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Aktuelles
Mai 2007
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Tag der
offenen Tür
zur Einweihung des zentralen Eingangsgebäudes an der
Thüringen-Klinik Pößneck
Pößneck. Sonnabend, 9. Juni 2007, ab 10 Uhr
Unser Programm für Sie:
• Geschicklichkeitsparcours & Bastelstraße
• Bewegungsübungen in der neuen Ambulanz für Physiotherapie
• Führungen durch den Neubau
• Vorstellen eines kompletten Intensivzimmers |
Nothilfetraining
• Informationsstände
• Informationen zum Baugeschehen
• Messung Blutzucker / Blutdruck
• Messung des Bauchumfangs mit individueller Beratung
• Essen/Trinken
Führungen durch den Neubau:
-> zentraler Empfang
-> Ambulanz für Physiotherapie
-> MVZ
-> Konferenzraum
-> Intensivstation mit Aufwachraum
-> Cafeteria
Patienten-Info-Gespräche im Konferenzraum:
10.30
„Leistungsspektrum der Inneren Medizin der Thüringen-Klinik
Pößneck“
Chefarzt Dr. med. Ralph Giese
10.50
„Hand- und Fußverletzungen. Möglichkeiten der ambulanten
Versorgung“
Oberarzt Dr. med. Andreas Themel
11.10
„Gut- und bösartige Erkrankungen des Dick- und Mastdarmes“
Chefarzt Dr. med. Michael Otto
11.30
„Diätenwahn“
Chefarzt Dr. med. Frieder G. Knebel
13.30
„Anleitung zum Herzinfarkt“
Chefarzt Dr. med. Frieder G. Knebel
13.50
„Behandlungsstrategien bei Schultererkrankungen und
Schulterverletzungen“
Chefarzt Dr. med. Thomas Weidermann
14.10
„Gut- und bösartige Erkrankungen des Dick- und Mastdarmes“
Chefarzt Dr. med. Michael Otto
14.30
„Leistungsspektrum der Inneren Medizin der Thüringen-Klinik
Pößneck“
Chefarzt Dr. med. Ralph Giese
14.50
„Demenz – Problem für pflegende Angehörige?“
Schwester Sylvia Sattler
(31.05.2007, Stephan Breidt)
Umleitung am
Klinikstandort Saalfeld
Saalfeld. Nach einer Information der
Straßenverkehrsbehörde der Stadt Saalfeld begann am 21. Mai
der grundhafte Ausbau der Straße Zum Eckardtsanger. Die
Arbeitsausführung erfolgt unter Vollsperrung in zwei
Bauabschnitten. Der erste Abschnitt erstreckt sich vom
Mittleren Boden bis Höhe Zufahrt Parkhaus und soll bis Ende
September 2007 fertiggestellt sein. Die Freigabe des sich
anschließenden zweiten Abschnitts, bis zum Brendelsgarten, ist
für Ende Dezember 2007 vorgesehen.
Eine Umleitung zum Parkhaus der Thüringen-Kliniken sowie zum
Brendelsgarten, zum Wachserzweg und zum Fürstenhuther Stollen
ist aus Richtung Rainweg über den ehemaligen Parkplatz und
Wirtschaftshof der Thüringen-Klinik ausgeschildert. „Die
genannte Überfahrt kann gegenläufig genutzt werden“, so die
Stadtverwaltung.
Für Fußgänger ist der Baubereich während der gesamten Bauzeit
nicht passierbar. Für sie steht ein Notweg über das
Klinikgelände zur Verfügung.
(21.05.2007, Stephan Breidt)
Neue Struktur der
Saalfelder Notfallaufnahme
Presseinformation vom 14. Mai 2007
Saalfeld. Seit Mai 2007 ist die Behandlungsstruktur der
Notaufnahme der Thüringen-Kliniken am Standort Saalfeld neu
geregelt. Der erste Eindruck ist entscheidend. „Wenn sich der
Patient in der Notaufnahme nicht betreut fühlt, kann dieses
Gefühl später selbst durch beste Pflege und ärztliche
Betreuung nur mühsam revidiert werden“, sagt Oberarzt
Dipl.-Med. Klaus Merkel als neuer ärztlicher Leiter der
Einrichtung, in der pro Monat zwischen 2.500 und 2.900
Patienten, das sind etwa 30.000 Patienten pro Jahr,
notfallmäßig betreut werden. Im Gespräch erläutert er die
Aufgabe und die Struktur der Notfallaufnahme.

Was ist ein Notfallpatient?
Oberarzt Dipl.-Med. Klaus Merkel: Das sind Patienten, die in
Folge von Unfällen schwere Verletzungen erlitten, eine
lebensbedrohliche Erkrankung oder eine Vergiftung erfahren
haben sowie Patienten mit schwerwiegenden psychischen
Akutbelastungen. Das heißt, im erweiterten Sinne sind dies
Patienten, bei denen Gefahr für Leib und Leben besteht.
Wie ist die Notaufnahme aufgebaut?
Oberarzt Dipl.-Med. Klaus Merkel: Die interdisziplinäre
Notaufnahme ist in zwei Aufnahmebereiche unterteilt: eine so
genannte Liegendeinfahrt für Patienten, die durch
Krankentransport und Rettungsdienst eingewiesen werden sowie
einen Bereich für selbstständig gehende Patienten. In der
Notaufnahme befinden sich Behandlungsräume, ein aseptischer
und septischer Eingriffsraum sowie ein so genannter
Schockraum.
Dieser Schockraum ist der Anlaufpunkt für wen?
Oberarzt Dipl.-Med. Klaus Merkel: Im Schockraum werden schwer-
und lebensbedrohlich beeinträchtigte Patienten unmittelbar
nach dem Eintreffen mit dem Rettungswagen oder Hubschrauber
untersucht und kreislaufstabilisiert. Im Schockraum werden
alle für die Untersuchung und Aufrechterhaltung der
Vitalfunktionen notwendigen medizinischen Geräte vorgehalten,
wie Röntgen, Ultraschall, Narkosemöglichkeit, Monitoring. Es
wird hier das Prinzip „der Arzt kommt zum Patienten“
verwirklicht.. Somit erreichen wir kürzeste Diagnosezeiten,
die wiederum zu einer optimierten Behandlung und
schnellstmöglichen Einleitung der Therapie führen.
Wie ist die Behandlung der Patienten grundsätzlich
organisiert?
Oberarzt Dipl.-Med. Klaus Merkel: Die Notaufnahme ist rund um
die Uhr arbeitsfähig. Die Notfallbehandlung erfolgt im
versetzten Dienstsystem wochentags von 7 bis 20 Uhr durch
eigenständige Ärzte der Fachrichtungen Chirurgie,
Unfallchirurgie/Orthopädie, Innere Medizin sowie durch
Konsilarärzte zum Beispiel der Kindermedizin,
Neurologie/Psychiatrie sowie aller in den Thüringen-Kliniken
vertreten Fachgebiete. An Sonn- und Feiertagen sind die in der
Notfallaufnahme eingesetzten eigenständigen Ärzte zwischen 8
und 18 Uhr im Dienst. In der restlichen Zeit des Tages
übernimmt die in der Klinik vorhandene Dienstmannschaft
ärztlicherseits die Betreuung. Es muss besonders herausgehoben
werden, dass die Patienten nicht unbedingt in der Reihenfolge
ihres Eintreffens, sondern nach Dringlichkeit und Schwere der
Verletzung oder Erkrankung behandelt werden.
Wurde durch die Neuorganisation die immer wieder beklagte
lange Wartezeit reduziert?
Oberarzt Dipl.-Med. Klaus Merkel: Durch die Neuorganisation
ist die ständige Präsenz der ärztlichen Mitarbeiter erhöht
worden und damit eine wesentlich verbesserte Kontinuität
erreicht. Natürlich steht auch in einer Notaufnahme nur ein
begrenztes ärztliches und pflegerisches Personal zur
Verfügung, so dass nur durch die Optimierung der Behandlung
eine Verkürzung der Wartezeiten erreicht werden kann und wird.
Trotzdem wird es weiterhin Wartezeiten geben. Diese ergeben
sich einerseits automatisch aus dem Vorhandensein von
schwerstbetroffenen Patienten, die die Behandler binden und
andererseits indirekt durch Patienten, bei denen keine
ersichtliche Notfallsituation vorliegt und die die Notaufnahme
lediglich zur zeitlich gerade gut passenden Abklärung schon
längere Zeit bestehender Beschwerden nutzen wollen. Im
Interesse aller Beteiligten bitten wir die Patienten darum, zu
prüfen, ob die jeweilige nicht akute Problematik dem Hausarzt
angetragen werden sollte.
Was sollten ambulante Patienten darüber hinaus beachten?
Oberarzt Dipl.-Med. Klaus Merkel: Wir weisen die Patienten
darauf hin, dass sich der Behandlung in der Notfallaufnahme
ein stationärer Aufenthalt anschließen kann. Außerdem erklären
wir schon während der Anmeldung allen Patienten, dass die
Notfallaufnahme keine Rezepte und so genannte
„Krankschreibungen“ ausstellen darf. Das ist dem
niedergelassenen Arzt vorbehalten.
In Saalfeld haben wir das im vergangenen halben Jahr
vereinzelt praktiziert und hier sehr gut mit den
niedergelassenen Kollegen zusammengearbeitet.
Ist nicht bereits die Einbeziehung des niedergelassenen
Arztes in die Notfallbehandlung vorgesehen?
Oberarzt Dipl.-Med. Klaus Merkel: Die Einbeziehung des so
genannten KV-Notdienstes in die Räume der Notaufnahme der
Thüringen-Kliniken in Saalfeld war bereits geplant, ist auch
kurzfristig praktiziert worden. Dies kann unserer Meinung nach
auf jeden Fall zu einer Optimierung der Behandlung und
Verkürzung der Wartezeiten in der Notaufnahme führen, da eben
diese Patienten, deren Beschwerden nicht mit einer vitalen
Bedrohung einhergehen und einer sofortigen stationären
Behandlung bedürfen, ambulant durch den KV-Notdienst behandelt
werden können. Ich betone es noch einmal: Dieser ist
ausschließlich berechtigt, der angesprochenen Patientengruppe
Rezepte oder Arbeits-unfähigkeitsbescheinigungen auszustellen.
Die Thüringen-Kliniken – und das kann ich hier für alle
Bereiche sagen – bedauern die Entscheidung der KV-Kreisstelle,
diesen Notdienst nicht in unseren Räumen anzubieten. In
anderen Regionen wird dieser Notdienst der Niedergelassenen
bereits erfolgreich in der jeweiligen Klinik angeboten.
Denken die Thüringen-Kliniken über die Beantragung einer
KV-Ermächtigung der Notfallaufnahme nach, um dann auch zum
Beispiel Rezepte ausstellen zu können?
Oberarzt Dipl.-Med. Klaus Merkel: Sicherlich gibt es derartige
Überlegungen. Aber ich möchte noch einmal betonen, dass wir
uns eine Lösung gemeinsam mit der Kreisstelle der
Kassenärztlichen Vereinigung gewünscht hätten.
(15.05.2007, Stephan Breidt)
Anonyme Geburten
auch in den Thüringen-Kliniken möglich
Saalfeld. Die Thüringen-Kliniken gehören mit der
geburtshilflichen Abteilung in Saalfeld zu den Einrichtungen
im Freistaat Thüringen, in denen anonyme Geburten durchgeführt
werden. Schwangere Frauen haben die Möglichkeit, im Saalfelder
Kreißsaal anonym zu entbinden und nach der Geburt die Klinik
zu verlassen. Die Kosten trägt in diesem Falle die Thüringer
Stiftung „Hilfe für schwangere Frauen und Familien in Not“.
Erst wenn die Frau die Klinik verlassen hat, informiert das
Kreißsaalteam das zuständige Jugendamt, das sich anschließend
um die so genannte Inobhutnahme des Kindes kümmert. Die
Anonymität der Mutter ist in jedem Fall gewahrt. Nach der
Geburt erhält die Frau eine persönliche PIN, mit der sie sich
jederzeit gegenüber den Thüringen-Kliniken als Mutter des
Kindes identifizieren kann.
Die Thüringen-Kliniken werden – wie auch andere Kliniken in
der Bundesrepublik – keine detaillierten Zahlen
veröffentlichen.
Derzeit prüfen die Thüringen-Kliniken die Einrichtung einer so
genannten Babyklappe. An einem von außen zugänglichen Ort –
einer Art Fenster – können Mütter ihr Neugeborenes ablegen.
Nach einer kurzen Zeitspanne wird ein Team aus Neonatologen,
Kinderkrankenschwestern und Hebammen informiert, um das Kind
in Obhut zu nehmen. Vergleichbare Einrichtungen gibt es im
gesamten Bundesgebiet, so auch in Erfurt.
(07.05.2007, Stephan Breidt)
Arbeitskreis Onkologie thematisiert Pilzinfektionen
Saalfeld. „Im Zuge der weltweit rasanten und
dramatischen Zunahme von Infektionskrankheiten spielen auch
Pilzinfektionen eine große Rolle.“ Zu dieser Einschätzung
kommt Dr. med. Klaus Fenchel, Chefarzt der Medizinischen
Klinik. Er lädt deshalb zur nächsten Sitzung des
Arbeitskreises Onkologie Saalebogen (AOS) ein, der „neue
Möglichkeiten der antimykotischen Prophylaxe und Therapie“
vorstellen wird. Privat-Dozent Dr. med. Ulrich Schuler,
Oberarzt am Universitätsklinikum „Carl Gustav Carus“ Dresden,
wird interessante Einblicke in die aktuellen Entwicklung
geben.
Beginn dieser Veranstaltung am 14. Mai (Montag) ist um 19 Uhr
im Hotel „Tanne“ in Saalfeld.
Im Arbeitskreis Onkologie Saalebogen haben sich Mediziner der
Region zusammengeschlossen, die sich mit onkologischen
Behandlungen und Therapien beschäftigen.
Die Anrechnung der Veranstaltung auf das
Fortbildungszertifikat ist beantragt.
(02.05.2007, Stephan Breidt)
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