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Aktuelles

September 2006


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Wellness-Detscher aus dem Gesundheitszentrum

Saalfeld. Mit einem Wochenende der offenen Tür stellen die Thüringen-Kliniken ihr neues Gesundheitszentrum in Saalfeld vor. „Am kommenden Sonnabend und Sonntag laden wir alle Interessierten ein, den Neubau kennenzulernen und sich über die künftigen Angebote zu informieren“, war von Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt zu erfahren. Darüber hinaus versprach Hans Eberhardt eine Reihe von Aktionen – auch für Kinder – sowie ein Gewinnspiel.

Am letzten Tag im September und am ersten Tag im Oktober werden alle drei Etagen des Neubaus zwischen dem bestehenden Klinikgebäude in Saalfeld und dem neuen Parkhaus zu besichtigen sein. Die Mitarbeiterinnen der Ambulanz für Physiotherapie und des Medical Wellness-Zentrums werden durch ihre neuen Räume führen. Dabei werden auch die besonderen Angebote des Hauses, das Schwebe-Therapie-Bad, das Bewegungsbad und der Sensipfad vorgestellt.

Die Teams der Arztpraxen und der beiden Ladengeschäfte erwarten die Besucher, um Einblicke in die neuen Praxisräume zu gestatten sowie das jeweilige Leistungsspektrum zu erklären.

Kulinarischen Höhepunkte verspricht Hans Eberhardt im Gesundheitshotel: „Wir laden alle Besucher ein, unseren Wellness-Detscher zu probieren“. Selbstverständlich besteht auch hier die Möglichkeit, die verschiedenen Zimmerkategorien in Augenschein zu nehmen.

Kinder können auf dem Spielplatz neben dem Neubau spielen. In der Kindertagesstätte laden die Erzieherinnen an beiden Tagen am Nachmittag die Kinder zum Malen und Spielen ein. Für die Stärkung gibt es anschließend für die jüngsten Gäste – und natürlich auch für deren Eltern – Gratis-Eis.

Baulich interessierte Gäste können sich den Führungen der Architekten anschließen, die an beiden Tagen jeweils um 10.30 und um 14 Uhr im Foyer des Neubaus starten. Das Haus selbst steht am Wochenende ab 10 Uhr offen.

Alle Besucher haben die Möglichkeit, am gesamten Wochenende ihre Auto kostenfrei in das neue Parkhaus einzustellen, dessen Einfahrt am Eckardtsanger ist.

Der Neubau in Saalfeld war am Donnerstag eingeweiht worden. Es vereint unter einem Dach niedergelassene Ärzte, das Medizinische Versorgungszentrum der Thüringen-Kliniken, die Ambulanz für Physiotherapie, das Medical Wellness-Zentrum, das Gesundheitshotel sowie das Sanitätshaus Fischer und das Hör- und Sehzentrum Fischer. Die Thüringen-Kliniken hatten sechs Millionen Euro investiert.

(18.09.2006, Stephan Breidt)


Neues Gesundheitszentrum im thüringischen Saalfeld

Medizinische Behandlung, Gesundheitsvorsorge und Hotel

Saalfeld. Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit ist im thüringischen Saalfeld das neue Gesundheitszentrum der Thüringen-Kliniken unter dem Namen co.med eröffnet worden. In dem dreistöckigen Gebäude sind auf rund 2.700 Quadratmeter eine Ambulanz für Physiotherapie, mehrere Arztpraxen, ein Medical Wellness-Zentrum, ein Hotel, ein Sanitätshaus sowie ein Hör- und Sehzentrum untergebracht. Die Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ Saalfeld-Rudolstadt gGmbH als Bauherr haben rund fünf Millionen Euro in den Neubau investiert. Der Neubau wurde vom Freistaat Thüringen mit 1,1 Millionen Euro gefördert.

Das neue Gesundheitszentrum co.med wurde auf dem Areal des Klinikums gebaut in direkter Anbindung an die entsprechenden medizinischen Fachbereichen. „Das Spektrum der angebotenen Leistungen und die Vorteile für den Kunden sind in der Region einzigartig und auch im gesamten Bundesgebiet in dieser Art nur selten zu finden“, berichtet Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken. Der Neubau vereint mit der Ambulanz für Physiotherapie und dem Medizinischen Versorgungszentrum ambulante Angebote mit neuen Medical Wellness-Programmen.

Eine Besonderheit des Gesundheitszentrums ist ein an die Klinik angebundenes Gesundheitshotel auf über 1.000  Quadratmeter. Insgesamt 19 Einzel- und Doppelzimmer sowie drei Suiten stehen den Gästen zur Verfügung. „Bei der modernen Einrichtung wurde vor allem auf Funktionalität und auf helle, freundliche Farben geachtet“, so Hotelleiter Steffen Eichhorn. Sämtliche Zimmer sind mit Flachbildschirmen ausgestattet. In der Hotellobby laden bequeme Ledersessel zum Gespräch mit anderen Hotelgästen und zum Erfahrungs- und Informationsaustausch ein.  Ein moderner Konferenzraum steht ebenso im Hotel zur Verfügung.

Neubau stärkt Gesundheitszentrum

„Das Gesundheitszentrum Thüringen-Kliniken wird durch den Neubau im ambulanten Sektor gestärkt“, berichtet Hans Eberhardt. Vor allem das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) und die drei Arztpraxen versorgen ambulante Patienten aus der Region. Hans Eberhardt beschreibt die Thüringen-Kliniken als ein viersäuliges Gesundheitszentrum: „Der ambulanten und stationären Versorgung, der Prävention, der Altenpflege und betreutem Wohnen und der Servicebetriebe der Kliniken.“

Das Medical Wellness-Zentrum bietet Check-up-Programme, Gesundheitsförderungs- und Präventions-Programme, Wellnessangebote und Gesundheitsberatung als ganzheitliches Konzept an. „Wir sind immer bereit, neue Wege zu gehen, um dem wachsenden Bedürfnis unserer Patienten nach mehr Service und Qualität entgegenzukommen“, erläutert Eberhardt das innovative Angebot an medizinischen Service- und Therapieleistungen.

Mit ihrem neuen Angebot reagieren die Thüringen-Kliniken auf Präventionstrends. Interessierte können zwischen zahlreichen Programmen wählen. Das Basis-Check-up-Programm enthält unter anderem eine ärztliche Eingangsuntersuchung und ein Gespräch über die medizinische Vorgeschichte und das aktuelle Befinden des Patienten. Mehrere Untersuchungen, wie zum Beispiel des Herz-Kreislaufsystems, der Lunge und der Schilddrüse sowie Blutanalysen sollen helfen, den Gesundheitszustand des Patienten zu klären. „Der Chefarzt ist für den Gast der alleinige und direkte Ansprechpartner für den klinischen Teil des Check-up“, so Eberhardt.

Individuelles Medical Wellnessangebot

Anhand aller Untersuchungsergebnisse stellen die entsprechenden Fachärzte ein individuelles Medical Wellnessangebot zusammen, dass zum Beispiel ein Schwebe-Therapie-Bad, Ayurvedische Massagen, Bewegungstherapie und Entspannungsübungen enthalten kann. Am Ende jeder Therapie steht ein ausführliches Abschlussgespräch des Arztes. Das Basis-Check-up-Programm beispielsweise kostet pro Person 749 Euro und enthält drei Übernachtungen inklusive Frühstück. Neben dem Basis-Programm gibt es zahlreiche weitere Check up-Programme, etwa für Orthopädie, Diabetes, Magen-Darm und Herz-Kreislauf.

Das Gesundheitszentrums co.med ist Mitglied im Deutschen Medical Wellness-Verband. Als Partner des Verbandes zertifiziert der TÜV Rheinland mit einem Qualitätssiegel alle Medical Wellness-Einrichtungen, die klassische Wohlfühlelemente mit aktiver Gesundheitsvorsorge unter ärztlicher Aufsicht verbinden. Die Qualität der angebotenen Leistungen wird vom TÜV Rheinland geprüft. „Dadurch wird die hohe Qualität laufend sichergestellt“, so Geschäftsführer Hans Eberhardt.

Einen Partner haben die Thüringen-Kliniken bereits mit der Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH gefunden. Künftig werden auch Gästen des Gesundheitszentrums Atemkuren im Heilstollen der Feengrotten angeboten werden. Auf Messen wollen die beiden Partner außerdem gemeinsam auf sich aufmerksam machen. Derzeit verhandeln die Thüringen-Kliniken auch mit mehreren Krankenkassen, die als Partner der Programme gewonnen werden sollen.

(28.09.2006, Stephan Breidt)


Wochenende der offenen Tür

Saalfeld. Erleben Sie in unserem neuen Gesundheitszentrum in Saalfeld:

  • Schwebe-Therapie-Bad  
  • Schwebe-Therapie-Liege  
  • Sensi-Pfad  
  • Bewegungsbad  
  • Aktionen für Kinder u.v.m.  

Genießen Sie Saalfelder Wellness-Detscher.

Gewinnen Sie einen von sechs Preisen.

Wir freuen uns auf Sie am 30. September / 1. Oktober zum Wochenende der offenen Tür (jeweils von 10 bis 17 Uhr)!

An beiden Tagen jeweils 10.30 und 14 Uhr Architektenführungen durch das neue Gebäude!

Informationen zum neuen Gesundheitszentrum

(21.09.2006, Stephan Breidt)


40. Saalfelder Gespräch: „Rund um die Hand“

Saalfeld. Erkrankungen und Schädigungen der Hand sowie des Unterarmes stehen im Mittelpunkt des 40. Saalfelder Gespräches am 20. September 2006 in den Thüringen-Kliniken. „Die Vorträge werden sich mit ausgewählten Themen der Weichteilerkrankungen der Hand, wie zum Beispiel der Dupuytren´sche Kontraktur, der atraumatischen Strecksehnenverletzung des Daumens sowie mit der Therapie der knöchernen Verletzungen der Hand beschäftigen“, sagte Dr. med. Uwe-M. Petereit, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, der diese Weiterbildung ausrichtet. Die Thüringen-Kliniken haben langjährige Erfahrungen in der operativen Behandlung von Handerkrankungen sowie Unfallschäden aufzuweisen. Bereits einer der Vorgänger von Dr. Petereit, Chefarzt Dr. Karl Schmidt, hatte vor Jahrzehnten die Handchirurgie in Saalfeld eingeführt.

Beginn dieses „Saalfelder Gespräches“ ist um 18 Uhr im Restaurant Saalfeld der Thüringen-Kliniken. Die Reihe der „Saalfelder Gespräche“ wendet sich an niedergelassene Ärzte in der Region sowie an interessierte Mediziner benachbarter Krankenhäuser. „Darüber hinaus“, so Chefarzt Dr. Petereit, „sprechen wir mit dieser Veranstaltung auch Handtherapeuten und Krankengymnasten an.“

(14.09.2006, Stephan Breidt)


Ärztliche Weiterbildung:
Ethische Aspekte der Ernährung am Lebensende

Rudolstadt. In einer besonderen ärztlichen Weiterbildung der Thüringen-Kliniken sollen am 20. September 2006 ethische Aspekte der Ernährung am Lebensende diskutiert werden. Prominenter Gesprächspartner ist an dem Abend in Rudolstadt Professor Dr. med. Cornel Sieber, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie und Chefarzt der Medizinischen Klinik 2 des Klinikums Nürnberg. „Er wird in seinem Vortrag auf die Indikationen, den Sinn und Nutzen der enteralen Ernährung beim betagten Menschen eingehen und die ethischen Aspekte mit Blick auf die Bedeutung der Patientenverfügungen und der rechtlichen Rahmenbedingungen beleuchten“, war von Dr. med. Burkhard Braun zu erfahren. Der Chefarzt der Geriatrischen Klinik richtet diese Weiterbildung aus.

(14.09.2006, Stephan Breidt)


Neuer Chefarzt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Saalfeld. Dr. med. Lutz Hempel ist seit wenigen Tagen neuer Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt gGmbH. Der 49jährige will das bestehende Spektrum der Klinik weiter gestalten. Dabei wird er seine Erfahrungen aus der Kinder- und Jugend-Rheumatologie und der Diabetologie in Saalfeld einbringen. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und möchte hier eine kinder- und familienfreundliche Klinik entwickeln“, sagte der gebürtige Ostthüringer. Er ist einer von zwei Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin mit der Zusatzbezeichnung Infektiologie in Thüringen. Die Infektiologie als ein Teilgebiet der Medizin befasst sich mit dem Entstehen von Infektionen sowie den daraus resultierenden Krankheiten und der Möglichkeit von Prävention, Diagnose und Therapie.

Außerdem gehört Dr. med. Lutz Hempel der Europäischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten im Kindesalter an. Berufspolitisch engagiert er sich als Vorstandsmitglied in der Gesellschaft für Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland (GKinD) sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (BaKuk).

Zum erweiterten Spektrum der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Saalfeld stellt sich der neue Chefarzt auch Sondersprechstunden für Kinder mit einer Diabetes-Erkrankung sowie für Kinder und Jugendliche mit chronischen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) vor.

Nach seinem Studium der Humanmedizin in Jena und der Facharztausbildung am dortigen Universitätsklinikum wechselte Dr. Hempel an die Kinderklinik Weimar, wurde dort kommisarischer Leiter und folgte im Jahr 2001 dem Ruf als Chefarzt für Kinder- und Jugendmedizin an das Südharzklinikum Nordhausen.

Geschäftsführer Hans Eberhardt wird den neuen Chefarzt am kommenden Sonnabend offiziell in sein Amt einführen. Gleichzeitig wird im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums der bisherige Chefarzt, Professor Dr. med. habil. Bernhard Maak, verabschiedet. Er wechselt nach Erreichen der Altersgrenze in das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der Thüringen-Kliniken. In der Pößnecker kinder- und jugendmedizinischen Praxis bietet er Sprechstunden an.

(14.09.2006, Stephan Breidt)


Ehrenamtlicher Besuchsdienst besteht seit einem Jahr

Rudolstadt. „Der Dank ist der schönste Lohn“ - das sagen die neun ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Besuchsdienstes. Sie widmen sich seit nunmehr einem Jahr vor allem den Patienten der Geriatrischen Klinik Rudolstadt, besuchen sie, gehen mit ihnen spazieren, erledigen gelegentlich kleine Besorgungen, lesen ihnen aus der Zeitung oder Büchern vor und hören einfach mal nur zu. Die so genannten „Grünen Damen“ sprechen mit den vornehmlich älteren Patienten auch über deren Ängste und Nöte sowie über die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt.

Die Mitarbeiter des Besuchsdienstes kommen nicht nur aus Pflegeberufen, unter ihnen sind auch Lehrer und eine Bibliothekarin. „Bestimmte Voraussetzungen für diesen Dienst gibt es nicht, Interessenten sollten jedoch einfühlsam, freundlich und offen sein.“, sagt Dr. med. Burkhard Braun. Der Chefarzt der Geriatrischen Klinik hatte im vergangenen Jahr den Besuchsdienst initiiert.

Der ehrenamtliche und für die Patienten kostenfreie Besuchsdienst ist vor allem für die älteren Menschen in der Geriatrischen Klinik wichtig, deren Heimatort viele Kilometer entfernt liegt. „Sie bekommen deshalb oft nur ein- oder zweimal in der Woche Besuch.“, so Chefarzt Dr. Braun.

Die Idee der „Grünen Damen“ entstand im Jahr 1969. Heute arbeiten in der Bundesrepublik mehr als zehntausend ehrenamtliche Helfer in den Besuchsdiensten - mittlerweile auch einige hundert Männer.

Interessenten an einer Mitarbeit im Besuchsdienst sind jederzeit willkommen. Bitte melden Sie sich bei Frau Schulz im Sekretariat der Geriatrischen Klinik Rudolstadt, Telefon (0 36 72) 4 56-4 02.

(07.09.2006, Stephan Breidt)


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www.thueringen-kliniken.de