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Aktuelles

März 2007


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Internistische Fortbildung: Immunglobuline

Saalfeld. Die nächste internistische Weiterbildung der Medizinischen Klinik Saalfeld wird sich mit dem Thema „Immunglobuline“ beschäftigen. Der Referent des Abends ist Dr. med. Klaus Fenchel, Chefarzt der Medizinischen Klinik. Beginn dieser Weiterbildung am Mittwoch, 11. April 2007, im Saalfelder Hotel „Tanne“ ist um 19 Uhr. Weitere Informationen sind im Sekretariat der Medizinischen Klinik erhältlich: Telefon (0 36 71) 54-14 00, Mail: blinke@thueringen-kliniken.de.

(30.03.2007, Stephan Breidt)


Aktuelle Aspekte der Ernährung von
Neugeborenen und Säuglingen

Saalfeld. Eine angeregte Diskussion zum Thema „Aktuelle Aspekte der Ernährung von Neugeborenen und Säuglingen“ war der Abschluss einer Fortbildungsveranstaltung in Saalfeld. Dr. med. Lutz Hempel, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, hatte die niedergelassenen Kinderärzte der Region, die Pädiater seiner Klinik sowie Hebammen und Schwestern der Thüringen-Kliniken eingeladen.

„Wir sind Stillfans“ – dies ist nicht nur eine Aussage, die ist eine tägliche Verpflichtung in der Saalfelder Klinik: Stillen ist praktisch, Muttermilch die optimale Ernährung, Stillen ist preiswert, gestillte Kinder werden weniger häufig krank, Stillen ist natürlich – diese und viele weitere Argumente wurden als zentrale Aussagen in der Fortbildung diskutiert. Vor diesem Hintergrund lautete eine der Fragen des Abends: Kann eine künstliche Nahrung dieses von der Natur vorgegebene hohe Niveau der Müttermilch überhaupt erreichen?

Einig ist sich das gesamte Fachpersonal darüber, dass Stillen an erster Stelle stehen muss und soll. Ebenso herrschte Einigkeit darüber, dass – soweit Stillen nicht möglich ist – eine Anfangs-(PRE -)Nahrung unbedingt eingesetzt wird. Eindeutig erging ein Appell an die Industrie, doch wesentlich besser als bisher dafür zu sorgen, dass die Anfangsnahrung, die der Muttermilch am nächsten kommt, auf keinen Fall die teuerste innerhalb der Nahrungskette sein sollte. Dies verführe junge Eltern immer wieder dazu, zu einer Folgenahrung zu greifen. Diese werde jedoch vom Neugeborenen nicht gut vertragen und könne zu Problemen für den kindlichen Darm führen.

Ebenfalls sehr eindeutig erging unser Wunsch an die Industrie, dass eine Nahrung, die Stärke zum Inhalt hat, nicht als „vom ersten Fläschchen an“ beworben werden sollte. Dies suggeriere, der Säugling kann es von Anfang an trinken.

Einig sind sich ebenfalls alle, dass Muttermilch, die supplementiert wird, beziehungsweise Frühgeborenennahrung unverzichtbar sind für die optimale Entwicklung eines Frühgeborenen. Diese Kinder benötigen eine sehr hohe Energiezufuhr.

(20.03.2007, Stephan Breidt)


Onkologe der Uniklinik Regensburg
spricht in Saalfeld

Saalfeld. Über innovative Verfahren zur Behandlung bösartiger Tumoren wird Professor Dr. med. Albrecht Reichle von der Abteilung Hämatologie/Onkologie an der Universitätsklinik Regensburg berichten. Im Rahmen eines Treffens des Arbeitskreises Onkologie Saalebogen (AOS) wird er vor allem die so genannte anti-inflammatorische Therapie bei soliden Tumoren vorstellen sowie einen Ausblick auf die Vorteile in der Lebensqualität der Patienten geben. Professor Dr. Reichle hat in den vergangenen zehn Jahren entsprechende Studien begleitet und geleitet.

Beginn dieser Veranstaltung am 16. April (Dienstag) ist um 19 Uhr im Hotel „Tanne“ in Saalfeld.

Im Arbeitskreis Onkologie Saalebogen haben sich Mediziner der Region zusammengeschlossen, die sich mit onkologischen Behandlungen und Therapien beschäftigen.

(19.03.2007, Stephan Breidt)


Heike Springsholz ausgezeichnet

Saalfeld. Stationäre Patienten der Thüringen-Kliniken werden künftig bereits zum Zeitpunkt der Entlassung mit notwendigen Heil- und Hilfsmitteln wie z. B. Kompressionsstrümpfen bei entsprechender Indikation ausgestattet. Hierfür stellt die Klinik ein Heil- und Hilfsmittelrezept aus, die Wiederbeschaffung wird über ein Sanitätshaus veranlasst.
 
Die bisher teilweise gebräuchliche Mitgabe klinikeigener Strümpfe soll nun nicht mehr möglich sein. Mit diesem Vorschlag überzeugte Schwester Heike Springsholz von der Station Unfallchirurgie die Geschäftsleitung und gewann damit im Innerbetrieblichen Vorschlagswesen (IBV).
 
„Ihr Vorschlag, welcher der beste der im Jahr 2006 eingegangenen 16 Verbesserungsvorschläge war, bringt auch eine erhebliche wirtschaftliche Wirkung für unser Haus“, urteilte Prokuristin Manuela Faber. Sie übergab Schwester Heike als Anerkennung einen Gutschein des co.med Medical Wellness-Zentrums.
 
Das Innerbetriebliche Vorschlagswesen war vor anderthalb Jahren auf Vorschlag der Pflegedienstleitung und des Qualitätsmanagements in den Thüringen-Kliniken eingeführt worden und wird durch das Qualitätsmanagement laufend begleitet und koordiniert.




Prokuristin Manuela Faber (links) mit Simone Erler vom Qualitätsmanagement (rechts) bei der Auszeichnung von Heike Springsholz.

(19.03.2007, Stephan Breidt)


Internistische Fortbildung mit
Professor Dr. Haberbosch

Saalfeld. Als der entscheidende Risikofaktor für koronare Herzkrankheiten gilt das metabolische Syndrom. Wenn Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechsel-störungen und Insulinresistenz zusammenkommen, spricht man vom „tödlichen Quartett“ oder eben vom metabolischen Syndrom. „Jede Erkrankung an sich stellt bereits ein hohes Risiko zum Beispiel für Gefäßerkrankungen dar, in der Kombination potenziert sich dieses Risiko noch einmal deutlich“, informierte Dr. med. Klaus Fenchel, Chefarzt der Medizinischen Klinik der Thüringen-Kliniken. Er hat das metabolische Syndrom zum Thema einer internistischen Fortbildung gemacht, die am Mittwoch, 21. März 2007, 19 Uhr im Saalfelder Hotel „Tanne“ beginnt.

Als Gesprächspartner konnte Professor Dr. med. Werner Haberbosch vom Zentralklinikum Suhl gewonnen werden, der kompetente Ratschläge und Tipps zu dem Problem geben wird. Die Fortbildung richtet sich an Ärzte aller Fachrichtungen in der Region.

Weitere Informationen sind im Sekretariat der Medizinischen Klinik Saalfeld, Telefon: 03671 54-1400, erhältlich.

(15.03.2007, Stephan Breidt)


Seminarangebot im Saalfelder Gesundheitshotel: „Dem Burnout Grenzen setzen“

Saalfeld. Auf die Dauer ist es riskant, mit extremem Energieeinsatz und beschleunigt den Arbeitsalltag zu gestalten, zumal wenn die Arbeit nicht deutlich und verbindlich vom Privatleben abgegrenzt ist. Körper und Seele des Menschen wehren sich dann. Es kommt zunächst zu psychosomatischen Beschwerden mit seelischen Verstimmungen und schließlich zu einem „plötzlichen“ Zusammenbruch von Körper oder Seele als Zeichen des vollkommenen Ausgebranntseins.

Der Hebammenlandesverband Thüringen e.V. bietet im Gesundheitshotel co.med am 21. und 22. April 2007 ein Seminar an, das „Energie- und Zeitmanagement: Dem Burnout Grenzen setzen“ überschrieben ist. Die Referentin Simone Kirchner ist Diplom-Psychologin und Lehrerin für Hebammenwesen.

Das Seminar zielt auf Prävention. Behutsam wird zunächst eine Bestandaufnahme gemacht, in deren Mittelpunkt der eigene Umgang mit Energie und Zeit steht. Hierfür werden geeignete therapeutische Methoden der Selbstreflexion eingesetzt. Über die Vermittlung eines Phasenmodells des Burnout-Ablaufs, lernen die Teilnehmerinnen das frühzeitige Erkennen der spezifischen Ablaufsymptome.

Am Ende des Seminars sollen die Teilnehmer die Warnzeichen von Körper, Seele, Denken und Verhalten kennen und für sich deutlich wahrnehmen können, wo ihre persönlichen Grenzen liegen. Die Hebammen sollen Ideen zur entlastenden Lebensgestaltung aus dem Seminar mitnehmen.

Informationen zu dem Seminar sind erhältlich bei Hebamme Carmen Ilg, Telefon: 03671 54-1520, e-Mail: cilg@thueringen-kliniken.de.

(15.03.2007, Stephan Breidt)


Informationsnachmittage in Pößneck und Rudolstadt

Ein „Forum für Patienten und Gesundheitsbewusste in Sachen Diabetes“ bot am Mittwoch die Thüringen-Klinik Rudolstadt. Im Rahmen der 15. Thüringer Gesundheitswoche und unter dem Motto „Dem Diabetes die Rote Karte!“ wurden individuelle Gespräch sowie das Erstellen eines persönlichen Risikoprofils angeboten.

Drei Fachvorträge rund um das Thema „Diabetes mellitus“, eine Duplexkontrolle durch Chefarzt Dr. med. Ralph Giese und eine Reihe an Informationsmöglichkeiten hatte die Thüringen-Klinik Pößneck am Mittwoch für Interessierte vorbereitet. Von diesem Angebot machten viele Gäste Gebrauch; vor allem die drei Vorträge waren bestens besucht.

(15.03.2007, Stephan Breidt)


MVZ der Thüringen-Kliniken wird größer

Pößneck. In seiner gestrigen Sitzung hat der Zulassungsausschusses bei der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen in Weimar der Erweiterung des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) der Thüringen-Kliniken am Standort Pößneck zugestimmt. Demnach werden ab April 2007 vier Fachrichtungen im MVZ vertreten sein.

Die neue Struktur des MVZ sieht in Pößneck diese Fachrichtungen vor:

1. Praxis für Haut- und Geschlechtskrankheiten / Allergologie
    Dr. med. Maria Minkus

2. Praxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
    Dr. med. Christine Schwarzer
    (als Nachfolgerin von Dr. med. Ingo Langer, der seine Tätigkeit zum 31. März 2007
    beendet)

3. Psychiatrische Praxis
    Sylvia Messerschmidt

4. Praxis für Kinder- und Jugendmedizin
    Prof. Dr. med. Bernhard Maak.

Die Praxen für Psychiatrie sowie für Kinder- und Jugendmedizin sind bereits seit Mitte vergangenen Jahres im MVZ in der Bahnhofstraße 19 tätig. Ursprünglich hatten die Thüringen-Kliniken vorgesehen, diese Betriebsstätte neben einer neuen direkt an der Klinik beizubehalten. Allerdings sprachen – wie sich jüngst ergab – Gründe des Kassenarztrechts dagegen.

Vor allem mit der Besetzung der seit längerer Zeit vakanten Hautarztstelle wollen die Thüringen-Kliniken mit ihrem MVZ eine Versorgungslücke in der Region schließen. Selbstverständlich bietet das MVZ in direkter Anbindung an die Klinik erhebliche Vorteile für Patientinnen und Patienten, räumte die Geschäftsleitung ein. Gleichzeitig verwies Geschäftsführer Hans Eberhardt darauf, dass das MVZ unter den gesetzlichen Vorschriften der Vertragsärzte gemeinsam mit den Kassenärzten agiert – auch wenn das Zentrum eine eigene Rechtsform besitzt: „Uns geht es in erster Linie darum, die ambulante medizinische Versorgung sicherzustellen“, sagte er.

Mit den vier Fachrichtungen am Standort Pößneck gehört des Medizinische Versorgungszentrum der Thüringen-Kliniken zu den größten in Thüringen.

(14.03.2007, Stephan Breidt)


42. Saalfelder Gespräch: „Aktuelle orthopädische Behandlungsverfahren am Hüft- und Kniegelenk“

Saalfeld. Mit aktuellen Behandlungsverfahren am Hüft- und Kniegelenk wird sich das 42. Saalfelder Gespräch am kommenden Mittwoch auseinandersetzen. Im Mittelpunkt steht der so genannte Oberflächengleitlagerersatz mit einem Fokus auf junge Patienten. „Bei zunehmenden Anforderungen an die körperliche Belastbarkeit, zum Teil auch Sporttauglichkeit, ist bei einem immer größeren Kreis von jungen Patientinnen und Patienten der endoprothetische Gelenkersatz im Hüft- und Kniegelenkbereich gefordert“, sagte Dr. med. Reinhard Heerdegen, Chefarzt der Orthopädischen Klinik Saalfeld und Organisator dieses Saalfelder Gespräches in den Thüringen-Kliniken. So wurden in den vergangenen Jahrzehnten zum Beispiel die eingesetzten Materialien zunehmend verbessert.

Eine besondere Bedeutung kommt jüngst den Navigationsverfahren in der Hüft- und Knieendoprothetik zu. Diese können beim manuellen Implantieren der Prothese durch den Operateur hilfreich sein. In Saalfeld wird dieses Verfahren seit einiger Zeit angewandt. Ergebnisse werden an dem Abend auch vorgestellt.

Beginn des 42. Saalfelder Gespräches ist um 18 Uhr im Restaurant Saalfeld der Thüringen-Kliniken. Die Reihe der „Saalfelder Gespräche“ wendet sich an niedergelassene Ärzte in der Region sowie an interessierte Mediziner benachbarter Kliniken.

(08.03.2007, Stephan Breidt)


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