Jahrhundert: Den Turmknopf am Nordturm des Klinikgebäudes in Saalfeld. Im Zuge der Neudeckung des Daches wurde der am 1. August 1955 montierte Turmknopf jetzt abgenommen und geöffnet.

„Wir haben neben der Urkunde der Bauklempnerei Muntz aus Saalfeld auch einen Überblick über die Bauaktivitäten der Klinik, einige Bilder des Richtfestes und eine Ausgabe der Volkswacht vom 23. Juli 1955 gefunden“, berichtete Prokuristin Manuela Faber, die gemeinsam mit dem Technischen Leiter Jürgen Hundt die Abnahme des Turmknopfes in luftiger Höhe und die Öffnung der Kapsel am Boden miterlebte. Die am 1. August 1955 ausgestellte Urkunde zum „Kreiskrankenhausneubau Saalfeld“ enthält Informationen über die Bauherren („als Projektant Meisterwerkstatt für Achitektur Prof. Hanns Hopp, Berlin, … als Initiator der ärztliche Direktor Dr. Dr. Wahn“), über die veranschlagten Baukosten („25 Millionen DM“) und über die geplante Kapazität des Hauses („580 Betten“). Beim Aufbringen der Kugel in der luftigen Höhe von etwa 44 Metern war damals der Nordblock im Rohbau fertiggestellt, der Mittel- und der Südblock jeweils im ersten Obergeschoss – so besagen es die jetzt eingesehenen Unterlagen.

Die Thüringen-Kliniken planen nun, alle Dokumente aus dem Turmknopf zu digitalisieren und in einer Ausstellung ab 6. November 2007 im Foyer des Restaurants in Saalfeld vorzustellen. In den neuen Turmknopf sollen dann aktuelle Informationen zur Zeitgeschichte, zur Entwicklung der Thüringen-Kliniken sowie zu den Bauarbeiten eingefügt werden. Derzeit wird nicht nur das Dach des so genannten Ambulanzflügels eingedeckt, der gesamte Klinikteil wird komplett umgebaut. Die Gesamtkosten dieser bis in das Jahr 2009 reichenden Maßnahme liegen bei etwa zwölf Millionen Euro.

Dachdeckergeselle Raik Ackermann von der Firma Pensold Bedachungen aus Oppurg öffnet im Beisein seines Meisters Hans Pensold den Turmknopf und barg eine Hülse mit Dokumenten aus dem Jahr 1955.

(25.10.2007, Stephan Breidt)


Gymnasiasten informieren sich

Saalfeld. Schüler des Saalfelder Heinrich-Böll-Gymnasiums ließen sich vor wenigen Tagen über Ausbildungsberufe und Studienmöglichkeiten in der Gesundheitswirtschaft informieren. Als kompetente Gesprächspartner standen in den Thüringen-Kliniken Personalleiterin Annett Potte, Pflegedienstleiter Thomas Hesse und Dr. med. Steffen Kania von der Urologischen Klinik zur Verfügung.

(23.10.2007, Stephan Breidt)


Thüringen-Kliniken
beteiligen sich am bundesweiten Gefäß-Tag

Saalfeld. „Mit dem nunmehr dritten Aktionstag soll der Bevölkerung noch einmal bewusst gemacht werden, dass Erkrankungen an den Gefäßen zu schweren Beeinträchtigungen der Lebensqualität und zu deutlichen Einschränkungen der Mobilität führen können“, sagt Professor Dr. Hutschenreiter. Mit der Ausrichtung des von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie initiierten „Gefäß-Tages“ am 20. Oktober leisten die Thüringen-Kliniken ihren Beitrag zur Gesundheitsvorsorge in Ostthüringen. Einer der angebotenen Vortrage an diesem Tag stellt die Frage „Krampfadern und offenes Bein – vermeidbar oder Schicksal?“

Dazu erklärte Professor Dr. Hutschenreiter: „Krampfadern müssen nicht zwangsläufig offene Beine zur Folge haben.“ Die rechtzeitige Behandlung und entsprechende Vorsorgemaßnahmen können Spätschäden vermeiden beziehungsweise mildern. Häufig seien aber Krampfadern auch Folge venöser Abflussstörungen und/oder abgelaufener tiefer Beinvenenthrombosen. In diesen Fällen komme der konsequente Einhaltung konservativer Maßnahmen (wie zum Beispiel Entstauung oder Kompression) eine herausragende Bedeutung zu. Das Ziel dieser Behandlung besteht darin, die Ernährungsstörungen der Haut zu vermeiden, die letztendlich Beingeschwüre zur Folge haben können. Die operative Behandlung von Krampfadern und Beingeschwüren stehen so auch im Mittelpunkt des Vortrag von Professor Dr. med. Hutschenreiter, Chefarzt der Gefäßchirurgischen Klinik und Initiator des Gefäß-Tages in Saalfeld.

Ein weiterer Vortrag stellt die Diagnostik und Therapie von Venenerkrankungen vor. Diese Leiden verursachen neben häufiger Arbeitsunfähigkeit auch Behandlungskosten. Nach Schätzungen der Fachleute werden in Deutschland dafür jährlich zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Euro ausgegeben.

Vor diesem Hintergrund werden zum Gefäß-Tag Prophylaxe, konservative und operative Therapie präsentiert. Dr. med. Grohmann, leitender Angiologe und Diabetologe in den Thüringen-Kliniken, wird in seinem Vortrag auf Untersuchungsmethoden, auf die konservative Behandlung und auf Vorsorgemaßnahmen bei Venenerkrankungen der Beine eingehen.

Ein Praxisstand zur Kompression und Wundversorgung rundet das Angebot des Gefäß-Tages in Saalfeld ab. Die Vorträge beginnen und 10 Uhr im Restaurant. Weitere Informationen sind der Homepage der Thüringen-Kliniken zu entnehmen: www.thueringen-kliniken.de.

(16.10.2007, Stephan Breidt)


Den Wald mit allen Sinnen (be-)greifen

Saalfeld. Der Wald war das Thema einer Projektwoche der Kindertagesstätte der Thüringen-Kliniken. Vielfältig waren dazu die Aktivitäten der Kinder in den einzelnen Gruppen. So wurden unter anderem Materialien des Waldes gesammelt, untersucht und kreativ verwertet.

Ganz aus der Nähe konnten sich die Kinder einen Fuchs mit seinen Welpen, einen Marder, einen Dachs und ein Eichhörnchen betrachten. Ein Präparator hatte einige seiner Exemplare einen Vormittag lang zur Verfügung gestellt. Und natürlich verbrachte jede Gruppe der Kindertagesstätte einen geführten Tag mit einem Förster im Wald, wo es unglaublich viel zu entdecken, zu fühlen und zu staunen gab.

Abgerundet wurden die erlebnisreichen Tage der Projektwoche mit gegrillten Würstchen und einem heißen Tee am Holzfeuer.

(09.10.2007, Stephan Breidt)


Hebammentipp der Woche
jetzt auf der Klinik-Homepage

Saalfeld. Ab sofort geben die Hebammen der Thüringen-Kliniken einmal wöchentlich Tipps für Schwangere und junge Mütter. In der neuen Rubrik „Hebammentipp der Woche“ – zu erreichen über die Startseite aller Klinikstandorte: www.thueringen-kliniken.de – sind diese Empfehlungen nachzulesen. Interessierte können von dort auch gleich eine Mail mit Fragen oder Anmerkungen an das Kreißsaalteam senden.

(09.10.2007, Stephan Breidt)


Infoabend für werdende Eltern
ab sofort zweimal im Monat

Saalfeld. Ab sofort bieten die Thüringen-Kliniken den Infoabend für werdende Eltern an jedem ersten und dritten Montag im Monat an. Jeweils ab 19 Uhr wird sich  dann das Team der Geburtshilflichen Klinik vorstellen und wissenswerte Informationen rund um die Geburt geben sowie Einblicke in den Kreißsaal gewähren. Der Infoabend beginnt im Schulungsraum in der vierten Etage am Klinikstandort Saalfeld und endet mit der Kreißsaalführung.

Die Geburtenzahlen in den Thüringen-Kliniken steigen seit Jahren permanent an. So wurden im vergangenen Jahr 849 Geburten (darunter zehn Zwillingsgeburten) gezählt. Das sind 143 mehr als im Jahr 2005. „Die Gründe für diese positive Entwicklung sehen wir in der konsequenten Umsetzung unserer Ziele“, erklärt Hans Eberhardt. Der Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken führt hier die Begleitung der jungen Familien bei natürlichen Geburten mit möglichst wenig Interventionen an, verweist jedoch auch auf die Möglichkeit der modernen Medizin, die die Thüringen-Kliniken vorhalten.

So steht eine Kinderintensivstation rund um die Uhr zur Verfügung, die vom Freistaat Thüringen in den Level 2 der Neonatologie eingestuft wurde.

Junge Eltern haben in Saalfeld auch die Möglichkeit, nach der Geburt ihres Kindes das co.med Gesundheitshotel zu nutzen. Das Programm „…nach der Geburt ins Hotel“ wird seit Jahresbeginn sehr oft gebucht, berichtete Hans Eberhardt: „Dabei stehen den jungen Eltern die Annehmlichkeiten eines modernen Hotels und die medizinische Kompetenz der Thüringen-Kliniken immer zur Verfügung.“

Perspektivisch planen die Thüringen-Kliniken ein spezielles Baby-Wochenende für werdende Eltern, dass das Fachwissen rund um die Geburt und das Ambiente eines Vier-Sterne-Hotels verbindet.

(09.10.2007, Stephan Breidt)


46. Saalfelder Gespräch:
„Inkontinenz und Prolaps der Frau
Neue Therapie-konzepte mit spannungsfreien Netzen und Bändern“

Saalfeld. Neue Therapiekonzepte mit spannungsfreien Netzen und Bändern gegen die genitale Senkung und gegen Blasenentleerungsstörungen der Frau wird das 46. Saalfelder Gespräch vorstellen. „Das operative Spektrum bei diesen Erkrankungen hat sich in den vergangenen Jahren mit der Implantation spannungsfreier Bänder und Netze deutlich erweitert.“ Darauf verwies Dr. med. Dietrich Hager, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Saalfeld. Jedoch erschwere die Vielzahl angebotener Implantate und operationstechnischer Varianten die Durchführung von Studien und damit die Gewinnung valider Daten.

Vor diesem Hintergrund ist es für den Chefarzt eine besondere Freude, zwei kompetente und landesweit bekannte Referenten gewonnen zu haben: „Oberarzt Dr. Göpel aus Halle und Oberarzt Dr. Schyrba aus Rheinfelden verfügen über große operative Erfahrung, haben sich darüber hinaus aber um die Gewinnung von Daten zu den Behandlungsergebnissen und die Qualitätssicherung verdient gemacht.“ Die Diskussion soll zeigen, bei welchen Indikationen die Implantate zum Vorteil der Frauen eingesetzt werden können, aber auch die damit verbundenen Probleme und Komplikationen kritisch beleuchten.

Beginn des 46. Saalfelder Gespräches ist am 10. Oktober 2007 um 18 Uhr im Restaurant Saalfeld der Thüringen-Kliniken. Die Reihe der Saalfelder Gespräche wendet sich an niedergelassene Ärzte in der Region sowie an interessierte Mediziner benachbarter Kliniken.

Für die Veranstaltung ist eine Zertifizierung durch die Landesärztekammer Thüringen beantragt.

(02.10.2007, Stephan Breidt)


Ärztliche Weiterbildung:
„Rheuma im Alter – was ist anders?“

Rudolstadt. Ausführlich wird sich die nächste ärztliche Weiterbildung am Klinikstandort Rudolstadt mit der rheumatoiden Arthritis, einer der häufigsten entzündlichen Erkrankungen der Gelenke, beschäftigen, von der weitere alterstypische Erkrankungen des rheumatischen Formenkreis differentialdiagnostisch abzugrenzen sind. 

Dr. med. Walter Behringer, Facharzt für Innere Medizin, Geriater, Rheumatologe und Chefarzt am Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda stellt die Diagnostik und die Besonderheiten des Verlaufs der rheumatoiden Arthritis im Alter vor. „Die Pharmakotherapie der rheumatoiden Arthritis hat in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht. Insbesondere die Einführung der Biologika hat die Therapiemöglichkeiten erheblich verbessert“, so Dr. med. Burkhard Braun, Chefarzt der Geriatrischen Klinik Rudolstadt, der diese Weiterbildung organisiert. Im Vortrag sollen aber, darauf verwies Dr. Braun, auch die nicht-medikamentösen Behandlungsverfahren in der Rheumatologie dargestellt werden, die weiterhin unverzichtbar sind.

Beginn dieser Weiterbildung für Ärzte aller Fachrichtungen ist am Mittwoch, 10. Oktober 2007, um 18 Uhr im Speisesaal der Thüringen-Kliniken am Standort Rudolstadt. Die Zertifizierung dieser Veranstaltung durch die Landesärztekammer ist beantragt.
 

(02.10.2007, Stephan Breidt)


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www.thueringen-kliniken.de