News

     
 



Aktuelles

November 2005


zurück


Ambulanz für Ergotherapie eröffnet

Saalfeld: Während eines Tages der offenen Tür stellte sich am letzten Tag im November die Ambulanz für Ergotherapie am Klinikstandort Saalfeld vor. Zahlreiche Mitarbeiter der Klinik, Schüler der benachbarten Medizinischen Fachschule und Ergotherapeuten aus der Region nutzten die Gelegenheit, sich einen Eindruck von den neuen Räumlichkeiten zu verschaffen. Die Ambulanz für Ergotherapie ist in der vierten Etage des so genannten Ambulanzflügels der Saalfelder Klinik (vor Haupteingang aus rechts) zu finden.

(30. November 2005, Stephan Breidt)


Gefäßchirurgische Klinik
erweitert Leistungsspektrum

Saalfeld. Die Aufdehnung von Gefäßverschlüssen und das Einbringen von Gefäßstützen (so genannten Stents) ohne offenen operativen Zugang hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten als Routineverfahren etabliert. Durch die Weiterentwicklung der Technik ist es seit einigen Jahren auch möglich, Gefäßprothesen über kleine Schnitte – teilweise schon über Punktionen – in den Leisten in der Hauptschlagader zu platzieren. Dies bietet insbesondere Vorteile in der Behandlung von Aussackungen der Hauptschlagader (Aortenaneurysmen).

Anstelle eines großen Zugangs durch die Bauchhöhle bedarf es lediglich kleiner Schnitte in beiden Leisten, um zur Ausschaltung des Aneurysmas und damit zur Vermeidung des Blutungsrisikos eine Gefäßprothese einzusetzen. Das Verfahren hat zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Nachdem die Kostenübernahme durch die Kostenträger erst bei den Budgetverhandlungen in diesem Sommer sichergestellt wurde, kann jetzt die Methode auch in der Gefäßchirurgischen Klinik der Thüringen-Kliniken angeboten werden. Die erste Patientin wurde am 10. November in Saalfeld operiert und verließ bereits sechs Tage später beschwerdefrei die Klinik.

Professor Dr. Hutschenreiter, Chefarzt der Gefäßchirurgischen Klinik, informierte, dass besonders Patienten, bei denen wegen des hohen Allgemeinrisikos eine große Operation durch die Bauchhöhle nicht möglich oder vertretbar wäre, von dieser Operationstechnik profitieren. Allerdings würden aus technischen Gründen nur etwa 20 Prozent aller Aneurysmaträger für dieses wenig belastende Verfahren infrage kommen.

Die roten Pfeile zeigen die bereits in der Hauptschlagader und der Beckenarterie platzierte Gefäßprothese, während der linke Prothesenschenkel (blaue Pfeile) in Position gebracht wird.

Bereits sechs Tage nach der Operation verließ die Patientin - hier mit Professor Dr. Hutschenreiter (links) und Dr. Christoph, Chefarzt der Radiologischen Klinik - die Thüringen-Kliniken.

(25. November 2005, Stephan Breidt)


Ambulanz für Ergotherapie wird am
Klinikstandort Saalfeld eröffnet

Saalfeld. Am Klinikstandort Saalfeld eröffnen die Thüringen-Kliniken am 30. November 2005 eine Ambulanz für Ergotherapie. Dann sind in separaten Räumlichkeiten auch ambulante Behandlungen möglich, die – je nach Verschreibung des Arztes – in Einzel- oder Gruppenterminen geleistet werden. Zusätzlich zu den therapeutischen Maßnahmen in der Klinik bieten die Ergotherapeuten der Thüringen-Kliniken auch Hausbesuche an.

Am Eröffnungstag erwarten die Ergotherapeutinnen ihre Gäste zwischen 10 und 18 Uhr und stellen ihnen neben der Ambulanz auch deren Leistungsspektrum vor. „Die Ergotherapie will Menschen helfen, eine durch Krankheit, Verletzung oder Behinderung verlorengegangene oder noch nicht vorhandene Handlungsfähigkeit im Alltag und im Berufsleben zu erreichen“, erklärte Kathrin Henkel von der Ambulanz für Ergotherapie Saalfeld der Thüringen-Kliniken.

(24. November 2005, Stephan Breidt)


Saalfelder Gespräch widmet sich dem Thema „Brustkrebs“

Saalfeld. „Brustkrebs – eine interdisziplinäre Herausforderung“ ist das 37. „Saalfelder Gespräch“ am kommenden Mittwoch überschrieben. „Jede zehnte Frau wird im Laufe ihres Lebens mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert“, erklärte Dr. med. Dietrich Hager, Chefarzt der Frauenklinik der Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt gGmbH. Bei der Behandlung der Mammatumoren konnten in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte erzielt werden. Zur optimalen Umsetzung aller modernen Therapien sei eine nahtlose Kooperation verschiedener Fachdisziplinen unerlässlich. Vor diesem Hintergrund lädt Chefarzt Dr. med Hager interessierte Ärzte der Region ein, um die Thematik gemeinsam zu diskutieren. Mit Referaten gestalten Dr. med. Klaus Fenchel, Chefarzt der Medizinischen Klinik Saalfeld, Chefarzt Dr. med. Karl-Heinz Berghäuser vom Pathologischen Institut der Thüringen-Kliniken und Privat-Dozent Dr. med. habil. Karl-Heinz Kloetzer von der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Waldklinikums Gera den Abend mit.

Beginn des „Saalfelder Gespräches“ ist um 18 Uhr im Restaurant am Klinikstandort Saalfeld. Die Reihe der „Saalfelder Gespräche“ wendet sich an niedergelassene Ärzte in der Region sowie an interessierte Mediziner benachbarter Krankenhäuser.

(Presseinformation vom 21. November 2005)


Professor Dr. Horst Rupprecht verabschiedet

Saalfeld. Nach einer ärztlichen Weiterbildungsveranstaltung in den Thüringen-Kliniken am Standort Saalfeld, die sich aktuellen Entwicklungen der Chirurgie zuwandte, wurde am Sonnabend Professor Dr. med. habil. Horst Rupprecht verabschiedet. Einen Tag nach seinem 65. Geburtstag würdigten Landrätin Marion Philipp, Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken, und Professor Dr. med. Siegfried Hutschenreiter den scheidenden Chefarzt der Chirurgischen Klinik.

Professor Dr. Rupprecht wird Anfang kommenden Jahres in den Ruhestand gehen. Er war 1981 als Chirurgischer Chefarzt und Ärztlicher Direktor an das damalige Agricola-Krankenhaus nach Saalfeld berufen worden. Seit dieser Zeit galt sein besonderes Augenmerk dem ärztlichen Nachwuchs, würdigten mehrere Redner am Sonnabendnachmittag: Professor Dr. Rupprecht lehrte seit 1986 als Hochschuldozent an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, er begleitete zahlreiche Diplomanden und Doktoranden. Darüber hinaus organisierte er am Klinikstandort Saalfeld auch mit hohem Engagement die studentische Ausbildung.

Nachfolger von Professor Dr. Horst Rupprecht als Chefarzt der Chirurgischen Klinik der Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt gGmbH wird ab Januar 2006 Dr. med. Herry Helfritzsch, derzeit Chefarzt an der Helios-Klinik Blankenhain.

Professor Dr. Horst Rupprecht (3. von rechts) mit seiner Frau sowie mit (von links) Professor Dr. Martin Bartel aus Jena (Laudator), Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken, Professor Dr. Siegfried Hutschenreiter, leitender Chefarzt am Klinikstandort Saalfeld, Landrätin Marion Philipp und Dr. Herry Helfritzsch aus Blankenhain

(22. November 2005, Stephan Breidt)


Spatenstich für Neubau
 an der Thüringen-Klinik Pößneck

Pößneck. Als einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur wohnortnahen medizinischen Versorgung auf hohem Niveau würdigte Marion Philipp das Neubauvorhaben der Thüringen-Klinik Pößneck. Die Landrätin des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt vollzog am heutigen Nachmittag gemeinsam mit Geschäftsführer Hans Eberhardt den ersten Spatenstich für den Neubau.

Die Thüringen-Klinik Pößneck gGmbH ist seit dem Jahr 2004 eine 100-prozentige Tochter der Thüringen-Kliniken "Georgius Agricola" Saalfeld-Rudolstadt gGmbH. Der alleinige Gesellschafter ist der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.

Am Klinikstandort Pößneck entsteht ein zentrales Eingangsgebäude. Es wird neben dem Empfang und der Patientenaufnahme auch die Abteilung
Physikalische Therapie sowie die Intensivstation beherbergen. Die Einweihung soll in der zweiten Jahreshälfte 2006 erfolgen. Der Neubau und alle damit verbundenen Arbeiten an den Außenanlagen sowie am Haus I (Altbau) werden durch den Freistaat Thüringen mit 6,4 Millionen Euro gefördert, insgesamt werden knapp 8 Millionen Euro investiert.

"Perspektivisch ist auch die Versorgung ambulanter Patienten im Neubau vorstellbar", sagte Marion Philipp im Vorfeld des Spatenstiches. Außerdem verwies sie auf die erheblich verbesserte Parkplatzsituation am Standort Pößneck.

(15. November 2005, Stephan Breidt)


Gute Resonanz auf 1. Saalfelder Antikörpertag

Saalfeld. „Die mittlerweile verfügbaren Antikörper zum Beispiel gegen Zelloberflächenstrukturen sind eine signifikante Ergänzung unserer onkologisch-therapeutischen Spektrums“, sagte Dr. med. Klaus Fenchel, Chefarzt der Medizinischen Klinik Saalfeld. Der Onkologe hatte gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. med. Dietrich Hager, Chefarzt der Frauenklinik der Thüringen-Kliniken, zum 1. Saalfelder Antikörpertag eingeladen. Ziel dieser Veranstaltung am vergangenen Montag war die Diskussion über Antikörpertherapien als eine der modernsten Therapieformen der Krebsbehandlung.

Bei definierten Untergruppen von Patienten wird die Therapie mit dem Einsatz verschiedener Antikörper deutlich optimiert. Gegenüber der hochwirksamen Standardchemotherapie könne die Überlebenszeit um weitere 30 Prozent verbessert werden, war von Dr. Fenchel zu erfahren. Er verwies jedoch darauf, dass die Nebenwirkungen beachtlich seien, sodass eine mit entsprechender Fachkenntnis durchzuführende Auswahl der Patienten erfolgen müsse.

Vor diesem Hintergrund und dank der hohen Resonanz auf diesen 1. Saalfelder Antikörpertag wird das Konzept der Veranstaltungen erweitert. Weitere derartige Weiterbildungen, die sich an alle vor Ort tätigen Ärzte wenden, sollen nach Ansicht des Saalfelder Chefonkologen folgen: „Zukünftig wollen wir darüber hinaus insbesondere hämatologische Fachkollegen aus dem Umfeld hier einbinden. So berichtete dieses Mal schon Dr. med. Klaus Blumenstengel aus Eisenach über den Stellenwert der Antikörpertherapie bei Dickdarmkrebs.“

Am vergangenen Donnerstag haben die Kardiologen der Medizinischen Klinik erstmals zwei Patienten mit einem so genannten „Drug eluting stent“ bei einer bestehenden koronaren Herzkrankheit (KHK) versorgt. Dieser Stent setzt ein aus der Onkologie bekanntes Zytostatikum frei und verhindert den Wiederverschluss bei ausgewählten, ansonsten mit hohem Risiko für Re-Verschluss behafteten Patienten. Somit profitieren auch in diesem Bereich der Inneren Medizin die Saalfelder Patienten von neuesten und modernsten Behandlungsmethoden.

(14. November 2005, Stephan Breidt)


Richtfest am Ärztehaus

Saalfeld. Richtfest wurde am Donnerstag am Ärztehaus der Thüringen-Kliniken gefeiert. Geschäftsführer Hans Eberhardt erinnerte in seiner Ansprache an Bräuche und Traditionen des Festes, bevor dem fertigen Rohbau die Richtkrone aufgesetzt wurde. Das Ärztehaus soll im Sommer kommenden Jahres eingeweiht werden und neben Arztpraxen auch die Physiotherapeuten der Klinik, verschiedene Dienstleistungs-bereiche und ein Klinikhotel beherbergen.

(11. November 2005, Stephan Breidt)


Herztage in Rudolstadt und Pößneck

Rudolstadt/Pößneck. Bereits zum achten Mal gestalteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Thüringen-Klinik Rudolstadt ihre Herzwoche. Eingebettet in die bundesweite Aktion wurden am ersten Novemberwochenende zahlreiche Informationen rund um die Themen Herzinfarkt und Magen-Darm-Erkrankungen angeboten.

Privat-Dozent Dr. med. Friedrich Meier, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, initiierte die Veranstaltung und führte selbst in das Thema ein. „Immer noch sterben in Deutschland jährlich über 177.000 Menschen an den Folgen des Herzinfarkts. Das liegt in erster Linie daran, dass die Betroffenen zu spät den Rettungswagen rufen“, sagte der Chefarzt.

Erste-Hilfe-Maßnahmen stellte die Johanniter-Unfallhilfe – einer der zahlreichen Partner der Rudolstädter Herzwoche – vor. Am Modell wurde zum Beispiel der Einsatz eine Defibrillators erläutert.

Seit Jahren bereichern zahlreiche Partner die Herzwoche in Rudolstadt mit ihren Angeboten und Informationen. Außerdem nutzte auch der Sozialdienst der Thüringen-Kliniken den Tag, um über die Möglichkeiten der Patienten- und Angehörigenberatung Auskunft zu geben.

Eine Reihe interessierter Gäste war der Einladung zum Herztag in die Thüringen-Klinik Pößneck am 9. November gefolgt. Geschäftsführer Hans Eberhardt und der leitenden Chefarzt Dr. med. Ullrich Bauer (rechts) begrüßten die Zuhörer, bevor Dr. med. Frank Schweitzer (links) über die Symptome und moderne Behandlungsmöglichkeiten des Herzinfarktes referierte. Diplom-Medizinerin Sabine Pechmann erklärte anschließend Wiederbelebungsmaßnahme in der Theorie, bevor sich alle Gäste an Reanimationspuppen selbst testen konnten.

Gut besucht waren in Pößneck die Stände der AOK Thüringen, der Deutschen Herzstiftung und des Deutschen Roten Kreuzes.

(10. November 2005, Stephan Breidt)


zurück

 

 

www.thueringen-kliniken.de