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Juli 2005


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Geschäftsführer ernennt Oberärztinnen
 

Saalfeld. Vor wenigen Tagen hat Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt gGmbH, zwei Medizinerinnen zu Oberärztinnen ernannt:


 

Dipl.-Med. Brigitte Benecke (Bild links) wurde neue Oberärztin der Gefäßchirurgischen Klinik. Die Fachärztin für Chirurgie/Gefäßchirurgie ist seit November 1994 in den Thüringen-Kliniken tätig. Daneben begleitete sie gemeinsam mit Professor Dr. med. Siegfried Hutschenreiter (Bild rechts) den Aufbau der Gefäßchirurgie in Saalfeld.

Seit fast 30 Jahren gehört Dipl.-Med. Brigitte Groth (Bild rechts) zum Klinikteam. Als Anerkennung für ihr Engagement während dieser drei Jahrzehnte ist sie nun Oberärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Die Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie war 1976 nach Saalfeld gekommen.

(27. Juli 2005, Stephan Breidt)


Neue Chefärzte
an der Thüringen-Klinik Pößneck
 

Pößneck. Im Rahmen einer Feierstunde hat Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Klinik Pößneck gGmbH, am gestrigen Montag zwei Chefärzte ernannt: Dr. med. Thomas Weidermann (Bild links) ist mit sofortiger Wirkung Chefarzt der Abteilung Unfallchirurgie, sein Kollege Dr. med. Michael Otto (Bild rechts) Chefarzt der Abteilung Allgemeinchirurgie. „Damit setzen wir die Kontinuität der täglichen Arbeit in unserer Klinik für Chirurgie fort“, sagte Hans Eberhardt.

Der Geschäftsführer nahm die Ernennung zum Anlass, den beiden Chirurgen und deren Team für ihr Engagement und ihre Motivation zu danken. 

Die beiden neuen Chefärzte, die ihre Abteilungen bislang als leitende Oberärzte führten, komplettieren die Riege der Chefärzte der Thüringen-Klinik Pößneck. Dazu gehören neben dem leitenden Chefarzt und Chefarzt der Inneren Abteilung, Dr. med. Ullrich Bauer, und Dr. med. Frieder Knebel, Chefarzt der Abteilung Anästhesie/Intensivtherapie, auch die Chefärztin der Radiologie, Dr. med. Christiane Klinge.

(27. Juli 2005, Stephan Breidt)


Fördermittel für Thüringen-Klinik Pößneck
 

Pößneck. Thüringens Sozialminister Dr. Klaus Zeh hat heute einen Förderbescheid über 6,7 Millionen Euro an die Thüringen-Klinik Pößneck gGmbH übergeben. „Damit können wir weitere bauliche Voraussetzungen für die moderne medizinische Versorgung im Raum Pößneck schaffen“, sagte Landrätin Marion Philipp, Vorsitzende des Gesellschafterausschusses. Sie hatte gemeinsam mit Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt den Bescheid in Empfang genommen.

Die Fördermittel werden unter anderem dazu verwendet, einen zentralen Eingangsbereich zu schaffen. Dieser soll neben dem Empfang für Patienten und Besucher auch die Intensivstation, einen Ausschlafbereich, mehrere Funktionsräume sowie eine Personalrestaurant beherbergen. Außerdem sind die Sanierung des Altbaus der Klinik, die Umsetzung notwendiger Brandschutzmaßnahmen sowie die weitere Gestaltung des Außengeländes geplant. Marion Philipp erklärte dazu: „Die Thüringen-Klinik Pößneck wird in den nächsten Jahren ein ganz neues Gesicht bekommen.“ Der Bewilligungsbescheid sichert die zukunftsorientierten Projekte am Standort Pößneck.

Den heutigen Tag nutzten Minister Dr. Klaus Zeh, die Landtagsabgeordneten Gerhard Günther und Gottfried Schugens sowie die Mitglieder des Gesellschafterausschusses auch, um sich während eines Rundganges über den Standort Pößneck zu informieren.

(14. Juli 2005, Stephan Breidt)


7. Bergfried-Symposium
mit etwa 100 teilnehmenden Ärzten
 

Saalfeld. Etwa 100 Ärzte diskutierten Anfang Juli  im Rahmen des 7. Bergfriedsymposiums der Gefäßchirurgischen Klinik unter Leitung von Herrn Professor Dr. med. Hutschenreiter „heiße Eisen“ der stationären und ambulanten Patientenversorgung.

Mögliche Wege der Integrierten Versorgung zeigte der Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt, Hans Eberhardt (Bild rechts) auf. Trotz gewisser Startschwierigkeiten sind Vertragsabschlüsse zwischen Leistungserbringern und Kostenträgern in Sicht. Um Versorgungsengpässen in der ambulanten Versorgung, die durch altersbedingte Praxisschließungen zu erwarten sind, entgegen zu wirken, sollen medizinische Versorgungszentren (MVZ) an den Standorten Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck entstehen.

Zur konventionellen Schmerztherapie referierte Frau Itting, Anästhesistin und Schmerztherapeutin an den Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt, über alternative Methoden Frau Dr. med. Zoepp, Fachärztin für Allgemeinmedizin/Homöopathie aus Könitz. Beide Behandlungsverfahren stellen nicht gegensätzliche, sondern sich ergänzende Methoden der Schmerzbehandlung dar. Die Referentinnen sehen sich nicht als Konkurrenten der Hausärzte, sondern als deren Berater. „Schmerztherapie gehört zum ureigensten Therapiespektrum eines jeden Arztes“, so Itting in ihrem Resümee.

Mit dem Thema „Problemkeim – MRSA“ wurde am Nachmittag ein weiteres „heißes Eisen“ diskutiert. Resistente Bakterien stellen bei abwehrgeschwächten Patienten – insbesondere auf Intensivstation, aber auch bei Kranken mit chronischen Wunden (Diabetiker, Raucherbeine etc.) – in zunehmendem Maße ein therapeutisches und auch logistisches Problem dar. Insbesondere bei den letztgenannten Patienten ist eine enge Kooperation zwischen dem ambulanten und dem stationären Sektor unabdingbar.

Herr PD Dr. med. Wichelhaus aus Frankfurt/Main gab einen umfassenden Überblick über Untersuchungs- und Behandlungsmethoden. Frau Dr. med. Fischer, Leiterin der Intensivstation, Herr Dr. med. Fenchel, Chefarzt der Medizinischen Klinik, und Herr Prof. Dr. med. Hutschenreiter, Chefarzt der Gefäßchirurgischen Klinik, beleuchteten die Problematik unter den speziellen Erfordernissen ihrer Fachgebiete.

Alles in allem bot das Symposium einen informativen Überblick über drei aktuelle Brennpunkte. Die Resonanz war durchweg positiv.  Bleibt zu hoffen, dass die Umsetzung in der Praxis ebenso einvernehmlich vonstatten geht.


Chefarzt Dr. Estel geht in den Ruhestand
 

Saalfeld. Mit einer wissenschaftlichen Veranstaltung – ausgerichtet von "seiner" Frauenklinik – wurde am ersten Juliwochenende Privat-Dozent Dr. med. habil. Christoph Estel verabschiedet. Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken würdigte den scheidenden Chefarzt als einen treuen Wegbegleiter. Beide waren im Herbst 1990 nach Saalfeld gekommen. "Wir haben in der schwierigen Wendezeit die richtigen Konzepte gefunden, um unsere Klinik zukunftsfähig zu machen", blickte Hans Eberhardt zurück.
"Sie haben die Frauenklinik in Saalfeld von einer Einrichtung der gehobenen Grundversorgung zu einer fachlich hochkompetenten Klinik geführt", sagte Dr. med. Barbara Jobst, die im Namen der niedergelassenen Gynäkologen dem Chefarzt für sein Wirken in Saalfeld dankte. Gleichzeitig hob sie hervor, dass Dr. Estel eines der schwierigsten Instrumente des ärztlichen Repertoires hervorragend beherrscht habe, die Kunst des Zuhörens.
Sein Team dankte Chefarzt Dr. Estel mit einem Überblick über die aktuellen Therapiekonzepte der Frauenklinik. Privat-Dozent Dr. med. habil. Christoph Estel (Bild links) wird bis Ende Juli in Saalfeld tätig sein und dann, wenige Wochen nach seinem 65. Geburtstag, seinen Ruhestand antreten.

Als Nachfolger stellte sich während der Weiterbildungsveranstaltung Dr. med. Dietrich Hager (Bild rechts) vor, der bislang 1. Oberarzt am Städtischen Klinikum in Zwickau ist.

(02. Juli 2005, Stephan Breidt)


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