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September 2007


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Ausbildungsbeginn in der Thüringen-Kliniken

Saalfeld. 20 Azubis beginnen heute ihre Ausbildung in den Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ Saalfeld-Rudolstadt gGmbH. Am Freitag begrüßte Prokuristin Manuela Faber gemeinsam mit der Pflegedienstleitung die Schüler.

15 junge Frauen und Männer starteten ihre dreijährige Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger in Saalfeld und Rudolstadt, drei in Pößneck. Die theoretischen Grundlagen werden in der Medizinischen Fachschule „Georgius Agricola“ in Saalfeld vermittelt. Das praktische Wissen erwerben die Auszubildenden auf den verschiedenen Stationen der Thüringen-Kliniken in Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck.

Daneben bilden die Thüringen-Kliniken auch in diesem Jahr wieder zwei Köche aus. Außerdem begrüßte Manuela Faber eine angehende Restaurantfachfrau, einen künftigen Hotelfachmann und eine Auszubildende im Beruf der Kauffrau im Gesundheitswesen.

In ihrer Begrüßung verwies die Prokuristin darauf, dass die Thüringen-Kliniken zu den größten Unternehmen der Region gehören: „Wir stehen auch in diesem Jahr zu unserem Wort, jungen Menschen  eine von der fachlichen Seite sehr anerkannte Ausbildung zu gewähren.“ Anschließend stellte sie das Gesundheitszentrum Thüringen-Kliniken vor, das neben den drei Akutkrankenhäusern auch Arztpraxen sowie ein Gesundheitshotel und ein Medical Wellness-Zentrum betreibt. Allein diese Vielfalt ermögliche ein breites Angebot an Ausbildungsberufen.

Die Azubis der Thüringen-Kliniken im Innenhof der Saalfelder Klinik mit Prokuristin Manuela Faber (vordere Reihe, rechts). Foto: Thüringen-Kliniken

(24.09.2007, Stephan Breidt)


Sommerfest gefeiert

Saalfeld. Zu einem Sommerfest im mittelalterlichen Flair waren die Patienten der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin in der vergangenen Woche eingeladen. Im Innenhof der der Klinik wurde gefeiert und getanzt. Außerdem galt es, ein Ritterturnier an verschiedenen Stationen zu bestehen. Wer seine Geschicklichkeit testen wollte, konnte Kiwido (siehe Bild) spielen.

(13.09.2007, Stephan Breidt)


Ergotherapeuten schulen die Wahrnehmung

Pößneck. Vielen Besuchern des Tages der offenen Tür in der Thüringen-Klinik Pößneck sind sie aufgefallen: Die etwas anderen Zeichnungen an Wänden und Decken der neuen Intensivstation. Abgehoben von jeglichen Formen dienen sie der Wahrnehmungsschulung, erfuhren die Gäste von Schwestern und Therapeutinnen. „Die Architektur des Neubaus in Pößneck kommt unserer Arbeit natürlich sehr entgegen“, betont Ulrike Leutiger-Braun, die fachliche Leiterin der Ambulanz für Ergotherapie an der Thüringen-Klinik Pößneck. „Wir setzen die Ausmalung für die Aktivierung der Wahrnehmung durch die so genannte basale Stimulation bei Menschen mit Beeinträchtigungen ein, so zum Beispiel nach einem Schädel-Hirn-Trauma.“ Durch die Wahrnehmungsschulung werden verschiedene Sinne, wie Gehör, Geschmack, Tastsinn, angeregt, verbessert und erhalten.


Diese wie alle anderen Maßnahmen der Ergotherapie dienen der Wiederherstellung, Verbesserung und Erhaltung der krankheitsbedingt gestörten motorischen, sensorischen, psychischen und kognitiven Fähigkeiten. Eingesetzt wird die Ergotherapie neben dem erwähnten Schädel-Hirn-Trauma auch nach einem Schlaganfall, bei Patienten mit multipler Sklerose, mit Parkinson oder bei Funktionsstörungen der Wirbelsäule, der Schulter, des Arms und der Hand. Eine Besonderheit in Pößneck ist auch die Therapie des facio-oralen Traktes (FoTT), die bei Schluckstörungen eingesetzt wird. „Nach größeren operativen Eingriffen“, so Ulrike Leutiger-Braun, „können beim Essen und Trinken Beeinträchtigungen auftreten.“ Diesen Problemen nimmt sich das von den Ergotherapeuten eingeführte Therapieverfahren an. Dabei werden verschiedenste Aktivitäten geübt, wie die Zungenbeweglichkeit, der Mundschluss und die Geschicklichkeit.

Darüber hinaus entwickeln die Pößnecker Ergotherapeuten gemeinsam mit den Ärzten der Klinik Therapiekonzepte bei verschiedenen Krankheitsbildern. Durch die ambulante Zulassung der Ergotherapie in Pößneck können auf Überweisung durch einen niedergelassenen Arzt nicht-stationäre Patienten behandelt werden. Eine mobile Ergotherapeutin übernimmt Hausbesuche und gegebenenfalls eine Wohnraumanpassung.

Die Thüringen-Kliniken verfügen an jedem der Klinikstandorte über eine eigene Ambulanz für Ergotherapie, die weitgehend an den Erfordernissen der angeschlossenen Kliniken ausgerichtet ist.

(12.09.2007, Stephan Breidt)


Grundsteinlegung für Neubau
der Thüringen-Kliniken in Rudolstadt

Rudolstadt. Mit der symbolischen Grundsteinlegung am 10. September geht der Neubau der Thüringen-Kliniken in Rudolstadt in eine entscheidende Phase. Bereits Ende 2008/2009 soll die neue Klinik in Betrieb gehen, kündigte Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt an. Gefördert vom Freistaat Thüringen entsteht an der Volkstedter Leite ein Klinikneubau im Umfang von etwa 33 Millionen Euro, der künftig die Klinik für Innere Medizin und die Klinik für Geriatrie beherbergen soll.

Der Neubau war notwendig geworden, da die Kosten für eine Sanierung des Altstandortes in der Jenaischen Straße um mehrere Millionen höher gelegen hätten. Das hatte eine Studie des Thüringer Sozialministeriums ergeben. Dennoch hält Geschäftsführer Hans Eberhardt am bisherigen Standort fest: „Wir erarbeiten ein Konzept für eine Nachnutzung, das zum Beispiel Möglichkeiten der Kurzzeit- und Tagespflege beinhalten kann.“

Im Vorfeld des Neubaus war ein europaweiter Architektenwettbewerb ausgeschrieben worden. Aus dem ging die Architektengruppe Eggert, Helk & Partner aus Stuttgart/Mellingen als Gewinner hervor.

Die Thüringen-Kliniken sind seit 2003 an den Standorten Saalfeld und Rudolstadt vertreten. Im Jahr 2005 wurde die Thüringen-Klinik Pößneck als eigenständige Tochter gegründet. Am Standort Rudolstadt hat sich die Klinik für Innere Medizin (Chefarzt: Privat-Dozent Dr. med. habil. Friedrich Meier) zu einem Schlaganfallzentrum spezialisiert. Die Geriatrische Klinik (Chefarzt: Dr. med. Burkhard Braun) betreut auf vier Stationen und in einer Tagesklinik vor allem ältere Patienten aus der Region sowie aus dem gesamten Bundesland

Einziger Gesellschafter der Thüringen-Kliniken ist der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Dessen Landrätin Marion Philipp ist zugleich Vorsitzende des Aufsichtsrates der Thüringen-Kliniken.

Geschäftsführer Hans Eberhardt und Landrätin Marion Philipp vermauern die Hülse im Grundstein - beobachtet von Heinz Franke, Leiter der Abteilung Gesundheit im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Jürgen Hundt und Michael Wilkins. In der Hülse befinden sich Dokumente vom Baugeschehen sowie ein Überblick über aktuelle politische Strukturen in der Welt, in Europa, in der Bundesrepublik, in Thüringen und im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Außerdem enthält die Hülse Ausgaben des "Klinik-Echos", der "Ostthüringer Zeitung", der Wochenzeitung "Die Zeit" und des Amtsblattes des Landkreises.

Gruppenbild am Grundstein (von links): Architekt Michael Wilkins, Jürgen Hundt, der Technische Leiter der Thüringen-Klinken, Chefarzt PD Dr. med. habil. Friedrich Meier, Pflegedienstleiterin Elke Voß, Geschäftsführer Hans Eberhardt, Prokuristin Manuela Faber und Chefarzt Dr. med. Burkhard Braun.

(12.09.2007, Stephan Breidt)


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www.thueringen-kliniken.de