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Aktuelles

Januar 2007


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Initiative „Willkommen Baby“
soll Frühgeburtenrate senken

Saalfeld. In Thüringen kommen noch immer viele Babys zu früh auf die Welt. Alarmierend ist auch, dass der Anteil von Geburten vor der 32. Schwangerschaftswoche leicht angestiegen ist. Etwa 60 Prozent dieser sehr kleinen Frühgeborenen haben lebenslange körperliche und auch psychische Störungen. Die DAK will jetzt die Frühgeburtenrate in Thüringen durch eine verbesserte Schwangerschafts-vorsorge senken, indem die Risiken frühzeitig erkannt und behandelt werden. Dazu hat die Krankenkasse einen exklusiven Vertrag „Willkommen Baby“ mit den Thüringen-Kliniken abgeschlossen.

Beide Vertragspartner begrüßten am Rande der Unterzeichnung in den Thüringen-Kliniken die deutlich reduzierten Schnittstellen zwischen ambulantem und stationären Bereich durch eine verbesserte Kommunikation: "Diese Zusammenarbeit der Sektoren verbessert das Behandlungsergebnis zugunsten der schwangeren Frauen." „Eines unserer wichtigsten Ziele ist die Senkung der Frühgeburtenrate in Verbindung mit einer verbesserten Information für die Schwangeren", erklärten Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt und Jörg Vollmer, Bezirksgeschäftsstellenleiter der DAK in Saalfeld.

Durch die Teilnahme am Versorgungsvertrag „Willkommen Baby“ erhalten die Versicherten ausführliche Informationen über ihre individuellen Risikofaktoren. In einem Päckchen der DAK erhält die teilnehmende Schwangere Care-Plan-Testhandschuhe. Die werdende Mutter sollte damit regelmäßig selbst den ph-Wert der Scheide messen. Ein saures Scheidenmilieu verhindert lokale Infektionen und senkt damit die Wahrscheinlichkeit vorzeitiger Wehen. Darüber hinaus erhalten die Schwangeren durch den Vertrag eine zusätzliche Ultraschalldiagnostik, um frühzeitig Entwicklungsstörungen beim ungeborenen Kind zu erkennen.

Um eine verbesserte Nachsorge gewährleisten zu können, sieht dieser Vertrag zusätzlich zu den Erstuntersuchungen eines Neugeborenen ein spezielles Screening-Programm vor. Im Rahmen des Vorsorgeprogramms zur Vermeidung des plötzlichen Kindstods erhält jedes bei der DAK versicherte Neugeborene einen Babyschlafsack.

Der am 1. Februar 2007 in Kraft tretende Vertrag stärkt die Zusammenarbeit des ambulanten und stationären Sektors. Deshalb gibt es künftig noch engere Abstimmungen zwischen der Klinik und den niedergelassenen Frauenärzten. Der Vertrag sichert eine gemeinsame, kontinuierliche Qualitätssicherung in Form von Fortbildungsveranstaltungen und Qualitätszirkeln zu den Themen "Frühgeburtenvermeidung", sowie "Postnatale Betreuung von Neugeborenen" zu, an dem die niedergelassenen Gynäkologen und die Thüringen-Kliniken teilnehmen.

Beratungen und Informationen zum Programm gibt es ab sofort in den DAK-Geschäftsstellen in Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck oder telefonisch unter 01801-325 325.

Frank Enders von der DAK und Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken, unterzeichnen die Initiative „Willkommen Baby“.

(31.01.2007, Stephan Breidt)


co.med mit eigener Homepage

Saalfeld/Berlin. Ihr neues Gesundheitszentrum co.med stellten die Thüringen-Kliniken in dieser Woche auf dem Medical Wellness Kongress in Berlin vor. Diese Veranstaltung für das Fachpublikum fand parallel zur Messe „Wellness plus“ im Rahmen der Grünen Woche auf dem Berliner Messegelände statt. „Wir hatten die Möglichkeit, unser Konzept den Fachbesuchern aus der gesamten Bundesrepublik vorzustellen“, war von Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt zu erfahren. Dabei gehörte das Gesundheitszentrum co.med zu den herausragenden Praxisbeispielen am ersten Kongresstag.

Gleichzeitig mit dem ersten Medical Medical Wellness Kongress wurden die neuen Internetseiten des Gesundheitszentrums konzipiert. Sie sind unter der Adresse www.co-med.eu und über einen Link von der Hauptseite der Kliniken (www.thueringen-kliniken.de) zu erreichen. Gestaltet und realisiert von einem Unternehmen aus Neuhaus/Rennweg findet sich auf den Seiten ein Überblick über Programme und Angebote des Medical Wellness-Zentrums und des Gesundheitshotels an den Thüringen-Kliniken.

Das Gesundheitszentrum co.med war im Oktober 2006 eingeweiht worden. Es vereint unter einem Dach das Physiotherapie-Zentrum, das Medical Wellness-Zentrum, das Medizinische Versorgungszentrum, das Gesundheitshotel sowie drei Arztpraxen, ein Sanitätshaus und ein Hör- und Seh-Zentrum.

(26.01.2007, Stephan Breidt)


Ärztliche Weiterbildung:
Klinische Falldemonstrationen angeborener Stoffwechselerkrankungen

Saalfeld. Mit klinischen Falldemonstrationen angeborener Stoffwechselerkrankungen wird sich eine ärztliche Weiterbildung beschäftigen, zu der die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin einlädt. Professor Dr. Peter Bührdel, Leiter der Abteilung Pädiatrische Stoffwechselerkrankungen an den Universitätskinderklinik Halle/Saale, stellt einige Fallbeispiele vor und spricht über Erstmaßnahmen. „Das klinische Spektrum der Erkrankungen reicht von leichten Entwicklungsstörungen bis zu schweren lebensbedrohlichen Symptomen, die ein direktes Handeln erfordern“, erklärte Dr. med. Lutz Hempel, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Aufgrund der großen Zahl verschiedener genetischer Störungen werde es immer schwieriger, einen Überblick über sinnvolle diagnostische und therapeutische Maßnahmen zu erlangen.

Beginn der Veranstaltung im co.med Gesundheitshotel an den Thüringen-Kliniken ist am 31. Januar 2007 um 16.30 Uhr. Die Veranstaltung wird von der Landesärztekammer Thüringen zertifiziert.

(18.01.2007, Stephan Breidt)


Thüringen-Kliniken und ver.di unterzeichnen Haustarifvertrag

Saalfeld. Am gestrigen Abend haben Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken, und Frank Näckel, Fachbereichsleiter des Landesbezirkes Thüringen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, den Haustarifvertrag unterzeichnet. Er gilt mit Wirkung zum 1. Januar 2007 für die Klinikstandorte Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck.

Beide Partner würdigten den ausgehandelten Vertrag als einen wichtigen Meilenstein. Nach einem Verhandlungsmarathon sei ein Vertrag entstanden, der eine tarifliche Sicherheit für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit sich bringe, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Thüringen-Kliniken und der Gewerkschaft ver.di. Alle Mitarbeiter werden je nach Tätigkeit und Berufserfahrung neu eingruppiert. "Eine Vergütung in Abhängigkeit von Alter, Familienstand und Kinderanzahl entfällt", so der Geschäftsführer. Außerdem sei ein Besitzstand vereinbart worden, der die Höhe der monatlichen Grundvergütung zum Stichtag 31. Dezember 2006 erhält.

Frank Näckel verwies auf die Einzigartigkeit des Haustarifvertrages, der thüringenweit der erste in einer Klinik mit kommunalen Gesellschaftern sei. "Damit ist ein Mindeststandard für andere interessierte Kliniken gesetzt", so Näckel. Wesentliche Standards des öffentlichen Dienstes von Arbeitszeit über Urlaub bis zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall konnten gesichert werden. Neu für ein öffentliches Krankenhaus sei eine variable, ergebnisabhängige Komponente bei der Jahressonderzahlung. Im Gegenzug erhalten die Betriebsräte die volle wirtschaftliche Mitbestimmung wie in privaten Häusern üblich. Das Vergütungsniveau entspricht insgesamt dem des öffentlichen Dienstes. Aber auch hier gibt es Besonderheiten. Die Weiterbildung von Beschäftigten wird in bestimmten Fällen mit einer Qualifizierungszulage belohnt.

Auch der Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte - abgeschlossen mit dem Marburger Bund - liegt mittlerweile unterschrieben vor, erklärte Hans Eberhardt. "Wir halten dieses beiden Tarifwerke für eine zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten", so der Klinikgeschäftsführer. Er hatte die Verhandlungskommission der Thüringen-Kliniken geleitet.


 

Hans Eberhardt (rechts) und Frank Näckel bei der Unterzeichnung des Haustarifvertrages. Die Tarifkommission vertreten (von links) Stephan Barthel und Christiane Linke vom Betriebsrat der Thüringen-Kliniken sowie Prokuristin Manuela Faber, Personalleiterin Annett Potte und Rechtsanwalt Dr. Harald Endemann (zweiter von rechts) von der Kanzlei Seufert aus München.

(17.01.2007, Stephan Breidt)


Thüringen-Kliniken beteiligen sich am
Berufs-Info-Markt

Saalfeld. Während des elften Berufsinfomarktes am 16. Januar 2007 stellten die Thüringen-Kliniken die Ausbildungsberufe Gesunheits- und Krankenpfleger/in, Bürokauffrau/Bürokaufmann, Köchin/Koch vor. Schüler aus dem gesamten Landkreis nutzten die Möglichkeit, sich über Berufsbilder und Bildungsangebote zu informieren.

(17.01.2007, Stephan Breidt)


Ehrung langjähriger Mitarbeiter

Saalfeld. Für ihr langjähriges Engagement zugunsten der Thüringen-Kliniken dankte Hans Eberhardt in dieser Woche Mitarbeitern, die im vergangenen Jahr ihr 40- und 25-jähriges Dienstjubiläum gefeiert haben. Gleichzeitig verabschiedete der Klinik-Geschäftsführer neun Mitarbeiter in den Ruhestand. „Worte der Anerkennung kommen in der alltäglichen Hektik oft zu kurz“, sagte Hans Eberhardt. „Doch heute möchte ich Ihre ganz besonderen Leistungen würdigen.“ Jeder der Jubilare habe das Wachsen seines Krankenhauses miterlebt und mitgestaltet – in Saalfeld wie auch in Rudolstadt und Pößneck.

In seiner Ansprache ließ der Geschäftsführer die Entwicklung der Thüringen-Kliniken an allen drei Standorten im vergangenen Jahr Revue passieren. Dabei hob er als markante Ereignisse die Inbetriebnahme des Gesundheitszentrums co.med in Saalfeld, den ersten Spatenstich für den Neubau in Rudolstadt und die bevorstehende Einweihung des neuen Eingangsgebäudes in Pößneck hervor.

Im Anschluss ehrte die Geschäftsleitung fünf Mitarbeiter, die dem Unternehmen seit vier Jahrzehnten angehören, 31 Mitarbeiter für deren 25-jährige Betriebszugehörigkeit sowie vier Mitarbeiter, die ihren Ruhestand antreten, und fünf Mitarbeiter, die in die so genannte Ruhephase der Altersteilzeit eintreten

Seit 1966 sind diese Mitarbeiter in den Kliniken Saalfeld bzw. Rudolstadt tätig. Für dieses Engagement dankten Geschäftsführer Hans Eberhardt und Prokuristin Manuela Faber

Eine gute Tradition ist es, dass auch die jeweiligen Chefärzte und Abteilungsleiter an der Ehrung – hier ein Teil der Mitarbeiter mit 25-jährigem Jubiläum – teilnimmt.

(11.01.2007, Stephan Breidt)


Josefine ist Neujahrsbaby der Thüringen-Kliniken

Saalfeld. Um 4.50 Uhr erblickte am Neujahrsmorgen Josefine im Kreißsaal Saalfeld der Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt das Licht der Welt. Das kleine Mädchen, das zur Geburt 3.150 Gramm wog und 51 Zentimeter groß war, ist damit nicht nur das erste Baby im Jahr 2007 im Landkreis Saalfeld- Rudolstadt, sondern auch eines der ersten Neujahrsbabies in Thüringen.

Josefines Mutter kommt aus Kamsdorf, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Es war heute ihre zweite Entbindung.

Dreieinhalb Stunden nach Josefine wurde im Kreißsaal Saalfeld ein kleiner Junge geboren - als zweites Baby in diesem Jahr und als dritter Sohn der jungen Familie.

Insgesamt wurden in den Thüringen-Kliniken im vergangenen Jahr 850 Geburten (darunter zehn Zwillingsgeburten) gezählt. Das sind 144 mehr als im Jahr 2005. 446 Jungen und 414 Mädchen erblickten in den vergangenen zwölf Monaten im Kreißsaal in Saalfeld das Licht der Welt. Damit gehören die Thüringen-Kliniken zu einer der wenigen Kliniken in der Bundesrepublik, die seit Jahren eine steigende Geburtenrate vorweisen können. Seit einem Knick zu Beginn der neunziger Jahre gab es jährlich immer mehr Geburten als im Vorjahreszeitraum.
„Die Gründe für diese positive Entwicklung sehen wir in der konsequenten Umsetzung unserer Ziele“, erklärt Hans Eberhardt. Der Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken führt hier die Begleitung der jungen Familien bei natürlichen Geburten mit möglichst wenig Interventionen an, verweist jedoch auch auf die Möglichkeit der modernen Medizin, die die Thüringen-Kliniken vorhalten.

So steht eine Kinderintensivstation rund um die Uhr zur Verfügung, die vom Freistaat Thüringen in den Level 2 der Neonatologie eingestuft wurde.

(02.01.2007, Stephan Breidt)


Silvesterrundgang des Geschäftsführers

Während seines traditionellen Silvesterrundganges an den Klinikstandorten Rudolstadt und Saalfeld besuchte Geschäftsführer Hans Eberhardt auch die Neonatologische Station der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

(02.01.2007, Stephan Breidt)


 

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