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Juli 2007


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Umbau des früheren Ambulanzflügels am
Klinikstandort Saalfeld

Saalfeld. Von außen bestimmen Gerüste und Planen das Bild, von innen sind die Geräusche von Hämmern und Bohrern zu hören – der so genannte Ambulanzflügel der Thüringen-Kliniken in Saalfeld wird derzeit umgebaut. Über den Stand der Arbeiten sowie die sich daraus ergebenden künftigen Strukturen der Klinik informierten Geschäftsführer Hans Eberhardt und Jürgen Hundt, der Technische Leiter: „Dieses Bauvorhaben als Einzelfördermaßnahme des Freistaates Thüringen ist in zwei Bauabschnitte gegliedert und umfasst neben dem Ambulanz- auch den früheren OP-Flügel.

In einem ersten Schritt entstehen bis zum September kommenden Jahres  im ersten Obergeschoss des „Ambulanzflügels“ eine neue Station der Medizinischen Klinik mit bis zu 20 Betten, eine Kinderstation in der zweiten Etage mit etwa 20 Betten sowie eine Station der Urologischen Klinik mit etwa 30 Betten im vierten Obergeschoss. In der dritten Etage beginnen die Neubauten für den Kreißsaal mit einer Erweiterung des bisherigen räumlichen Angebotes sowie der Wochenstation, die zusätzliche Patientenzimmer in dem Bereich erhält.

Hans Eberhardt verwies darauf, dass es sich nicht um Erweiterungen der Bettenzahlen handele, sondern um Umzüge innerhalb der Klinik. „Wir bilden Einheiten auf einer Ebene mit kurzen Wegen für Patienten und Mitarbeiter“, sagte er. So ergebe sich perspektivisch zum Beispiel eine Verdichtung der Medizinischen Klinik in der ersten, der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in der dritten und der Urologischen Klinik in der vierten Etage dieses Klinikteils.

Aufnehmen wird diese Planung auch der zweite Bauabschnitt im so genannten OP-Flügel, in dem ab 2009 die zentralen Endoskopie-Abteilung der Medizinischen Klinik, die Neonatologische Station der Kinderklinik sowie die Urologische Funktionsdiagnostik neue Räumlichkeiten beziehen.

Möglich geworden sind diese Maßnahmen letztlich durch den Neubau des OP- und Funktionstraktes. Nach dessen Inbetriebnahme im Oktober 2003 war der Weg frei für die Erweiterung einzelner Kliniken, die freigezogene Flächen im Hauptgebäude nutzen. „Alle Arbeiten verbessern die Behandlungsqualität in den Thüringen-Kliniken und kommen damit unseren Patienten zugute“, sind sich Hans Eberhardt und Jürgen Hundt einig.

Die Gesamtkosten liegen bei etwa zwölf Millionen Euro.

(27.07.2007, Stephan Breidt)


Im „co.med Gesundheitshotel“ funkeln die Sterne

Saalfeld. Seit dem gestrigen Abend trägt das „co.med Gesundheitshotel“ an den Thüringen-Kliniken vier Sterne. Die Klassifizierung wurde nach den Richtlinien des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) vorgenommen, nach der das im Oktober vergangenen Jahres eröffnete Hotel die Bedingungen für die Vier-Sterne-Kategorie erfüllte. Dirk Ellinger, Geschäftsführer des DEHOGA Thüringen, nahm die Klassifizierung selbst vor und erklärte, dass das Hotel die Anforderungen mehr als erfüllte. Vorgeschrieben seien nach dem entsprechenden Bewertungskatalog für die Kategorie mindestens 380 Punkte; das co.med. Gesundheitshotel erreichte 455.

Hans Eberhardt, Geschäftsführer des Hotels und der Thüringen-Kliniken zeigte sich hocherfreut: „Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis der Klassifizierung und sehen es auch als Herausforderung an alle Mitarbeiter, motiviert und mit einem ausgezeichneten Service unseren Gästen gegenüberzutreten.“

Nach dem Kriterienkatalog der Deutschen Hotelklassifizierung steht die Kategorie „Vier Sterne – First Class“ für eine Unterkunft für gehobene Ansprüche. Die erfüllt das Saalfelder Haus – und konnte mit dem angeschlossenen „co.med Medical Wellness-Zentrum“ noch einmal punkten,

Das „co.med Gesundheitshotel“ gehört zu den drei Häusern im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, die durch den DEHOGA zertifiziert und mit vier Sternen ausgezeichnet wurden. Insgesamt hat der Branchenverband im Landkreis 14 Häuser klassifiziert, im gesamten Freistaat sind es derzeit 242.

Im vergangenen Jahr wurde das „co.med Gesundheitshotel“ im neuen Gesundheitszentrum und Ärztehaus am Klinikstandort Saalfeld eröffnet. Es verfügt über 16 Einzel- und Doppelzimmer sowie drei Juniorsuiten. Das Restaurant vereint Thüringer Gastlichkeit mit modern interpretierter leichter Küche.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des „co.med Gesundheitshotel“ zu finden: www.co-med.eu.

Vier Sterne erhielt Geschäftsführer Hans Eberhardt (zweiter von links) am gestrigen Abend für sein co.med „Gesundheitshotel“. Es ist damit das einzige Vier-Sterne-Haus in Saalfeld. Die Ehrung nahm Dirk Ellinger vom DEHOGA (rechts) vor, der sich mit Hotelchef Steffen Eichhorn, seiner Stellvertreterin Daniela Kramer und Prokuristin Manuela Faber(von rechts) freute.
Foto: „co.med Gesundheitshotel“ Saalfeld

(24.07.2007, Stephan Breidt)


Stickstoffbehandlung rettet den kleinen Anton

Saalfeld. Die erstmals in den Thüringen-Kliniken praktizierte Stickstoffbehandlung rettete dem kleinen Anton das Leben. Der Junge war mit dem sehr seltenen PFC-Syndrom zur Welt gekommen. Bei dieser Erkrankung hat sich die kindliche Atmung nicht von der Fruchtblase auf das Leben in der Außenwelt eingestellt, es kommt zu einer lebensbedrohlichen Situation: Die Lungen erhalten zu wenig Blut, damit der Körper und die Organe zu wenig Sauerstoff.

Antons Zustand verschlechterte nach der Geburt rapide. „Die Sauerstoffsättigung von Antons Blut lag trotz der Gabe von 100 Prozent Sauerstoff nur bei 85 Prozent“, erinnert sich Dr. med. Dirk Wetzel. Der Leitende Oberarzt der Neonatologie betreute die gesamte Behandlung. Dabei wird reiner Stickstoff dem Atemsystem des Kindes zugeführt, der kindlichen Lunge wird dann genügend Blut zum Gasaustausch im Körper zugeführt. „Nur durch diese Behandlung“, so Dr. Wetzel, „konnte eine fatale Entwicklung abgewendet werden.“ Allein eine Verlegung – ob mit dem Hubschrauber oder dem Rettungswagen – wäre für den kleinen Junge höchst riskant gewesen.

Insofern entschied sich das Team der Neonatologie in Saalfeld zu dieser besonderen Behandlung direkt vor Ort. Jährlich gibt es in Thüringen nur etwa drei bis fünf ähnliche Fälle. Vor diesem Hintergrund ist die mehrere tausend Euro teure Behandlung entsprechend selten.

Anton kam die fachliche Kompetenz der Neonatologen in Saalfeld zugute. Erst in diesem Jahr war der Abteilung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin als Perinatalzentrum des Levels zwei eingestuft worden. „Uns ermöglicht diese Einstufung, die direkt unter dem universitären Niveau liegt, die flächendeckende Versorgung von jungen Patienten mit einem hohen Risiko.“ Oberarzt Dr. med. Dirk Wetzel ist stolz auf den Erfolg seines Teams, das seit 1993 durchschnittlich 182 Neugeborene pro Jahr behandelte, 2006 allein 208. Etwa fünf Prozent der kleinen Patienten hatten ein Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm.

Zu den Besonderheiten der Neonatologie in Saalfeld gehört neben dem Einsatz von zwei neonatologischen Fachärzten und vier neonatologisch erfahrenen Kinderärzten sowie Kinderkrankenschwestern mit langjähriger Erfahrung im Umgang mit kranken Neugeborenen auch ein neonatologischer Abholdienst mit einer 24-Stunden-Bereitschaft. Die Station – die derzeit noch in einem Rundbau im südlichen Klinikteil befindet – verfügt über fünf Intensivtherapieplätze und unterzieht sich strengen Qualitätskriterien. Perspektivisch ist ein Umzug in neue Räumlichkeiten in der Nachbarschaft des Kreißsaales geplant.

Dem kleinen Anton geht es heute, knapp sieben Monate später, gut. Er ist für sein Alter gut entwickelt, berichtete Dr. Wetzel vor wenigen Tagen den glücklichen Eltern nach einem Besuch in der Thüringen-Klinik.

Vor wenigen Tagen besuchte Anton die Ärzte und Schwestern der Neonatologie.

(19.07.2007, Stephan Breidt)


„co.med“ im Thüringen-Journal

Saalfeld. Ein Team des Mitteldeutschen Rundfunks hat in dieser Woche im co.med Medical Wellness-Zentrum an den Thüringen-Kliniken einen Check up-Gast begleitet. Der Beitrag soll voraussichtlich am Sonntag, 15. Juli 2007, ab 19 Uhr, im Thüringen-Journals im mdr-Fernsehen ausgestrahlt werden.

(12.07.2007, Stephan Breidt)


Nachnutzung für Standort Rudolstadt

Rudolstadt. Die Thüringen-Kliniken wollen den Altstandort Rudolstadt weiter nutzen. Dies erklärte in dieser Woche Hans Eberhardt. Der Geschäftsführer skizzierte die Planungen für das Jahr 2009, wenn die Klink für Innere Medizin und die Geriatrische Klinik sowie alle angeschlossenen Bereiche von der Jenaischen Straße in den Neubau an der Volkstedter Leite ziehen: „Wir wollen perspektivisch die Bausubstanz weitgehend erhalten und am bisherigen Klinikstandort betreutes Wohnen, Tages- und Kurzzeitpflege anbieten“, so Hans Eberhardt.

Zwischenzeitlich soll jedoch im Jahr 2009 die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin einziehen. Deren aus Modulen errichtetes Gebäude in Saalfeld werde abgetragen und durch einen monolithischen Neubau ersetzt. Danach erfolge der Rückzug nach Saalfeld.

Den Fortschritt der Arbeiten an der Volkstedter Leite lobte Hans Eberhardt als termin- und kostengerecht. Der Inbetriebnahme spätestens in der ersten Jahreshälfte 2009 stehe nichts im Weg.

Der Neubau war notwendig geworden, da die Kosten für eine Sanierung des Altstandortes in der Jenaischen Straße um mehrere Millionen höher gelegen hätten. Das hatte eine Studie des Thüringer Sozialministeriums ergeben. Insgesamt werden in Rudolstadt etwa 33 Millionen Euro investiert, davon sind etwa 1,5 Millionen Euro Eigenmittel der Thüringen-Kliniken.

Im Vorfeld des Neubaus war ein europaweiter Architektenwettbewerb ausgeschrieben worden. Aus dem ging die Architektengruppe Eggert, Helk & Partner aus Stuttgart/Mellingen als Gewinner hervor.

Die Thüringen-Kliniken sind seit 2003 an den Standorten Saalfeld und Rudolstadt vertreten. Im Jahr 2005 wurde die Thüringen-Klinik Pößneck als eigenständige Tochter gegründet.

(12.07.2007, Stephan Breidt)


Raum der Stille

Saalfeld. Wegen Baumaßnahmen ist der „Raum der Stille“ (Andachtsraum) in der Thüringen-Klinik in Saalfeld noch einmal vorübergehend verlegt worden. Er befindet sich für etwa ein Jahr gegenüber der Cafeteria im Erdgeschoss. Dieser Raum lädt Patienten, Angehörige und Mitarbeiter ein zur Stille, zur Meditation oder zum Gebet. Jeden Donnerstag ist wie bisher eine ökumenische Andacht um 19.00 Uhr.

(05.07.2007, Pfarrer Christian Sparsbrod, Klinikseelsorger)


Neue Ausstellung in Saalfeld

Saalfeld. „Detail-Welten“ – so ist die neue Ausstellung im Hauptfoyer der Thüringen-Klinik Saalfeld überschrieben. Die junge Künstlerin Linn Kroneck zeigt Fotografien. „Sie wählt unspektakuläre Details als Bildmotive und verselbständigt sie in ihren Fotografien zu Einzigartigem“, heißt es in der Einführung zur Ausstellung. „Ihre Fotografien lenken den Blick auf das scheinbar Banale, das voller Überraschungen steckt und unsere Fantasie beflügeln kann.“ So lädt die Studentin der Kunstpädagogik und Anglistik ein, in ihren faszinierenden Bildern Details zu entdecken.

Seit wenigen Tagen sind die "Detail-Welten" von Linn Kroneck in Saalfeld zu sehen.

(05.07.2007, Stephan Breidt)


Saalfelder Schmerztherapeutin im Expertenforum

Saalfeld. Leser fragen, Experten berichten aus ihren Erfahrungen – unter diesem Titel stand eine Aktion der oberfränkischen Tageszeitung „Frankenpost“ sowie weiterer Tageszeitungen Oberfrankens und Südthüringens. An diesem Expertenforum nahm Dr. med. Gabriele Itting, Fachärztin für Anästhesie an der Thüringen-Klinik Saalfeld, teil. Die Schmerztherapeutin beantwortete am Telefon Leserfragen zum Thema Schmerz. Dabei verwies Dr. Itting auch auf die Möglichkeiten der in vielen Orten bestehenden Schmerzambulanzen, in denen gemeinsam mit dem Patienten Therapiemöglichkeiten besprochen werden. Eine derartige Schmerzambulanz besteht auch am Standort Saalfeld der Thüringen-Kliniken.

(05.07.2007, Stephan Breidt)


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www.thueringen-kliniken.de