News

 


zurück


Experte der Berliner Charité
spricht in Rudolstadt
 

Rudolstadt. Wenige Monate nach Eröffnung des Schlaganfallzentrums Rudolstadt der Thüringen-Kliniken steht in wenigen Tagen eine besondere Weiterbildung an: Professor Dr. med. Karl M. Einhäupl, Ordinarius der Klinik für Neurologie der Charité Berlin und Vorsitzender des Wissenschaftsrates, wird zum Thema Schlaganfall sprechen. „Durch seine klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte in der neurologischen Akut- und Intensivmedizin ist er eine der führenden Persönlichkeiten auch auf dem Gebiet von Schlaganfallerkrankungen“, sagte Privat-Dozent Dr. med. Friedrich Meier, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin Rudolstadt, der den Experten zu dem Gespräch nach Rudolstadt eingeladen hatte.

Der Abend richtet sich vor allem an niedergelassene Ärzte der Region sowie Mediziner der umliegenden Kliniken. Chefarzt Dr. Meier verwies in seiner Einladung auf die Erfordernisse des differenzierte Einsatzes neuer Therapieverfahren. Diese könnten gerade in den ersten Stunden nach dem Schlaganfall überlebensfähiges Hirngewebe retten und durch die Betreuung eines erfahrenen „Stroke-Teams“ prognostisch ungünstige Faktoren vermeiden. Auch eine sofort einsetzende Rehabilitation reduziere nachweislich Mortalität und gefürchtete Behinderungen.

Die 41. Weiterbildungsveranstaltung am Standort Rudolstadt der Thüringen-Kliniken beginnt am 13. Oktober um 18 Uhr.

Das Thema Schlaganfall wird auch im Mittelpunkt des Tages der offenen Tür am Sonnabend, 30. Oktober 2004, am Standort Rudolstadt der Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ Saalfeld-Rudolstadt gGmbH stehen.
 

(28. September 2004, Stephan Breidt)


Ausbildungsbeginn in den
Thüringen-Kliniken
 

Saalfeld. 31 Azubis begannen am 1. September 2004 ihre Ausbildung in den Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ Saalfeld-Rudolstadt gGmbH. Am heutigen Freitag, 10. September 2004, begrüßte Geschäftsführer Hans Eberhardt gemeinsam mit den Pflegedienstleitungen der Standorte Saalfeld und Rudolstadt sowie mit den zuständigen Abteilungsleitern die neuen Auszubildenden.

20 junge Frauen und Männer starteten ihre Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger, weitere zehn erlernen den Beruf des Altenpflegehelfers. Daneben bilden die Thüringen-Kliniken auch in diesem Jahr wieder zwei Köche aus. Außerdem begrüßte Hans Eberhardt eine angehende Restaurantfachfrau und einen Auszubildenden im Beruf des Kaufmanns im Gesundheitswesens.

In seiner Begrüßung verwies Hans Eberhardt darauf, dass die Thüringen-Kliniken zu den Unternehmen der Region mit der höchsten Zahl an Ausbildungsstellen gehören: „Wir stehen auch in diesem Jahr zu unserem Wort, jungen Menschen eine von der fachlichen Seite sehr anerkannte Ausbildung zu gewähren.“

Auch im Krankenhaus Pößneck, für das die Thüringen-Kliniken seit 1. Januar 2004 die Geschäftsbesorgung übernommen haben, begannen am Monatsanfang drei neue Auszubildende; dort allerdings in einem Ausbildungsberuf: Gesundheits- und Krankenpfleger.

Die Thüringen-Kliniken haben an den Standorten Saalfeld und Rudolstadt derzeit etwa 1.500 Mitarbeiter und rund 150 Auszubildende.
 

Gruppenfoto zum Ausbildungsbeginn im Innenhof der Thüringen-Klinken am Standort Saalfeld
 

(10. September 2004, Stephan Breidt)


500. Baby des Jahres 2004 in Saalfeld geboren
 

Saalfeld. Am 30. August 2004 erblickte Jean-Pascal Weber das Licht der Welt. Der Sohn von Anne Weber aus Saalfeld ist das 500. Kind, das in diesem Jahr in den Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ Saalfeld-Rudolstadt gGmbH geboren wurde.

Geschäftsführer Hans Eberhardt und die Aufsichtsratsvorsitzender der Thüringen-Kliniken, Landrätin Marion Philipp, besuchten die junge Mutter. Sie gratulierten der jungen Frau zu ihrem Sohn und wünschten beiden - Mutter und Kind - alles Gute. Gleichzeitig sagte Hans Eberhardt, dass mit dieser hohen Zahl an Geburten die Thüringen-Kliniken ihrem Ziel wieder näher gekommen sind, 1.000 Geburten pro Jahr zu verzeichnen. „Die jüngsten Zahlen stimmen mich optimistisch“, sagte der Geschäftsführer.

Nach dem Sinken der Geburtenzahlen zu Beginn der neunziger Jahre steigen die Werte seitdem jährlich wieder an. Im vergangenen Jahr erblickten in den Thüringen-Kliniken 588 Kinder das Licht der Welt, 83 mehr als 2002.
 


 

Anne Weber (links), die Mutti des 500. Babys im Jahr 2004, erhielt Besuch von der Aufsichtsratsvorsitzenden der Thüringen-Kliniken, Landrätin Marion Philipp, und von Geschäftsführer Hans Eberhardt.
 

(02. September 2004, Stephan Breidt)


Erster erfolgreicher Eingriff in neuem Herzkatheter-Labor
 

Saalfeld. Am vergangenen Donnerstag wurde am neuen Herzkathetermessplatz die erste erfolgreiche Akutintervention durchgeführt. Der neue Platz war Anfang der Woche übergeben worden, nachdem die Umbauarbeiten ihren Abschluss fanden.

Die 49-jährige Patientin wurde mit plötzlichem Brustschmerz in der Klinik für Innere Medizin am Standort Rudolstadt aufgenommen und von den dortigen Ärzten unter dem Verdacht auf einen akuten Herzinfarkt umgehend nach Saalfeld verlegt. Da einer solchen lebensbedrohlichen Situation eine Verengung oder gar der Verschluss eines Herzkranzgefäßes zugrunde liegt, muss schnellstmöglichst eine Wiedereröffnung des Gefäßes erreicht werden. Hierzu wurde die Patientin durch Dr. Frank-Petrick Taubert, den leitenden Oberarzt der Kardiologie, mit einem Stent versorgt.

Dieser lebensrettende Eingriff sei erst durch die Etablierung des neuen Herzkathetermessplatz möglich geworden, wie Dr. Klaus Fenchel, Chefarzt der Medizinischen Klinik Saalfeld, betonte. Die Patienten mussten bislang bei solchen Beschwerden in komplizierten Transporten per Hubschrauber oder Notarztwagen in benachbarte Zentren verlegt werden. Somit ist nun auch für die Patienten aus dem Landkreis eine Versorgungslücke geschlossen und eine Therapie entsprechend der Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie möglich.
 

(02. September 2004, Stephan Breidt)


zurück

 

 

www.thueringen-kliniken.de