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Kreissparkasse und Thüringen-Klinik werten Spielplatz auf Saalfeld. In einer gemeinsamen Aktion haben die Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt und die Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt den Spielplatz auf dem Saalfelder Klinikgelände aufgewertet. Franz Kohler, Mitglied des Vorstandes der Kreissparkasse, übergab an Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt einen Scheck über 3.600 Euro. „Damit werden wir eine so genannte Vogelnestschaukel kaufen“, sagte Hans Eberhardt. Dieses Gerät sei so beschaffen, dass eine Kindergartengruppe sie gemeinsam nutzen kann: Neben der einfachen Schaukel wird es eine zweite mit einem großen Korb geben, der mehrerer Kinder gemeinsam aufnimmt. Hans Eberhardt zeigte sich erfreut, dass die Kreissparkasse „unserem Spielplatz ein neues Gesicht gibt“. Dank der Unterstützung könne das bestehende Areal in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kindertagesstätte der Thüringen-Klinik umgestaltet werden.
Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken (rechts), erhält von Sparkassen-Vorstand Franz Kohler einen Scheck überreicht. (26. August 2005, Stephan Breidt)
Karl-Jürgen Hundt, Technischer Leiter der Thüringen-Kliniken (zweiter von links), bestückt die Hülse für den Grundstein des Ärztehauses. Gemeinsam mit ihm nahmen (von links) Architektin Gabriele Kasper, Thüringens Sozialminister Dr. Klaus Zeh, Klinik-Geschäftsführer Hans Eberhardt, Dr. med. Wolfgang Christoph, stellvertretender Leitender Chefarzt am Standort Saalfeld, und Dr. Friedrich Folger, erster Beigeordneter des Landkreises, die Grundsteinlegung vor.
Grundsteinlegung für Ärztehaus der Thüringen-Kliniken Saalfeld. Gemeinsam legten am heutigen Vormittag Thüringens Sozialminister Dr. Klaus Zeh, der Erste Beigeordnete des Landkreises, Dr. Friedrich Folger, und Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken, den Grundstein für das neue Ärztehaus. „Vier Monate nach dem ersten Spatenstich zeichnen sich die baulichen Veränderungen im Areal zwischen dem Klinikgebäude und dem Hubschrauberlandeplatz bereits deutlich ab“, sagte Hans Eberhardt. Das Ärztehaus, das das Land Thüringen mit 1,1 Millionen Euro fördert, soll im Sommer nächsten Jahres fertiggestellt werden. Dr. Friedrich Folger unterstrich die Bedeutung des Ärztehauses für die ambulante Versorgung in der Region. Das Konzept eines Medizinischen Versorgungszentrums solle in dem neuen Gebäude umgesetzt werden: „Das Gesundheitszentrum Thüringen-Kliniken gewinnt an Profil und sichert die medizinische Versorgung in der Region auf hohem Niveau.“ Das dreistöckige Gebäude mit einer Gesamtfläche von etwa 3.000 Quadratmetern bietet im Erdgeschoss Raum für die Abteilung Physikalische Therapie der Thüringen-Kliniken sowie Wellness- und Dienstleistungsbereiche. Im ersten Obergeschoss entstehen sechs Arztpraxen, die niedergelassene Mediziner der Region anmieten. Ein Klinikhotel zur Unterbringung von ambulanten Patienten, Begleitpersonen und Gästen der Thüringen-Kliniken beherbergt das zweite Obergeschoss entstehen. Das Ärztehaus wird ebenerdig mit dem bestehenden Klinikgebäude verbunden.
In den Grundstein des Ärztehauses versenkt Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken, eine Hülse. Diese enthält neben aktuellen Tages- und Wochenzeitungen auch Dokumente zu dem Bauvorhaben, einen aktuellen Euro-Münzsatz sowie zwei Ausgaben des „Klinik-Echos“. (19. August 2005, Stephan Breidt)
Frauenklinik Saalfeld mit neuem Chefarzt Saalfeld. Dr. med. Dietrich Hager ist seit wenigen Tagen neuer Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt gGmbH. Er will das bisherige Angebot der Frauenheilkunde weiterführen und verspricht Kontinuität: „Einen wichtigen Stellenwert nimmt natürlich die Geburtshilfe ein – vor allem mit der seit Jahren in Saalfeld praktizierten Kombination natürlicher Methoden mit der Hochleistungsmedizin im Hintergrund.“
Daneben will Dr. Hager ein Brustzentrum aufbauen. „Damit können wir die umfassende und qualitätsgesicherte Behandlung der bösartigen Erkrankungen der Brust, die leider zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland zählen, den Frauen anbieten“, sagte der neue Chefarzt. Schwerpunkt auf operativen Gebiet sind dabei brusterhaltende Behandlungen, aber auch Rekonstruktionen mit körpereigenem Gewebe oder entsprechenden Implantaten bei Befunden, die eine Brusterhaltung nicht zulassen. „Bei Frühbefunden hingegen“, so Dr. Hager, „werden wir mit einer Sonde den so genannten Wächter-Lymphknoten der Achselhöhle markieren und entfernen. In vielen Fällen kann dann auf die komplette Lymphknotenentfernung verzichtet werden, die bekanntermaßen einen Hauptteil der nachfolgenden Beschwerden verursacht. Chefarzt Dr. Hager kommt aus Zwickau. Am dortigen Heinrich-Braun-Krankenhaus war er 1. Oberarzt und beschäftigte sich dort bereits mit der Behandlung des Brustkrebses. Er absolvierte Fortbildungen im Bereich der plastischen Chirurgie und hospitierte bei auf dem Gebiet der Mammachirurgie führenden Gynäkologen in der Bundesrepublik. Dr. med. Dietrich Hager (46) ist verheiratet und hat zwei Kinder. Privat-Dozent Dr. med. Christoph Estel, seit September 1990 Chefarzt der Frauenklinik, hatte am 31. Juli – wenige Tage nach seinem 65. Geburtstag – seinen Ruhestand angetreten. (15. August 2005, Stephan Breidt)
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